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Liebe & Psychologie

Das Leben bewusster erleben: 5 simple Tipps für mehr Achtsamkeit jeden Tag

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 30. Mai 2017
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So kommst du bewusster durch den Alltag, wirst zufriedener und ausgeglichener.

Stress, wohin das Auge reicht: Da bleibt das Seelenheil meistens auf der Strecke. Die Tage fliegen an uns vorbei und mit einem Wimpernschlag ist das Jahr schon vorüber. Schluss damit! Wir zeigen euch fünf Tipps, die euch bei noch so viel Trubel wieder in die Gegenwart katapultieren und achtsamer werden lassen!

1. Stell deinen Morgen auf den Kopf!

Morgens Zeit? Hat doch niemand! Richtig, die frühen Stunden des Tages verbringen die meisten mit grimmigem Gesicht und hektischem Gang, ob zur Schule, Arbeit oder zu Terminen. Dabei bemerken wir gar nicht, wie wenig wir unsere Umwelt wahrnehmen und an welchen Ecken wir täglich vorbeikommen. Deshalb: Morgens einfach mal alles anders machen! Das kann schon ganz klein anfangen: Statt des Müslis ein Spiegelei und Brot essen, im Auto einen unbekannten Radiosender aufdrehen oder einen ganz neuen Weg zur Arbeit gehen.
Wer morgens richtig Tatendrang hat: Eine Station früher aus der Bahn oder dem Bus aussteigen und den Rest zu Fuß gehen! Wer kann, lässt jegliche Verkehrsmittel stehen und läuft die komplette Strecke zum Job und Co. mit offenen Augen. Aber auch auf dem Rad schult man sein Auge für die Umwelt.
Vielleicht seid ihr jahrelang an dem tollen Fliederbaum vorbei gelaufen oder ein Passant lächelt euch sympathisch an. Neuer Schwung am Morgen garantiert!

2. Mach deine Mahlzeit zum Spektakel!

Genuss ist wichtig für Leib und Seele, nur verdrängen wir das heute viel zu oft: Das Ergebnis sind hastige Bissen ins Frühstücksbrot oder das lieblose Nebenbei-Essen am Schreibtisch. Und wie hat es geschmeckt? Keine Ahnung!
Nehmt euch mehr Zeit zum Speisen: Bereitet ihr euch abends beispielsweise ein gesundes, aber schnell machbares Frühstück wie Porridge oder frisches Bircher Müsli vor, freut ihr euch schon am Abend auf die selbstgemachte Mahlzeit.

Weitere Inspiration für den Frühstücksteller findet ihr hier: Tolle Frühstücks­ideen für den perfekten Start in den Tag

3. Vergiss Multi-Tasking - zumindest nach Feierabend!

Die meisten Situationen, in denen wir stecken, erfordern mehrere Tätigkeiten auf einmal. Das ist anstrengend und meist zermürbend, weil wir das Gefühl haben, nichts wirklich richtig zu machen. Dieser Druck sollte allerspätestens mit Verlassen des Büros oder mit dem Schlafenlegen der Kinder abfallen - von jetzt an die Aufmerksamkeit wirklich nur auf eine Sache richten! Bewusst das Abendessen zubereiten, am gedeckten Tisch essen ohne den Fernseher im Hintergrund laufen zu lassen oder simultan am Smartphone zu hängen. Widme dich wirklich mal intensiv einer Sache und du wirst erstaunt sein, wie schnell du wieder im Hier und Jetzt ankommst.

4. Sei dankbar - jeden Tag!

Dankbarkeit rückt mit den wachsenden Anforderungen unserer Zeit in den Hintergrund. Eine gute Übung, die wenig Zeit kostet: Auf dem Nachttisch ein paar Post-Its oder einen Block platzieren und jeden Morgen nach dem Aufwachen oder jeden Abend vor dem Einschlafen drei Dinge aufschreiben, für die man dankbar ist. Natürlich geht das auch mit dem Laptop oder Smartphone. Aber von Hand Geschriebenes bleibt länger im Gedächtnis - und wie oft bringen wir heutzutage denn noch etwas auf Papier?

Und was schreibe ich auf? Das kann die Vorfreude auf das Date mit dem Ehemann am Abend sein oder das tolle Gefühl, wenn man eine Stunde mit der besten Freundin telefoniert hat. Diese Maßnahme lässt dich entweder noch energetischer und glücklicher in den Tag starten oder mit warmem Herz ins Land der Träume entschwinden!
Und wessen Herz vor lauter Liebe fast platzt: Dankbarkeit mit seinen Lieben teilen ist sogar noch schöner!

5. Gib Acht auf deine innere Stimme!

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wie oft ignorieren wir unsere innere Stimme am Tag? Statt wirklich das zu tun, wonach uns der Sinn steht, erlegen wir uns selbst strikte Regeln und Bürden auf. Das beginnt damit, dass wir die Extra-Aufgabe des Chefs einfach annehmen, obwohl uns die To-do-Liste jetzt schon erschlägt. Den Kuchen für die Kita backen wir selbstverständlich abends noch selbst. Und den Schokoriegel, den wir so begehren, verkneifen wir uns - sonst platzt die Hose sicher direkt nach dem letzten Bissen.
Schluss damit! Sprecht aus, was ihr denkt und tut, was euch glücklich macht! Wer dem Vorgesetzten im freundlichen Ton vermitteln kann, dass die Aufgabe on top gerade nicht mehr in den Tagesplan passt, macht sich das Leben leichter. Die Kinder in der Krabbelgruppe mögen sicher auch die Muffins vom Bäcker gerne und wenn der Schokoriegel die Lust auf Süßes stillt, dann ist er jede Kalorie wert!
Hört auf eure innere Stimme - euer Körper und Geist werden es euch danken!

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