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Rudelgucken: 10 Dinge, die bei einem Fußball-Mädelsabend auf keinen Fall fehlen dürfen

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 1. August 2014
© iStock / Pinterest

Rudelgucken ist eine äußerst schöne Erfindung. Denn gemeinsam macht leiden, zittern, freuen und jubeln einfach viel mehr Spaß.

Hier sind 10 Dinge, die bei einem Rudelgucken der Mädels nicht fehlen dürfen.

1. Die Kiste muss stimmen

Ein guter Fernseher mit ordentlich Wums dahinter, um den Ton aufzudrehen ist Grundvoraussetzung für den Fußballabend. Das ist bei Frauen nicht anders als bei Männern. Die Nachbarn müssen mithören können, sonst ist es nicht laut genug.

2. Die richtige Location

Rudelgucken mit den Mädels muss nicht unbedingt in der Kneipe nebenan sein oder beim Public Viewing, sondern auch gerne zu Hause. Dann werden alle eingeladen und jeder bringt etwas zum Knuspern und zum Trinken mit. Das ist zehn Mal gemütlicher als in der Kneipe und man kann mehr Lärm machen - vorausgesetzt die Nachbarn sind auch Fans.

3. Wasser und so ...

Vom Mitfiebern, Quatschen und Lamentieren bekommt man schon mal einen trockenen Hals. Deshalb und weil man ab und zu auch mal den Frust über eine Gegentor runterspülen muss, gibt es bei Mädels-Rudelgucken was zu trinken. Aber einfach nur Wasser und Bier? Fehlanzeige. Zu Fußball passen auch durchaus leckere Cocktails, Marke Eigenkreation. Edel geht auch, wenn der Ball rund ist und ins Eckige muss.

4. Kriegsbemalung

Einfach nur so Fußball gucken geht nicht. Da muss man sich schon was ausstaffieren. Machen die Herren der Schöpfung ja auch. Also her mit wilder Kriegsbemalung auf den Wangen, bunten Schleifen in den Farben des favorisierten Teams in den Haaren und rein in die Fußballshirts. Schließlich will man sich ja auch in Stimmung bringen.

5. Fachsimpeln?

Hier unterscheidet sich eine Mädelsrunde vom Rudelgucken der Männer. Fachsimpeln und mit seinem Fachwissen prahlen - das brauchen die wenigsten Frauen, wenn es um Fußball geht. Es reicht, einfach nur zu gucken, eventuell noch den ein oder anderen Kommentar über idotische Spieler zu machen, aber Spielzüge und technische Fähigkeiten sind nicht unbedingt Gesprächsthema. Man weiß Bescheid - das reicht doch. Dann muss man ja nicht groß darüber reden, oder?

6. Nervennahrung

Zum Glück haben wir Frauen mehr drauf, als nur Erdnussflips aus der Tüte in eine Schüssel zu schütten. So eine Portion Nervennahrung für ein spannendes Spiel sieht bei uns doch etwas anders aus. Dabei gibt es drei Grundregeln: 1. Es ist was mit Schokolade dabei. 2. Es hat so viele Kalorien, wie sonst unsere Wochenration an Nahrungsmitteln und 3. Das ist uns heute völlig egal.

7. Die Themen

Die Gesprächsthemen bei der Damenfußballrunde? Nun, da geht es nicht nur ums Runde, das ins Eckige muss, sondern auch um alles andere, was uns gerade bewegt. Schließlich ist immer viel passiert und wir müssen uns auf den neuesten Stand bringen, was unser Seelen-, Liebes- und Alltagsleben betrifft. Da reichen zwei mal 45 Minuten gerade so aus.

8. Adrenalin und Wutausbrüche?

Ja, auch Frauen können ausflippen. Und nicht nur, wenn ihnen ein Fingernagel abgebrochen ist, sondern auch bei weltbewegenden Themen wie ein verschossener Elfmeter und miese Schiedsrichterentscheidungen. Da müssen sich einige Herrschaften wohl von ihrem Klischeedenken verabschieden. WENN Frauen Fußball gucken, dann auch mit Adrenalin, Leidenschaft und zu 100 Prozent.

9. Auch mal Fünfe gerade sein lassen

Wenn wir Fußball gucken, dann dürfen wir auch mal richtig vom Leder ziehen. Will heißen: Gnadenlos fiese Kommentare und derbe Witze sind bei Damenrunden halt an der Tagesordnung. Das ist beim Rudelgucken nicht anders als sonst auch.

10. Man muss nicht immer Sieger sein - darf man aber schon

Eines unterscheidet die Damenrunde von der Herrenrunde, wenn es um Fußball geht: Wir Frauen sind nicht todtraurig und frustriert, wenn unsere Mannschaft doch mal verlieren sollte. Wir können auch mit einem Platz weiter unten auf dem Siegertreppchen leben (Was nicht heißt, dass wir es ganz oben nicht am besten finden!).

von Fiona Rohde