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Was hilft gegen Cellulite? Hier kommt der 5-Punkte-Schlachtplan

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 15. Mai 2016
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Fast jede Frau hat sie und verflucht sie regelmäßig! Die Rede ist von der ungeliebten Orangenhaut. Bleibt nur die Frage: Was hilft wirklich gegen Cellulite?

Es ist ganz schön gemein: Weil unser Bindegewebe schwächer ist, kämpfen primär wir Frauen gegen Cellulite an Beinen, Po, Bauch oder den Armen. Die kleinen Dellen sind nicht weiter schlimm, aber sie sehen unschön aus. Deswegen sind die meisten Frauen immer auf der Suche nach einem Wundermittel und der Antwort auf die Frage: Was hilft gegen Cellulite? Denn das ist klar: Einfach nur Cremen hilft in diesem Fall leider nicht!

Die gute Nachricht: Mit ein bisschen Geduld und einem Schlachtplan werdet ihr eure Orangenhaut los. Befolgt einfach diese fünf Tipps. Wichtig ist, dass ihr sie regelmäßig anwendet. Einmalige Aktionen bringen wenig im Kampf gegen die Cellulite.

1. Sport

Sport ist das beste Mittel im Kampf gegen Cellulite. Warum? Weil durch regelmäßigen Sport Fettpolster verschwinden und zusätzlich Muskeln aufgebaut werden. Cellulite entsteht, wenn zu viele Fettmoleküle in den Fettzellen gespeichert werden. Um die loszuwerden, solltet ihr eine Mischung aus Kraft- und Ausdauersport treiben. Durch den Kraftsport baut ihr jede Menge neue Muskeln auf, durch das Cardiotraining wird reichlich Fett verbrannt. Ideale Sportarten sind Joggen, Walken, Schwimmen, Aerobic oder Radfahren. Geht an mindestens drei Tagen pro Woche zum Sport.

Übrigens: Um Cellulite an Beinen und Po loszuwerden, solltet ihr natürlich spezielle Übungen für diese Problemzonen machen. Vergesst darüber jedoch auch eure anderen Muskelgruppen nicht. Es ist wichtig den gesamten Körper zu trainieren und überall Muskeln aufzubauen.

2. Wechselduschen

Kalt, warm und das im Wechsel: Lasst nicht nur warmes Wasser beim Duschen über euch laufen, sondern stellt den Hahn ruhig mal auf kalt. Das ist zwar am Anfang etwas unangenehm, aber man gewöhnt sich schnell dran. Und: Im Kampf gegen die Cellulite können Wechselduschen einiges bewirken. Durch die Temperaturunterschiede wird die Durchblutung der Haut angeregt und überschüssiges Wasser ausgeschwemmt. Gegen die Fettzellen hilft das zwar nicht, aber die Haut wirkt danach straffer, rosiger und besser durchblutet.

3. Massage

Neben Wechselduschen sind auch Massagen eine Antwort auf die Frage: Was hilft gegen Cellulite. In Kombination mit Sport und einer ausgewogenen Ernährung sorgen sie für eine bessere Durchblutung und verbessern den Lymphfluss. Nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit und massiert die von der Orangenhaut betroffenen Körperstellen in kreisenden Bewegungen. Ihr könnt das mit den Händen machen oder mit speziellen Massagebürsten. Um Zeit zu sparen, könnt ihr Massage und Wechseldusche miteinander kombinieren.

4. Hautpflege

Wie wirksam spezielle Anti-Cellulite-Cremes sind, darüber scheiden sich die Geister. Aber: Wenn ihr sie mit einer Massage verbindet und nach dem Wechselduschen richtig gut in eure Problemzonen einarbeitet, können auch diese Cremes im Kampf gegen die Cellulite helfen. Greift zu Cremes mit einem hohen Koffeingehalt, da dieser die Durchblutung anregt.

5. Ernährung

Was die Ernährung mit der Frage "Was hilft gegen Cellulite" zu tun hat? Tatsächlich einiges! Esst ihr zu viel, zu fett-, zucker- und salzreich, sorgt das für reichlich Extrapfunde und entsprechend mehr Cellulite. Der erste Schritt gegen die lästige Orangenhaut ist deswegen eine Ernährungsumstellung.

Kocht so oft wie möglich selbst und nutzt dafür frische Zutaten. Gemüse und Obst enthalten z.B. viele Vitamine, Mineralstoffe und kaum Kalorien. Meidet Fertiggerichte, Weißmehlprodukte, Süßes und Chips. Sie liefern nur reichlich Kalorien, Zucker und Fett. Hier lesen: Die besten Tipps für eine ausgewogene Ernährung

Achtet außerdem darauf täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee solltet ihr dagegen nur in Maßen zu euch nehmen.

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