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Studie zeigt: Wer die 40% Regel beim Flirten befolgt, ist am begehrtesten

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 11. Juli 2018
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Nicht zu viel und nicht zu wenig. Um es genau zu sagen, sind 40 Prozent exakt die richtige Dosierung. Zumindest beim Flirten. Wir erklären dir, was sich hinter der 40-Prozent-Regel verbirgt.

Dr. Colin Hendrie von der Leeds University in England hat in einer umfangreichen Studie herausgefunden, was Frauen anziehen müssen, wenn sie einen Mann beeindrucken wollen. Und ja, wie schon zu erwarten: Es geht um nackte Haut. Aber bevor ihr jetzt mit den Augen rollt: Es ist anders als vielleicht erwartet. Denn, wer hätte das gedacht, hier ist weniger nicht unbedingt mehr. Wie viel "weniger" noch OK und was zu viel ist, damit hat sich die Studie genauer befasst.

Laut der Studie, die im Fachmagazin "Behaviour" erschien, erhöht es die Flirtchancen bei Männern, wenn man ungefähr 40 Prozent der Haut NICHT bedeckt. Und: Mehr Haut zeigen ist dabei nicht wirklich hilfreich. Der Grund: Ein bisschen was entdecken möchte unser Flirtobjekt eben doch noch selbst. Zweite Überraschung: Nicht Busen und Po, sondern vor allem Arme und Beine sind laut Studie absoluter Blickfang für die Männer.

Die Studie zeigt recht eindeutig: Frauen, die die 40-Prozent-Regel befolgten, wurden doppelt so oft von Männern gesehen und angeflirtet als andere Frauen. Selbst Frauen, die deutlich mehr Nackheit zeigten, fielen nicht so positiv auf wie die "40-Prozent-Frauen".

Ein Bein zählt 15, ein Arm 10

Für die Studie legten sich die Forscher ordentlich ins Zeug. So gingen sie in einen Nachtclub, um dort ganze 70 Stunden lang zu beobachten, welche Frauen wie sehr angeflirtet werden und welche Rückschlüsse sich auf die jeweilige Bekleidung schließen lassen. Und so beobachteten sie, dass eben die Frauen deutlich häufiger angesprochen und angeflirtet wurden, die nicht zu wenig, nicht zu viel, sondern genau 40 Prozent ihres Traumkörpers zeigten.

Was dann allerdings schon fast etwas lustig wirkt, sind die Punkte, die die Forscher für nackte Körperteile vergeben. So zählt ein nackter Arm als 10, ein nacktes Bein als 15. Und ein unbedeckter Kopf, Hände und Füße wurden nicht dazu gezählt, also zu den 40 Prozent. Da denkt man nur: Herzlichen Dank auch! Und uns Frauen viel Spaß beim Körperteile-Addieren - wo doch die Klamottenwahl vor einem Date mit jemandem, den man nicht kennt, eh schon kompliziert genug ist.

Aber mal ganz ehrlich...

Natürlich ist so eine Studie aus Frauensicht auch ärgerlich. Warum sollen wir ständig mit unseren körperlichen Vorzügen punkten und den arg visuell ausgerichteten Männern blanke Haut zeigen, nur um ins Gespräch zu kommen. Klar, ein bisschen bestätigt die Studie das, was man als Frau meist intuitiv macht: Entweder man zeigt Bein oder Ausschnitt oder Rücken oder Po oder was auch immer man an sich mag. Alles zusammen zu zeigen und wie ein ausgepacktes Geschenk auf zwei Beinen zum Date erscheinen, mögen die wenigsten Frauen. ​

Und man muss auch klar sagen: Eine Studie ist nur so lange gut und hilfreich, wie wir uns mit den Weisungen auch gut fühlen. Denn den größten Sexappeal hat nun mal eine Frau, die sich in ihrer Haut wohlfühlt und das auch ausstrahlt - egal ob im verhüllten Schlabberlook oder im sexy kleinen Schwarzen. Und wer 100 Prozent zeigen will, der soll auch das tun. ​Zudem stellt sich die Frage, ob man die Erkenntnisse aus einem Club unbedingt auf den Alltag übertragen kann.

Deshalb: Zieht an, was ihr wollt - Hauptsache ihr fühlt euch gut und findet die Aufmerksamkeit, die ihr euch wünscht von genau dem Kerl, den ihr euch wünscht. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Flirten!

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