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Mut zur Lücke! Wir lieben diesen neuen Nail Art Trend

von Heike Schmidt Erstellt am 15. Oktober 2014
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© Maoya - Pintrest / Pshiiit - Pintrest

Zu kompliziert, zu aufwändig? Wer sich noch nicht an Nail Art herangetraut hat, hat jetzt lange genug gewartet. Der neueste Trend für die kreative Nägel-Gestaltung heißt 'Negative Space', ist einfach, geht schnell und sieht trotzdem super stylisch aus.

Weil dabei die Kunst des Weglassens eine Rolle spielt (dazu gleich mehr), nennen wir ihn einfach mal 'Leerstellen Look‘, im Englischen wird der Trend entsprechend 'Negative Space' Nail Art genannt. Konkret bedeutet das: Ausgewählte Teile des Nagels bleiben ohne Farblack und ergeben im Zusammenspiel mit lackierten Flächen am Ende ein grafisches Muster. Warum sich aber die Mühe machen, einzelne Flächen auszusparen?

Weil das Nail Art durch die 'Leer'-Flächen einen ganz eigenen Charakter bekommt und quasi mit einem Überraschungseffekt glänzt. Denn erst bei genauerem Hinsehen fällt auf: Moment, das ist ja gar kein roséfarbener Lack, sondern der Naturnagel!

Ok, ganz neu ist dieser Look nicht mehr, aber so richtig Fahrt aufgenommen hat er erst, als kürzlich Designer (z.B. Marc Jacobs, Vivienne Westwood) ihre Models bei den Frühjahr- und Sommer-Shows 2015 mit entsprechenden Nägeln über den Laufsteg schickten.

Manche sprechen geradezu von einer neuen Ära in der Geschichte der Nail Art! Ok. Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es geht tatsächlich in eine andere, neue Richtung: Die auffällig lackierten Nägel vergangener Saisons, die sich mit Gold, Glitzersteinchen, ornamentalen Mustern und sonstigem Blingbling schmückten, sind nicht mehr Nummer eins in den Trendcharts.

Der Naturnagel darf wieder zu sehen sein, wenn auch nur in Teilen. Die Muster sind reduziert, grafisch, schon fast puristisch - aber: mit dem gewissen Etwas! Es ist fast wie eine kleine Peepshow: Der Naturnagel blitzt hervor - durch Schablonen in Herzform, durch diagonale oder überkreuzte Linien. Das heißt: Wir haben wieder mehr Understatement auf den Nägel, aber ohne, dass es langweilig wird oder wir unsere Kreativität einschränken müssten.

Inspiration gesucht? Hier einige der schönsten Muster im 'Leerstellen'-Look:

© Pixelformula

Das Beste: Die 'negative space' Looks sind ziemlich einfach umzusetzen. Vor allem, wenn man mit Nagelfolien in Streifenform arbeitet ('Nail tape'). Diese gibt es z.B. auf Rollen in unterschiedlichsten Farben.

Das braucht man für Nägel im 'Negative Space' Look:

- transparenten oder roséfarbenen Base Coat
- transparenten Top Coat
- Nail Tape
- Pinsel für Nail Art
- Pinzette oder Rosenholzstäbchen

Und so geht's: Base Coat auftragen und trocknen lassen. Mit dem Nail Art Pinsel das gewünschte Muster auftragen. Nail Tapes sind kein Muss, helfen aber saubere Linien zu erzielen. Zum Schluss alles mit Top Coat versiegeln. Hilfsmittel wie Pinzetten und Stäbchen helfen beim Auftragen und Festdrücken.

Top Coat © Hersteller / Alessandro, 14,95 €
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