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4 Styling-Probleme am Morgen, die JEDE Frau kennt (und wie man sie löst)

von gofeminin Veröffentlicht am 21. Oktober 2017
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Von Bad Hair Days über den Kampf mit dem Eyeliner bis hin zum Klassiker: Den Schrank voller Klamotten und nichts zum Anziehen. Jede Frau kennt sie und jede hat mindestens eine davon am Tag: Kleine Krisen, die uns in den Wahnsinn treiben.

Da hat man morgens einmal zu oft die Schlummer-Taste auf dem Smartphone gedrückt und prompt rächen sich die paar Minuten, die wir im Verzug sind, vor dem Kleiderschrank: Absolut nichts zum Anziehen! Doch keine Sorge, ihr seid damit nicht allein. Deshalb kommen hier Tipps für vier typische Krisensituationen, die wir alle nur zu gut kennen.

Die Sache mit dem Lippenstift

Ja, rote Lippen können unglaublich verführerisch aussehen. Doch während wir am Morgen mit dem frisch aufgetragenen Lippenstift das Haus verlassen und uns dabei noch fühlen wie ein Filmstar, holt uns der Blick in den Spiegel am Mittag schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Vom roten Kussmund ist so gut wie nichts mehr übrig – stattdessen klebt die rote Farbe auf unserem Kinn und – besonders hübsch – auf unseren Zähnen.

So löst ihr das Lippenstift-Problem:

Nehmt euch zwei Minuten mehr Zeit zum Auftragen eures Lippenstifts. Grundiert eure Lippen zuerst in einer hellen Nuance, zum Beispiel mit einem Lippen-Primer oder einem gewöhnlichen Concealer. Beide lassen feine Rillen und Fältchen verschwinden und überziehen eure Lippen mit einer dünnen, fettfreien Schicht – die perfekte Grundlage für den Lippenstift.

Verwendet anschließend einen Lipliner – entweder in der Lippenstiftfarbe oder in einem neutralen Farbton. Tragt den Lipliner sowohl entlang der Lippenkontur als auch großflächig auf den Lippen auf – auch er dient als Basis. Anschließend kommt der Lippenstift zum Einsatz, am besten in mehreren Schichten, bis die gewünschte Menge Farbe auf den Lippen erreicht ist. Zu guter Letzt könnt ihr eure Lippen noch mit einem transparenten Puder bestäuben – und voilà, so hält’s bombenfest!

Frisur à la Struwwel-Peter

Es gibt Tage, da sind unsere Haare eben überall – nur nicht dort, wo sie sein sollen. Gerade der Herbst mit Regen, Wind und schnellem Temperaturwechsel meint es nicht gerade gut mit der Frisur. Aber auch ein wechselhafter Sommer, trockene Heizungsluft im Winter in Kombination mit Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit mögen unsere Haare gar nicht gerne. Die Haarstruktur verändert sich, das Haar „fliegt“ und plustert sich auf. Plötzlich sehen die Spitzen trocken aus, das Haar steht ab und kräuselt sich.

Frizz nennt man dieses nervige Haar-Dilemma. Natürlich ist nicht immer das Wetter schuld daran, auch Hormone, eine neue Pille oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse können Ursachen für trockenes Haar sein. In dem Fall ist der Frauenarzt der richtige Ansprechpartner. Doch in den meisten Fällen kann eine Umstellung der Haarpflege und des Stylings für Abhilfe sorgen und die lästige Haar-Krise bewältigen.

So löst ihr das Frizz-Problem:

Vermeidet tägliches Haarewaschen - das sorgt nur für Extra-Frizz. Wascht eure Haare besser nur alle 2-3 Tage. Auch die Wahl der passenden Pflege kann Wunder bewirken. Setzt bei Shampoo und Conditioner am besten auf spezielle Anti-Frizz-Produkte, die euer Haar reparieren und nähren.

Und auch die "Trockentechnik" ist entscheidend im Kampf gegen Frizz. Hier kommt es vor allem auf die Struktur der Haare an. Während lockiges Haar dazu neigt, sich aufzuplustern, lädt sich glattes Haar eher statisch auf und neigt schnell dazu, zu „fliegen“. Bei lockigem oder welligem Haar sollte der Föhn in der Schublade bleiben und nach dem Waschen ein Stylingschaum mit pflegenden Ölen in das nasse Haar eingearbeitet werden. Dieser definiert und pflegt die einzelnen Locken und macht sie schön geschmeidig.

Bei glattem Haar darf dagegen auch der Föhn zum Einsatz kommen. Wichtig hierbei: Greift zu einem guten Hitzeschutz-Spray. Es versiegelt das Haar und schützt es so vor der Hitze des Föhns. Noch dazu verhindert es, dass sich die Haare aufplustern.

Den Kleiderschrank voller Klamotten und NICHTS zum Anziehen

Sei es vor einem wichtigen Meeting, vor dem lang ersehnten Date oder einfach nur so, weil wir unter Zeitdruck stehen: Der Kleiderschrank hat absolut KEIN passendes Outfit parat. Die Bluse sitzt zu eng, zur Hose finden wir keinen passenden Gürtel und in den einst so geliebten Bikerboots fühlen wir uns plötzlich wie ein Mitglied der Sons of Anarchy. Meist endet der kleine Nervenzusammenbruch damit, dass wir einfach irgendwas anziehen und uns für den Rest des Tages unwohl fühlen.

So löst ihr das Styling-Problem:

Es liegt natürlich nicht daran, dass eure Kleidung auf einmal hässlich geworden ist oder ihr euren Stil verloren habt. Statt in Panik auszubrechen und unnötig viel Zeit vor dem Spiegel herum zu probieren, greift zu ein paar klassischen Basic-Teilen. Jeans, weiße Bluse oder schwarzer Pulli gehen immer. Wählt dazu schlichte Pumps oder weiße Sneaker und schon habt ihr einen tollen Look. Wer ein bisschen mehr Farbe möchte, kann sein Outfit mit einem auffälligen Accessoire, wie funkelnden Ohrringen oder dunkelrotem Lippenstift pimpen.

Die Eyeliner-Krise

Gerade, wenn es morgens eigentlich schnell gehen soll, kommen wir meist auf die hervorragende Idee, unser Make-up ganz divenmäßig mit einem perfekten Lidstrich zu krönen. Das Ergebnis: Die eine Seite ist super gelungen und auf der anderen sehen wir aus wie ein Pandabär. Und je mehr wir versuchen, die kleine Panne zu korrigieren, desto schlimmer wird es. Die Folge: Das vorher nahezu perfekte Make-up ist vollkommen hinüber.

So löst ihr das Eyeliner-Problem:

In einer stressigen Situation ist Tipp Nummer Eins: Besser keinen Eyeliner auftragen! Gerade Schmink-Anfänger sollten für einen Lidstrich 5 Minuten einplanen. Fehlt die Zeit, dann lasst es besser. Hübscht euren Look stattdessen lieber mit einem dunkleren Lidschatten oder roten Lippen auf – das klappt ruckzuck und erspart euch die ein oder andere kleine Panikattacke.

Wer absolut nicht auf den Lidstrich verzichten möchte, sollte zum Stift-Eyeliner greifen, der benötigt keine Zeit zum Trocknen und muss nicht so präzise aufgetragen werden, wie flüssiger Eyeliner. Grundiert die Lider mit hellem Lidschatten und setzt mit dem Eyeliner kleine Punkte dicht am Wimpernkranz, die ihr anschließend miteinander verbindet. Setzt den Stift in der Mitte des Wimpernkranzes an und zieht den Strich bis zum äußeren Augenlid. Fertig!

von gofeminin

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