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Glücklich wie ein Kind: Diese 7 Glücksfresser verbannen wir ab heute aus unserem Leben!

von Julia Windhövel Veröffentlicht am 21. April 2014

Kinder sind toll! Sie machen sich keine Sorgen um ihre Zukunft, treten nicht mit übertrieben großen Erwartungen an sich und andere heran und machen sich nicht dauernd schlecht. Das Ergebnis: Sie sind viel glücklicher als wir Erwachsene, die sich andauernd stressen und runterziehen lassen. Was sind das eigentlich für Dinge, die uns das Glücklichsein so schwer machen? Wir sind sieben von ihnen auf die Schliche gekommen ...

1. Übertriebene Erwartungen
Sich Ziele zu stecken, macht natürlich durchaus Sinn. Allerdings sollten diese auch realistisch sein. Ein neues Auto soll her? Dann bitte erst einen Check machen, ob man sich das wirklich leisten bzw. jeden Monat einen größeren Betrag dafür sparen kann. Ansonsten gewinnt der Frust bald die Oberhand - und das macht garantiert nicht glücklich. Das gilt auch in Bezug auf andere Lebensbereiche. Wer gern schlanker wäre, aber immer wieder mit Crashdiäten auf die Nase fliegt, hat schlichtweg übertriebene Erwartungen und geht die Sache falsch an. Und wer die ganze Zeit darauf wartet, dass der Traumprinz auf dem weißen Pferd vorbeikommt und dabei den tollen Typ übersieht, der auf dem Schimmel auch eine super Figur machen würde - der verbaut sich vor lauter übertriebenen Erwartungen womöglich das ganz große Liebesglück. Also: Erwartungen nicht komplett herunterschrauben, aber realistisch hinterfragen und gegebenenfalls anpassen.

2. Neid
Die bessere Figur, die coolere Wohnung, der heißere Freund, süße Kinder, mehr Geld, exotischere Reisen ... Es gibt tausend Dinge, die wir anderen neiden. Gebracht hat das in den allermeisten Fällen allerdings noch keinem etwas. Klar, Neid kann auch in etwas Positives umgewandelt werden, nämlich dann, wenn man durch das Schauen auf andere merkt, was man selbst gern hätte und dann alles daran setzt, das auch zu erreichen. Wenn der Neid allerdings rein destruktiver Natur ist und wir uns tagein tagaus an anderen messen, nur um uns immer wieder vor Augen zu halten, was wir alles nicht haben oder können, dann ist Neid einer der größten Glücksfresser überhaupt. Deswegen lautet ab heute die Devise: Entweder den Neid ins Positive umkehren und wirklich etwas ändern - oder endlich damit aufhören und sich mit dem, was man alles Tollles selber hat und kann, zufriedengeben.

3. Vergleiche mit anderen
Wenn wir auf das gucken, was andere können, vergleichen wir uns oft auch mit ihnen. "Christine kann toll zeichnen - wenn ich das versuche, sieht das immer aus wie von einem Dreijährigen gemalt!" oder "Katja geht jede Woche zweimal zum Sport - ich schaffe es höchstens einmal, kein Wunder, dass an mir alles schwabbelt." Im Prinzip verhält es sich mit den Vergleichen ähnlich wie mit dem Neid: Entweder, wir schließen daraus, dass uns etwas so dermaßen stört, dass wir das dann auch ändern. Oder wir sollten mit dem ständigen Vergleichen einfach aufhören, lernen, uns selber zu genügen und darauf zu gucken, was wir selbst am besten können.

4. Streben nach Reichtum
Tausendmal gehört, aber wirklich schlauer sind wir nicht draus geworden aus dem Satz "Geld macht nicht glücklich". Schließlich können wir uns kaum vorstellen, dass ein Leben mit Millionen auf dem Konto, mit weniger oder gar keiner Arbeit, mit tollen Häusern, Booten, Reisen, Sternerestaurants und Luxusschmuck nicht glücklich machen soll. Einfacher wird durch viel Geld sicherlich einiges, allein schon, weil man sich über vieles keine Sorgen mehr machen muss. Aber so abgedroschen es auch klingen mag: Geld kann keine Liebe ersetzen, Geld kann uns nicht dazu bringen, uns selbst mehr zu mögen, mit uns im Reinen zu sein. Geld kann keine Freundschaften kaufen, kein Lächeln und keinen Zusammenhalt. Und das sind doch genau die Dinge, die uns glücklich machen. Ab heute geben wir uns mit dem zufrieden, was wir haben. Wenn wir mehr wollen, dann versuchen wir es - aber ohne Krampf und ohne dabei die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen zu verlieren.

5. Stress
Noch eben schnell den Artikel fertig schreiben, dann ins Meeting, abends direkt zum Sport und danach ein Dinner mit dem Liebsten - das ist Stress pur. Und das macht uns vor allem kein Stück glücklicher! Klar, Arbeit zu erledigen, mit anderen zusammen kreativ zu sein, regelmäßige Workouts und romantische Treffen sind an sich super. Wenn sich aber solche Terminballungen häufen, wird aus den an sich schönen Dingen schnell unschöner Stress. Deswegen machen wir ab heute damit Schluss und entzerren unseren Terminkalender. Schön verteilt nehmen wir die einzelnen Dinge auch wieder als Glücklichmacher wahr.

6. Perfektionismus
Besser geht immer, das wissen wir alle. Nur: Besser muss nicht immer sein - das sollten wir uns viel öfter klarmachen. Warum? Weil Perfektionismus auf Dauer nicht glücklich macht. Immer zu funktionieren, immer die beste Mitarbeiterin, die beste Chefin, die beste Kollegin, die beste Sportlerin, die beste Freundin, die beste Partnerin und die beste Tochter zu sein, mag verlockend klingen. Da aber niemand von uns perfekt ist, können wir auch einfach damit aufhören, das anzustreben. Glücklich macht das nämlich ganz und gar nicht - im Gegenteil: Perfektionisten werden von ihrer Umwelt oft als sehr anstrengend empfunden, weil sie unentspannt, verbissen, hektisch und oft kleinlich rüberkommen. Sympathisch ist anders.

7. Die Vergangenheit glorifizieren oder verteufeln
Oft gehört, aber vielleicht nie so richtig verinnerlicht: In der Vergangenheit zu leben und zu denken, macht uns nicht glücklicher. Damit ist jetzt nicht gemeint, dass es nicht wunderschön sein kann, in der Kiste mit den alten Fotos zu kramen und in Erinnerungen zu schwelgen. Wer dabei aber anfängt, die Vergangenheit zu glorifizieren à la "früher ging das mit dem Abnehmen irgendwie leichter" oder "damals hatte ich noch richtig tolle Freunde", der wird auf Dauer fürchterlich unglücklich. Warum? Weil wir dann der Gegenwart gar nicht die Chance geben, als toll und erfüllt wahrgenommen zu werden. Das gleiche gilt für die Vergangenheits-Verteufler: Jeder von uns hat Fehler gemacht, manche konnten wir ausbügeln, andere eben nicht. Sich im Hier und Jetzt ständig zu grämen und darüber nachzudenken, was alles schiefgelaufen ist, bringt nichts und macht nur unglücklich. Also: Schluss damit! Ab heute gucken wir nur noch nach vorne und geben auf der Glücksautobahn mal richtig Gas!

von Julia Windhövel

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