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Von Aaron bis Zoey: Amerikanische Vornamen für Jungs & Mädchen

Die Suche nach dem perfekten Namen für das eigene Kind kann ziemlich nervenaufreibend sein. Denn wenn man nicht schon ein paar Ideen im Kopf hat, dann wälzt man ein Namenslexikon nach dem anderen und ist danach nur noch verwirrter.

Heut kommt für viele Paare nur ein Name aus einer anderen Sprache in Frage. Sehr beliebt auch bei uns in Deutschland sind amerikanische Vornamen. Denn die klingen nicht nur schön, sondern sind außerdem ein bisschen besonders, ohne zu exotisch zu klingen.

Schön soll er klingen, zum Nachnamen muss er passen und es wäre doch auch schön, wenn er oder sie später nicht mit fünf anderen Namensvettern gemeinsam im Kindergarten oder in der Schule sitzt. Um sich von seinen Altersgenossen zu unterscheiden, kann man dem Nachwuchs deshalb einen Namen geben, der nicht auf den aktuellen Namens-Hitlisten steht.

Die Top 10 amerikanischen Vornamen

Schaut man sich die Top 10 der amerikanischen Vornamen der letzten Jahre mal genauer an, dann fällt auf, dass viele Namen auftauchen, die auch bei uns auf den vorderen Plätzen der beliebtesten Namen landen. Joshua, Jacob, Emma, Sophia sind hierzulande genauso beliebte Vornamen wie in den USA.

Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf beliebte und schöne amerikanische Vornamen zu werfen. Worauf Eltern bei ihrer Wahl achten sollten, sind neben Klang und Schreibweise auch die Assoziationen, die mit dem Namen hier zu Lande einhergehen. Bei einer kleinen Taylor wird man beispielsweise automatisch an die Sängerin Taylor Swift denken. Und ein kleiner Ryan erinnert stark an Hollywood-Schauspieler Ryan Gosling oder Ryan Reynolds.

Das "Kevin-Phänomen"

Dieser Bezug zu bekannten Sängern oder Schauspielern ist erst einmal nichts Schlimmes. Kann aber unter Umständen in der Zukunft negative Assoziationen hervorrufen. Was wir damit meinen? Das beste Beispiel ist der Namen Kevin. Anfang der 90er war kaum ein amerikanischer Name beliebter in Deutschland. Schuld daran waren die Kinofilme 'Kevin allein zu Haus' und 'Kevin allein in New York'.

Der kleine blonde Junge, der es mit gerade einmal acht Jahren mit ein paar fiesen Banditen aufnimmt, sie mit allerhand Tricks in die Falle lockt und schließlich ins Gefängnis befördert. Der zu dieser Zeit eher amerikanische Vorname schien in den Augen vieler Eltern perfekt für den eigenen Nachwuchs.

Doch nur wenige Jahre später wurde aus dem kleinen, blonden, schlauen Jungen, der alle mit seinem Charme um den Finger wickeln konnte, etwas Negatives. Denn Kevin wurde zu "einer Diagnose". Kaum hörte man in den Folgejahren (und auch noch heute) den Namen Kevin, dachte man an einen verhaltensauffälligen und sozial schwachen Schüler, der seine Eltern und Lehrer in den Wahnsinn treibt und so gar nichts von dem kleinen süßen Fernseh-Kevin hatte.

Das sind Vorurteile und Verallgemeinerungen, sicher, aber die haben sich über die Jahre in den Köpfen festgesetzt.

Deshalb sollten werdende Eltern darauf achten, wie sehr ihr Wunsch-Name an eine andere Person erinnert. Besonders bei amerikanischen Namen liegt es nahe, dass die einen bekannten Schauspieler oder Sänger zum Vorbild haben.

Damit ihr bei der Wahl eures Babynamens auf der sicheren Seite seid, haben wir für euch die 200 schönsten amerikanischen Namen zusammen gestellt, die bestimmt niemandem negativ aufstoßen.