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Edel und natürlich: So funktioniert der Nude-Look

von Heike Schmidt Erstellt am 5. Oktober 2012
Edel und natürlich: So funktioniert der Nude-Look© PixelFormula

Diskret, edel, elegant: Der Nude-Look gehört zu den großen Klassikern unter den Make-up-Trends. Das Tolle daran, er lässt sich perfekt im Alltag tragen und ist noch dazu einfach zu schminken. Hier kommt die Step-by-Step-Anleitung für ein perfektes Nude-Make-up!

Der Nude-Look hat es geschafft: Weil ihn Models und Hollywoodstars seit Jahren tragen, kann er mit Fug und Recht als moderner Make-up-Klassiker bezeichnet werden. Den Nude-Look zu schminken, ist auch tatsächlich eine Kunst. Denn schließlich wollen wir damit besser und nicht einfach nur ungeschminkt aussehen. Aber keine Panik: Kunst kann auch ganz einfach sein! Wir erklären, welche Faszination hinter dem Nude-Look steckt und zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr ihn richtig schminkt.

Nude-Look: Ein moderner Make-up Klassiker

Zu Beginn seiner steilen Karriere als Make-up Trend warf der Nude-Look noch Fragen auf: Ist der Look alltagstauglich oder sieht er außerhalb des Laufstegs einfach nur langweilig aus? Ist gar kein Make-up auch Nude-Look? Und vor allem: Warum schminken sich Frauen auf einmal so, dass sie aussehen wie ungeschminkt?

Heute wissen wir: Ja, der Look eignet sich hervorragend für den Alltag, denn er betont unsere natürliche Schönheit. Langweilig wirkt das nicht, sondern ultra-gepflegt und natürlich. Einfach kein Make-up zu tragen, ist kein Nude-Look. Natürlichkeit heißt nicht, dass alle Unreinheiten, Falten oder sonstige Makel – und die hat schließlich jeder – zur Schau gestellt werden. Auch beim Nude-Look kommen Foundation, Concealer, Puder und Lidschatten zum Einsatz. Allerdings kommt es auf die Farben und die Texturen an.

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Das richtige Material für den Nude-Look

Der Nude-Look setzt nicht auf dramatische Effekte, sondern auf leise Töne, genauer: Brauntöne! Egal ob als Rouge, Gloss oder Lidschatten: Nuancen aus dem Braunspektrum betonen gekonnt Augen, Mund, Wangen und Teint.

Foundation und Puder sollten aus dem gleichen Grund nicht zu sehr decken, sondern den natürlichen Hautton durchschimmern lassen. Highlighter oder Schimmer-Cremes erlauben eine interessante Variante des Nude-Looks. Auf Wangen und Nasenrücken aufgebracht, pushen sie den Nude-Look mit etwas Eleganz.

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Step-by-Step-Anleitung: So schminkst du den Nude-Look

Wenige Steps, das richtige Handwerkszeug und ein paar Minuten Zeit: Das ist alles, was du für den Nude-Look brauchst.

> Schritt 1: Grundlage für den Nude-Look ist ein möglichst ebenmäßiger Teint. Augenringe, Pickelchen und kleine Fältchen mit Concealer abdecken. Anschließend eine Foundation auftragen, die perfekt zum eigenen Hautton passt. Am besten probieren Sie sie an der Stelle zwischen Hals und Schlüsselbein aus. Verschmilzt der Farbton dort mit der Haut, ist es der richtige.

Junge Frauen ohne große Unreinheiten dürfen auch zu Foundation mit Spezialpigmenten greifen, die einen zarten Schimmer verleihen und den Teint noch frischer wirken lassen (z.B. 'Photogenic Lumessence Foundation' von Lancôme). Wichtig: Das Make-up mit den Händen einfklopfen, damit es sich mit der Haut verbindet und 'unsichtbar' wird.

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Video von Julia Windhövel

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> Schritt 2: Bevor es ans Schminken der Augen geht, bekommen die Lippen eine dicke Schicht Pflegebalm (z.B. ‚Moisturising Lip Balm‘ von Carmex). Das lässt kleine Trockenheitsfältchen und raue Stellen verschwinden.

> Schritt 3: Lidschatten in einem hellen, matten Braunton auftragen und bis zu den Augenbrauen ausschattieren. Wichtig: Nur wenn keine harten Übergänge zu sehen sind, sieht das Ergebnis natürlich aus. Mit dem gleichen Lidschatten auch am unteren Wimpernrand eine Linie ziehen.

> Schritt 4: Die Wimpern bekommen erst mit der Wimpernzange Extra-Schwung und dann einen Tusch Farbe auftragen. Wählen Sie Dunkelbraun! Schwarz würde zu hart wirken. Wichtig: Alle Härchen - auch die am Außen- und Innenwinkel des Auges - tuschen. Das lässt die Augen größer wirken.

> Schritt 5: Rouge in einem warmen Braunrot auftragen. Dabei mit einem großen, weichen Pinsel arbeiten und das Rouge in leicht kreisenden Bewegungen auftragen. Ausgangspunkt ist der höchste Punkt der Wange. Achtung: Der Übergang zum restlichen Teint muss nahtlos sein. 'Rougebalken' oder 'Apfelbäckchen' passen nicht zum Nude-Look.

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> Schritt 6: Die Lippen sind dank Extrapflege weich und gepflegt. Überschüsse mit einem Papiertuch abnehmen. Dann einen Lippenstift oder Gloss in einem Nudeton auftragen. Extreme Varianten des Nude-Looks geben nur etwas Foundation auf die Lippen, so dass sie sich kaum mehr vom Teint abheben. Wichtig ist in jedem Fall: Der Mund sollte optisch nicht herausstechen.

> Schritt 7: Etwas transparenten Puder in der T-Zone auftragen (Stirn, Nase, Kinn). Wichtig: Nicht übertreiben! Ein zu matter Teint lässt das Gesicht maskenhaft wirken und macht älter. Der Puder hält noch besser und wirkt noch 'unsichtbarer', wenn Sie ihn mit den flachen Händen etwas 'andrücken'. Fertig ist der perfekte Nude-Look!

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Video von Sarah Glaubach

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Nude-Look: Alltagstauglich und variabel

Noch mehr Spaß macht der Nude-Look, wenn Sie ihn ab und an etwas variieren. Geben Sie z.B. auf die Mitte der matt geschminkten Augenlider mit den Fingerspitzen etwas glänzenden Eyeshadow im gleichen Farbton. Oder setzen Sie mit schimmerndem Lidschatten in Beige-Gold Highlights in den inneren Augenwinkel. Im Sommer dürfen Sie den Nude-Look auch mit etwas Bronzer-Puder unterstreichen. Markante Brauen sind ein tolles Mittel, dem Nude-Look etwas mehr Dramatik zu verleihen.

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