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Schnelle Maniküre: Zarte Hände und schöne Nägel in 4 Schritten

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 10. März 2018
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Eure Hände sind trocken und die Nägel spröde? Dann gönnt euch eine schnelle Maniküre zu Hause. Wir zeigen euch, worauf es dabei ankommt!

Unsere Hände werden permanent gefordert und dabei nur wenig vor äußeren Einflüssen geschützt: Wind und Kälte, häufiges Waschen, trockene Heizungsluft - zahlreiche Faktoren lassen unsere Hände trocken und spröde werden.

Damit Händchenhalten wieder Spaß macht, ist die richtige Feuchtigkeitspflege das Zauberwort. Reichhaltige Pflegeprodukte versorgen die müde und strapazierte Haut unserer Hände mit wertvollen Inhaltsstoffen und pflegen sie glatt und geschmeidig.

Wir haben einfache Tipps und Produkte für eine schnelle Maniküre für euch herausgesucht.

Warum ist die Haut an den Händen ständig trocken?

Die Haut an den Händen ist sehr dünn und enthält fast keine Fettdrüsen. Dadurch können die Hände keinen eigenen Schutzmantel gegen äußere Einflüsse bilden und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. So wird die Haut schnell trocken und rau. Häufiges Händewaschen unterstützt diese Tendenz noch zusätzlich.

1. Peeling für zarte, glatte Haut

Schicker Nagellack ist zwar toll - macht aber erst auf gepflegten, weichen Händen so richtig was her. Um eure Hände vor der Maniküre geschmeidiger zu machen solltet ihr eurem Handrücken einmal pro Woche ein sanftes Peeling gönnen. Massiert das Peeling ausgiebig auf euren feuchten Händen ein und wascht es anschließend mit Wasser ab.

Ihr könnt euer Hand-Peeling auch einfach selbst machen, zum Beispiel aus Olivenöl, Zucker und Zitronen. Gebt dazu einfach zwei Tassen Zucker, eine Tasse Olivenöl und vier Esslöffel Zitronensaft in eine Schale. Vermischt die Zutaten miteinander und fertig ist euer belebendes Wohlfühl-Peeling für die Hände. Der Zucker entfernt trockene Hautschüppchen, während Olivenöl und Zitronensaft die Fingernägel stärken und die Haut zart pflegen.

2. Pflege für Schutz & Geschmeidigkeit

Die Hände sind nach dem Gesicht die empfindlichsten Körperpartien. Sie werden weder durch Haare oder Kleidung geschützt und müssen deshalb besonders gut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Äußere Einflüsse, wie Temperaturschwankungen, der Kontakt mit aggressiven Reinigungsprodukten und häufigem Händewaschen, machen die dünne Haut empfindlich und trocken.

Für die Zellregenerierung ist eine Handcreme nötig, die eure Haut mit wichtigen Inhaltsstoffen versorgt und Feuchtigkeit spendet.

Tipp: Tragt eure Pflege jeden Abend vor dem Schlafengehen auf. So kann sie während der Nacht gut und tief in die Haut eindringen und die Hände weich und geschmeidig machen. Verwendet eure Creme außerdem bevor ihr nach draußen geht. So sind eure Hände vor kalter Luft draußen oder trockener Heizungsluft im Büro bestens geschützt.

3. Nagelpflege für ein natürliches Finish

Bevor ihr mit eurer Maniküre startet, entfernt als erstes euren alten Nagellack mit einem sanften, acetonfreien Nagellackentferner und wascht euch anschließend sorgfältig die Hände. Benutzt dabei am besten eine kleine Bürste für die Nagelpartie.

Feilt eure Nägel indem ihr von den Nagelrändern zur Nagelmitte hin arbeitet. Je nach Vorliebe könnt ihr eure Nägel in eine runde oder eckige Form bringen.

Tipp: Nutzt eure Nagelfeile auch zum Kürzen der Nägel. Schere oder Nagelknipser beschädigen die Nägel beim Schneiden und führen dazu, dass die Nägel sich schneller spalten.

Weicht nach dem Feilen eure Nagelhaut ein, indem ihr die Finger in lauwarmes Wasser mit ein paar Tropfen Mandelextrakt haltet oder sie mit einem speziellen Nagelöl bearbeitet.
Schiebt dann die aufgeweichte Nagelhaut vorsichtig zurück. Dazu könnt ihr zum Beispiel ein Rosenholzstäbchen verwenden.

Sobald eure Nägel wieder blitzsauber und gepflegt sind, könnt ihr ihnen zum Schluss mit einem Nagel-Polierstift den letzten Feinschliff verpassen und die Nageloberfläche schön glatt polieren. Das wird das gleichmäßige Auftragen des Nagellacks erleichtern.

4. Nägel lackieren wie ein Profi

Wer mag, kann nach der Pflege natürlich auch noch zum Nagellack greifen. Ihr habt brüchige Nägel? Dann ist es ratsam, vor dem farbigen Nagellack einen transparenten Nagelhärter aufzutragen. So werden die Nägel nicht nur gestärkt, die Farbe kann anschließend auch viel besser aufgetragen werden und hält später länger.

Noch mehr Tipps gegen brüchige Nägel findet ihr hier: Brüchige Fingernägel loswerden: 5 Tipps, die wahre Wunder wirken!

Um das gleichmäßige Auftragen zu erleichtern, solltet ihr in der Nagelmitte beginnen und den Lack dann auf den gesamten Nagel verteilen. Bei auffälligen Farben, wie Dunkelrot oder einem satten Brombeer-Ton könnt ihr am Nagelrand ein kleines Stück auslassen - das lässt den Nagel optisch länger wirken und verleiht ihm eine hübsche Form. Außerdem vermeidet ihr so kleine Farbpatzer auf der Haut.

Ihr habt dennoch versehentlich mal über den Nagel hinaus gepinselt? Dann kann ein praktischer Korrekturstift für schnelle Hilfe sorgen.

Wenn ihr eure Wunschfarbe aufgetragen habt, wartet mindestens 5 Minuten und schließt eure Maniküre mit einem Top Coat ab. Der transparente Lack schenkt euren Nägeln einen umwerfenden Glanz und garantiert einen längeren Halt.

Ihr braucht Nagellack-Inspiration? Dann hier entlang: Von Holographic bis Glitter: Das sind die Nagellack-Trends 2018

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Maniküre zu Hause: 25 Tipps für schöne und gepflegte Nägel

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