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Liebe & Psychologie

Zieht eurer Angst den Stecker! 4 ultimative Tipps für ein viel entspannteres Leben

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 1. März 2015

Wir wollen reisen, vieles sehen, wollen ausprobieren, Spaß haben, Geld verdienen und ausgeben, Freunde finden und halten, Glück erfahren, leidenschaftlich sein und auf keinen Fall etwas verpassen oder gar bereuen. Aber das alles geht nur, wenn wir auch ein bisschen was wagen ...

An alle Zweifler und Besorgten unter euch: Es hält euch von so vielem ab, wenn ihr immer hadert und keine Entscheidungen trefft, weil ihr irgendetwas befürchtet. Bei genauerer Betrachtung sind unsere Ängste viel lähmender als die Gefahren, die uns tatsächlich im Leben begegnen. Also lasst uns die unnötigen Ängste loswerden und unser Leben genießen!

Die Angst, etwas zu verlieren

Viele kennen sie - die Verlustangst. Ja, rein theoretisch könnten wir alles verlieren, was wir besitzen: Unsere Freunde, unser Geld, unsere Wohnung oder unsere Erinnerungen. Und wir alle wissen: Was einmal weg ist, kommt so schnell nicht wieder. ABER: So schmerzhaft Verluste sind, manchmal sind sie auch für etwas gut: Wenn sich Dinge ändern und wir uns neu orientieren (müssen). Wenn man einen Freund verliert, dann hat das meistens einen Grund und man geht auf neue Menschen zu. Wenn wir Geld verlieren, überlegen wir uns vielleicht neue Wege, an Geld zu kommen oder überdenken den Wert, den materielle Dinge für uns haben. Jeder Verlust macht Platz für etwas Neues: Schlimm ist was anderes.

Die Angst, verletzt zu werden

Mal ganz ehrlich: Liebeskummer tut so unfassbar weh, dass man es erst glauben kann, wenn man ihn fühlt. Aber er gehört nun mal zum Leben dazu wie Streusel auf den Kuchen. Und alles, was wir tun können, ist: warten. Und dann, nach einer katastrophalen, verzweifelten, traurigen Zeit, passiert es doch meistens: Wir blühen auf, realisieren, was wir wirklich wollen, und gehen wieder mit Energie durchs Leben. So schrecklich ein gebrochenes Herz schmerzt - es ist sinnlos, sich schon im Vorhinein über den Schmerz den Kopf zu zerbrechen. Merke: Wende so wenig Energie wie möglich für Dinge auf, die du nicht beeinflussen kannst! Was ziemlich hart klingt, macht vieles einfacher. Denn andernfalls halten wir uns selbst von allem ab, was das Leben schön macht: Daten, Knutschen und Spaß haben, was das Zeug hält. Ihr denkt, der eventuelle Herzschmerz ist es nicht wert? Verständlich. Aber ein Leben von Eventualitäten abhängig zu machen, würde bedeuten, Erfahrungen zu verpassen - DAS wäre ein Grund für Herzschmerz!

Die Angst, nicht gut genug zu sein

Ich hätte gerne einen kleineren Hintern, einen besseren Abschluss, einen liebevollen Freund, genug Geld für eine Weltreise pro Jahr und würde gerne weniger Alkohol trinken. Ja, es ist wichtig, dass man sich Ziele steckt, zum Sport geht, für seine Gehaltserhöhung auch mal Überstunden schrubbt und an seiner Schlagfertigkeit feilt. Aber das alles ist sinnlos, wenn man sich selbst schlecht macht. Du bist du! Und wenn etwas mal nicht klappt, brauchst du nicht gleich den Glauben an dich zu verlieren. Wir haben zwei Beine, um wieder aufzustehen, und einen Kopf, um damit zu denken und ihn hochzuhalten. Wir haben ihn nicht, um uns Szenarien auszumalen, wie wir am kläglichsten scheitern könnten.

Die Angst, Entscheidungen zu treffen

Will ich eine Ehefrau sein? Werde ich eine gute Mama sein? Will ich das überhaupt? Wie soll ich jede Woche eine Präsentation vor der ganzen Firma halten? Es gibt so viele Entscheidungen zu treffen - und wenn wir sie getroffen haben, stellt sich die Frage, ob wir dafür auch gewappnet sind. Das Ding ist nur: Ob man für Dinge wirklich bereit ist, weiß man erst, wenn man das Risiko eingegangen ist, es herauszufinden. Ist man überfordert oder unglücklich, kann man an der Situation scheitern oder wachsen. Das Risiko, die linke Abzweigung zu nehmen, obwohl die rechte besser gewesen wäre, müssen wir eingehen. Das macht uns reicher und cleverer. Sonst heißt es: "Hätte ich mal ..." - und das ist doch wirklich keine Option, oder?!

Also habt keine Angst, etwas zu verpassen. Erlebt es einfach! Wir vergeuden so viel Lebenszeit damit, uns zu fürchten und uns unnütze Gedanken zu machen. Und da wir nicht ewig Zeit haben, wäre es doch angebracht, manche Ängste einfach loszulassen, oder? Eigentlich ganz simpel.

von Fiona Rohde

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