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Liebe & Psychologie

Eine Runde Anerkennung, bitte! 12 Dinge, die Frauen im Gegensatz zu Männern meistern müssen

von Julia Windhövel Erstellt am 30. September 2014
© Getty Images

Wir müssen jetzt mal jammern! Denn wir Frauen haben es wirklich nicht leicht. Während Männer bereits beim Anflug eines Schnupfens zu winseln beginnen, müssen wir uns mit viel härteren Kalibern herumschlagen - und dabei beschweren wir uns fast nie!

Damit das jetzt keiner falsch versteht: Es geht hier nicht darum, Männern zu sagen, wie erbärmlich wir sie finden. Wir lieben (unsere) Männer und finden es meistens sogar süß, wenn sie uns mit Wehwehchen und Schwächen behelligen. Trotzdem muss auch mal gesagt werden, was wir Frauen alles Schweres durchstehen und meistern müssen. Diese zwölf Dinge zum Beispiel:

1. Wir reißen uns Haare im Gesicht mit einem Faden aus

Ein gezwirbelter Faden sorgt regelmäßig dafür, dass wir im Gesicht nicht ein einziges lästiges Härchen zu viel haben. Augenbrauen, Oberlippenflaum, autsch! Und dann beschweren sich Männer darüber, dass sie sich rasieren müssen ...

2. Wir rasieren uns untenherum jeden Tag weiche Pfirsichhaut

Warum ist es eigentlich okay, dass Männer zum Teil Wildwuchs pflegen und wir uns jeden Tag auf die peinlich genaue Suche nach gemeinen Stoppeln da unten machen?

3. Wir ruinieren unsere Wohnung mit Selbstbräuner

Er stinkt, klebt und nervt ohne Ende: Selbstbräuner. Unsere Badezimmerfliesen haben schon einen Gelbstich, unsere Hausschuhe sind reif für die Tonne ... Außerdem beschleicht uns, kaum dass wir nach einem Selbstbräuner-Experiment das Haus verlassen, die Panik, dass man hässliche Streifen sieht. Wer hat den Mist eigentlich erfunden?

4. Wir tun alles für ein schneeweißes Zahnpastalächeln

Bleaching beim Zahnarzt, Bleaching-Streifen für zuhause, Schmirgel-Zahnpasta: Das alles haben wir auf unserer Mission "schneeweiße Zähne" schon ausprobiert. Während Männer sich einfach morgens und abends kurz die Zähne putzen, gurgeln, ausspucken, fertig, pressen wir bei kaltem Wind draußen die Lippen zusammen. Warum? Weil auch nur der leiseste kalte Hauch unsere malträtierten Zähne schmerzen lässt. Aber sie sind weiß, schneeweiß!

5. Wir bringen Kinder zur Welt

Ja, wir finden es wundervoll, dass wir Kinder bekommen können. Die Stunden, die wir dafür allerdings unter höllischen Schmerzen in den Wehen liegen müssen, würden wir uns gerne ersparen. Ganz zu schweigen von dem jammernden Mann, der lautstark fürchtet, gleich in Ohnmacht zu fallen.

6. Wir kämpfen mit Brusthaar

Ja, liebe Männer, ihr habt richtig gelesen: Frauen kämpfen mit Brusthaar. Genauer gesagt mit kleinen fiesen Borsten, die ab und zu um unsere Brustwarzen herum sprießen und denen wir mit einer Pinzette sofort den Garaus machen. Als Faustregel darf Mann sich merken: Nimm die sichtbare Körperbehaarung einer Frau und multipliziere sie mit dem Faktor 3, dann weißt du, wie behaart Frauen wirklich sind bzw. wären.

7. Wir haben Angst im Dunkeln

Egal, wer behauptet, es sei nicht so: Wir haben Angst, wenn wir allein nachts im Dunkeln durch unbeleuchtete Straßen nach Hause gehen. Wir lauschen auf fremde Schritte, gehen schneller, wenn jemand hinter uns ist oder laufen statt auf dem Gehweg lieber mitten auf der Straße, um Angreifern, die sich in Hauseingängen verstecken, keine Chance zu geben. Manche von uns rennen auch im Schweinsgalopp bis zur Haustür und beruhigen sich erst wieder, wenn sie endlich oben in den eigenen vier Wänden angekommen sind.

8. Wir müssen uns mit Photoshop-Models messen

Klar, auch Männer müssen mit durch Photoshop aufgemotzten Supertypen klarkommen - allerdings bei weitem nicht im gleichen Ausmaß wie Frauen. Wir stehen unter dem permanenten Druck, schön, schlank und ungemein attraktiv zu sein. Was wäre es schön, wenn endlich jede Frau (und jeder Mann) so glücklich sein dürfte, wie sie bzw. er ist. Natürliche Schönheit ist heutzutage aber scheinbar leider nicht genug ...

9. Wir kämpfen jeden Monat mit PMS und Pickelattacken

Das ist so gemein! Während die meisten Männer mit Pickeln wenig und mit PMS logischerweise gar nichts zu tun haben, geben wir uns jeden Monat die Kante. Ja, wir sind stolz darauf, eine Frau zu sein und möchten auch nicht tauschen. Nur alle vier Wochen mal ein paar Tage Mannsein, ja, das wär's!

10. Wir werden als Schlampen beschimpft

Nein, die Zeiten, in denen Frauen als Schlampen beschimpft werden, nur weil sie öfter mal ihren Liebhaber wechseln, sind noch immer nicht vorbei. Turnen Männer durch sämtliche Betten, sind sie cool, machen Frauen das gleiche, geht das gar nicht. Was soll das?

11. Wir werden begrapscht

Im proppevollen Bus, in Zügen und in U-Bahnen: Es passiert leider immer wieder, dass wir uns mit einer fremden Hand am Hintern wiederfinden und uns fragen, ob das gerade im Gedränge Zufall ist oder Absicht. Zufall ist es meistens nicht. Und so müssen wir uns umdrehen und den Grapscher damit konfrontieren, was tierisch nervt.

12. Wir verdienen für die gleiche Arbeit noch immer nicht gleich viel Geld

Obwohl darüber schon wahnsinnig viel diskutiert wurde, hat sich daran nicht wirklich viel geändert: Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation im gleichen Job sehr häufig noch immer weniger als ihre männlichen Kollegen. Das muss aufhören!