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5 simple Gute-Laune-Strategien, die garantiert funktionieren

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 18. Mai 2016
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Miese Laune kommt an den besten Tagen vor. Wir sagen: Egal, wenn man die richtigen Anti-Schlechte-Laune-Strategien kennt.

Gelassenheit will wahrlich gelernt sein. Noch schwieriger wird es, negative Gefühle, die bereits da sind, zu vertreiben. Oder besser noch, in positive zu verwandeln. Aber: das geht! Mit den richtigen Gegenstrategien sind miese Laune und negatives Denken Schnee von gestern.

Klingt wenig realistisch? He, positiv denken und ausprobieren. Was soll schon schiefgehen? Hier kommen ein paar Tricks, die ihr unbedingt testen solltet:

1. Erkenne das Gute und sei dankbar

Überlege dir jeden Abend, was dir an diesem Tag Gutes widerfahren ist. Wenn du glaubst, der ganze Tag war einfach nur bescheuert, solltest du kleinteiliger denken. Beachte auch die kleinen Dinge, die Freude machen. Sei es die Kollegin, die dir einen Kaffee mitgebracht oder die Bäckersfrau, die dich morgens angelacht hat. Wer diese kleinen positiven Momente wahrnimmt und schätzen kann, der geht ganz anders durchs Leben.

2. Deine Sicht auf das Leben bestimmt dein Leben

Stichwort: Das Glas ist halbvoll oder halbleer. Genauso entscheidest du letztlich über dein Leben. Ist es voller positiver Momente oder ist alles für dich eher mühsam, ein Krampf, anstrengend und dein Kopf voller Sorgen? Natürlich kann man schwierige Phasen und Geschehnisse nicht schönreden. Wenn jemand in deinem Umfeld schwer krank ist oder dein Freund dich verlässt, ist das schwer für dich. Aber man kann Dinge annehmen, nicht ständig um Probleme kreiseln, sondern auf sich und seine Kräfte achten. Darauf, dass nach einer schwierigen Zeit auch immer wieder eine Zeit zum Auftanken und Kräfte sammeln kommt. Dass man auch in schweren Zeiten den Blick für das Schöne und Gute im Leben nicht verliert. Und man kann darauf achten, dass man sich nicht verschließt und in einer Abwehrhaltung zum Leben verharrt.

3. Verwende 'positive' Worte

Achte mal darauf, wie oft du negative Formulierungen verwendest. Und versuche stattdessen positiver zu reden. Es gibt immer zwei Arten, etwas auszudrücken. Versuche einmal bewusst, alle negativen Formulierungen, Schimpfwörter, Kraftausdrücke und Depri-Floskeln zu vermeiden. Es klingt blöd, ist aber extrem wirkungsvoll, weil dir jetzt erst bewusst wird, wie oft du am Tag negativ denkst, schimpfst, lästerst und motzt. Wer Dinge freundlicher ausdrückt und negative Worte meidet, wird merken, wie viel besser er sich fühlt.

4. Stoppe negative Gedanken

Wenn dich etwas belastet und dir nicht mehr aus dem Kopf geht, ist es schwer, das abzustellen. Es gibt jedoch einen Trick: Kommen negative oder düstere Gedanken auf, stoppe sie direkt, indem du dir sagst: "Nein, ich lasse diesen negativen Kram jetzt nicht über mich bestimmen. Ich verdränge sie durch andere Gedanken." Versuch dich bewusst abzulenken. Manchmal hilft auch ein simples Gummiband am Handgelenk, das du jedes Mal gegen deine Haut flitschen lässt, sodass es schmerzt, um dich aufzuwecken und den Stopp der negativen Gedanken zu markieren. Klingt komisch, funktioniert aber.

5. Stell dir Gute-Laune-Fragen

Wenn nichts hilft, versuch es mit ein paar Gute-Laune-Fragen, die du dir selbst stellst. Zum Beispiel indem du dich fragst, wann du das letzte Mal glücklich warst, einen Lachanfall hattest, dich gefreut und gestrahlt hast. Mach dir diese schönen Momente noch einmal innerlich bewusst. Du wirst dich automatisch besser und glücklicher fühlen. Denn Gedanken an schöne Dinge hinterlassen ein warmes Gefühl in uns.

von Fiona Rohde

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