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Liebe & Psychologie

6 Angewohnheiten, die unglücklich machen, die wir trotzdem alle tun

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 19. Mai 2018
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Manche Angewohnheiten, die wir haben, tun uns nicht gut, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Zeit, sich von einigen von ihnen zu verabschieden. Kommt dir das ein oder andere auch bekannt vor?

Mal so ein bisschen das Leben zu entrümpeln und Dinge zu hinterfragen, ist gar nicht mal das Schlechteste. Hast du eine Vermutung, welche Angewohnheiten dir nicht gut tun? Denk mal über die folgenden nach! Los geht's!

1. Routine nicht hinterfragen

Oft gestalten wir unseren Alltag nach bestimmen Regeln. Wann wir einkaufen, wann wir ausgehen, wann wir staubsaugen - alles folgt bestimmten Zeitabläufen, die wir irgendwann mal für uns festgelegt haben. Und danach haben wir sie nie wieder hinterfragt. Dabei ist ein wenig Abwechslung gerade im Alltag Gold wert. So unterbrechen wir den Trott und sind offener und flexibler. Hinterfrag also ruhig mal deine Gewohnheiten, ob sie so überhaupt Sinn für dich machen oder ob sie dich so, wie sie sind, eher stressen.

Und: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Leben gefühlt schneller dahinfliegt, wenn man ständig das Gleiche erlebt. Und dann wundert man sich, dass die Zeit rast und schon wieder ein Jahr um ist. Verbringt man jedoch jeden Tag ein bisschen anders und erlebt viele Dinge neu oder auf andere Weise, vergeht die Zeit gefühlsmäßig viel langsamer, weil die Tage mit mehr Leben und Neuem gefüllt sind. (Das ist auch der Grund, warum die Kindheit so viel langsamer zu vergehen scheint, als die Zeit als Erwachsener. Schließlich erlebt man als Kind täglich neue Dinge.)

2. Vergleiche mit Anderen

Niemand wird behaupten können, dass ihn das schöne Leben der Anderen nicht ab und zu mal frustriert, wo man doch selbst gerade in Hintertupflingen am Büroschreibtisch sitzt. Und man kann auch nicht umhin, sein Leben mit dieser schönen Wunderwelt zu vergleichen. Da lässt man sich beeindrucken vom aufregenden Leben der Anderen, die sorgen- und faltenfrei ständig auf Reisen zu sein scheinen. Dabei vergessen wir gerne mal, dass das, was da mit Filter X und Bildbearbeitung Y so wunderbar aussieht, auch nicht immer der Realität entspricht.

Warum also sollten wir uns derart schlechte Laune machen lassen? Deshalb: Weniger im Leben der Anderen rumstöbern und lieber mehr auf sich selbst konzentrieren und tolle Dinge erleben.

3. Pläne und Ziele anderer übernehmen

Manchmal bemerken wir gar nicht, dass wir Dinge wollen und anstreben, ohne wirklich zu wissen, warum wir das tun. Und wenn wir ehrlich sind, streben wir nach vielem, nur weil "man es eben so macht", weil andere das planen und als Ziel haben. Dabei sollten wir auch hier genau hinschauen.

Die Freundin, die mit 30 zwei Kinder haben möchte und ein Haus, die Kollegin, die unbedingt aufsteigen möchte - oft reißt einen die Zielstrebigkeit der Anderen mit und man übernimmt Ziele, die man für sich vielleicht ganz anders oder in anderer Abfolge geplant hätte.

4. Abhängig sein

Eines der besten Dinge am Erwachsenwerden ist, dass man endlich auf eigenen Füßen steht und für sich selbst sorgen kann, ohne andere um (finanzielle) Hilfe bitten zu müssen. Das fühlt sich einfach gut an. Dennoch machen wir uns im Laufe unseres Erwachsenenlebens wieder von neuen, anderen Dingen abhängig. Von Schönheitsidealen, von gesellschaftlichen Erwartungen und so weiter.

Achte deshalb darauf, dass du nicht wieder in neue Abhängigkeiten gerätst, sondern immer bei dir selbst bleibst. Bin ich noch da im Leben, wo ich sein will oder schreiben mir unbemerkt andere meinen Lebensweg vor? Mach dich frei von Abhängigkeiten und Zwängen und finde deinen eigenen Weg.

5. Bewegungsfaul leben

Wir sitzen unser halbes Leben. Auf der Arbeit, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto, beim Essen, abends auf der Couch - und dann wundern wir uns, dass wir phlegmatisch und faul werden. Die meisten von uns versuchen dieses Bewegungsdefizit mit einem Vertrag im Fitnessstudio oder abendlichem Joggen zu kompensieren. Gleichwohl nehmen wir den Aufzug, um ins Büro oder ins Fitnessstudio zu gelangen, steigen ins Auto, statt aufs Fahrrad und steigen aus reiner Bequemlichkeit auf die Rolltreppe, statt die paar Stufen zu gehen.

​Denn genau da steckt das kleine Bisschen, das in der Summe extrem viel ist. Und das hilft unserem armen Körper total. Also achtet auch auf die kleinen Gänge. Menschen mit Schrittzähler haben es längst bemerkt: Die Summe der vielen kleinen Schritte führt zum Erfolg. Nicht nur das 45 Minuten Workout im Fitnessstudio

6. Uns Rollen angewöhnen

Man ist sich dessen nicht bewusst, aber egal, wo wir sind, überall spielen wir eine Rolle. In der Familie übernehmen wir die Rolle der Tochter, der großen oder kleinen Schwester. Im Büro haben wir eine bestimmte Rolle als Angestellte, Cheffin oder als Auszubildende. Und irgendwo dazwischen sind wir selbst. So, wie wir uns verhalten, wenn wir alleine und ganz bei uns selbst sind. Auch das macht auf Dauer nicht glücklich, weil wir uns in manchen Rollen zwar wohl fühlen, in anderen jedoch absolut nicht.

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