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Liebe & Psychologie

Alles Horror? 10 Wege, um einen echt miesen Tag zu meistern

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 16. April 2014

So einen richtig miesen Tag kennt wohl jeder. Einen, an dem alles schiefgeht. An dem der Bus vor der Nase wegfährt, der Computer abstürzt und zu guter Letzt auch noch das heiß ersehnte Sushi in der Mittagspause aus ist. Ganz klar: So einen verkorksten Tag kann man nicht schönreden, aber es gibt ein paar kleine Tricks, wie man ihm ein Schnippchen schlägt.

Hier sind 10 Überlebens-Strategien für Chaostage, die alle dunklen Wolken hoffentlich vertreiben:

1. Dampf ablassen

Ab und an mal so richtig Dampf abzulassen ist menschlich. Es ist absolut okay, wenn man sich bei einem lieben Menschen über einen Pechtag auskotzt. Denn der mag einen auch mit mieser Laune und erträgt den kleinen Gewittersturm ganz gelassen.

2. Austoben

So ziemlich das letzte, was man an einem miesen Tag gebrauchen kann, ist die Aussicht, auch noch Sport machen zu müssen. Die beste Lösung hat Couchpotatoe-Format und sitzt auf dem Sofa. Falsch gedacht! Gerade beim Sport kann man sich so richtig austoben. Wie wäre es mit einem Punching-Programm an einem Sandsack? Hier kann man gedanklich all die miesen Dinge, Menschen oder Missgeschicke vermöbeln, die einem den Tag versaut haben.

3. Einfach weglachen

Wer Freunde und Familie hat, hat jeden Tag ausreichend Gelegenheit zu lächeln. Ein Telefonat mit der besten Freundin oder Schwester, und schon sieht alles nicht mehr ganz so düster aus. Wer sich vergräbt, der bleibt in seinem Loch stecken. Deshalb: Ablenkung suchen und liebe Menschen anrufen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Gegen ein herzhaftes Lachen haben dunkle Wolken keine Chance.

4. Kuschelalarm

Hört sich einfach an, wirkt aber definitiv: Wer sich richtig mies fühlt, sollte sich mal von jemandem fest in den Arm nehmen lassen. So eine Umarmung kann wahre Wunder bewirken - das geht einem nicht nur als Kind so. Man fühlt sich sofort geliebt und denkt positiver. Unbedingt ausprobieren!

5. Dem Laster fröhnen

Wie wäre es mit einer spontanen Frustshopping-Tour? Jede Frau weiß, dass das fast immer wirkt. (Okay, bei Liebeskummer hilft nicht mal Shopping). Wenn die Kreditkarte zu sehr ächzt und stöhnt, dann geht's auch günstiger: Indem wir uns einen wahnsinnig schokoladigen Kuchen backen oder unseren Lover zur Massage antreten lassen. Mit diesem Wellness-Programm wendet sich selbst ein Horror-Tag zum Guten.

6. Tanz, wenn du traurig bist!

Schon mal beobachtet? Es gibt eigentlich niemanden, der beim Tanzen traurig und frustriert wirkt. Kein Wunder, Tanzen macht schließlich glücklich. Man dreht den Musikregler auf Anschlag, vergisst alles um sich herum und tanzt sich den Frust von der Seele. Geht auch perfekt zuhause in der Küche oder im Park mit Ipod auf den Ohren. Tanzen sorgt für jede Menge Endorphine, und die sorgen blitzschnell für gute Laune.

7. Finde dich gut!

Kleine Verwöhnkur gefällig? Gerade an einem extrem nervigen Tag haben wir uns ein kleines Extra verdient. Wem der Luxus einer professionellen Massage zu teuer ist, der kann sich zuhause ein Spa-Programm zaubern. Badezimmer-Tür zu, Radio an, Badewannen-Wasser Marsch und los geht's! Dazu ein kleines Schönheitsprogramm mit roten Fußnägeln, pflegender Haarkur und duftender Feuchtigkeitsmaske. Wer so verdammt gut aussieht, dem kann es doch gar nicht schlecht gehen, oder? Die Botschaft an Körper und Seele: Ich nehme mir eine Auszeit von Stress und Frust. Es wirkt!

8. Zeit zum Nachdenken

Klar, keiner denkt gerne über (seine) Fehler nach, aber mal ganz im Ernst: Ein mieser Tag kann auch dafür gut sein. Wenn man sich über bestimmte Zusammenhänge klar wird, kommt der nächste Frust nicht so schnell. Man sieht die Dinge anders, entwickelt sich weiter und geht künftig anders durch die Welt. Das Wissen um die eigenen Unzulänglichkeiten ist der erste Schritt zur Besserung und das fühlt sich gut an. Klug. Weise. Clever. Deshalb: Zettel her und aufschreiben, was ärgert, aber auch, was glücklich macht. Und dann was ändern!

9. Die Lieblingsserie wird's richten

Was eignet sich besser für einen schlechten Tag als ein riesiger Stapel DVDs mit der Lieblingsserie oder ein herzzerreißend romantischer Film? Es gibt sicherlich auch eine gute Freundin, die sich neben uns auf der Couch platziert, mit unter die Decke kriecht und uns Gesellschaft vor der Glotze leistet. Gemeinsam lachen, dazu Eiscreme in rauen Mengen: Dieses Rezept gegen Kummer ist unschlagbar!

10. Gute Nacht, blöder Tag!

Wenn niemand da ist, der uns aufmuntern kann, und wir einfach maulfaul und motzig sind, dann hilft eines immer: ab ins Bett und Schluss mit dem doofen Tag. Im Bett ist es doch eigentlich ziemlich herrlich, oder? Und: Morgen ist ein neuer, besserer Tag. Wir sagen: Gute Nacht, miese Laune!

von Fiona Rohde