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Liebe & Psychologie

Bist du eine von uns? 9 Dinge, die nur Mädels aus den 90ern kennen!

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 25. März 2015
© iStock

Modetechnisch gesehen waren die 90er schon ziemlich grausig. Umso schlimmer, dass die 90er-Mode derzeit ein Comeback feiert. ​"Nicht schon wieder!" werden sich zumindest diejenigen unter uns denken, die in den 90ern bereits solche Modesünden mitgemacht haben.

Aber die 90er Jahre hatten noch mehr zu bieten als bizarre Modeerscheinungen! Wagen wir einen Blick zurück: Hier sind einige Dinge, an die sich Mädels, die in den 90ern groß geworden sind, sicher allzu gut erinnern werden - mit Schrecken, mit einem Schmunzeln und sicher auch etwas wehmütig ...

1. Styling-Katastrophen: Buffalos, Arschgeweih & bunte Haare!

Tattooketten, Buffalo-Boots mit zentimeterhoher Sohle, ausgefranste Jeanshosen, bauchfreie Tops und knallbunte Haare: Den Modesünden in den 90ern waren so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ein Wunder, wer trotzdem gut aussah. Dazu kam man sich total wild vor, wenn man sich ein Tattoo knapp über den hinteren Hosenbund hat stechen lassen. Dumm nur, dass das einige Jahre später als "Arschgeweih" zur Lachnummer erkoren wurde. Dazu trug man Perlenarmbänder, die - je nachdem welche Farbe die Steine hatten - eine bestimmte Bedeutung hatten.

2. Kleine Monster für die Hosentasche

Tamagotchi, Furby, Polly Pocket, Diddle Maus oder die Trolls: Die kleinen Biester hatten es uns wirklich angetan. Sie stressten uns, wollten unsere Aufmerksamkeit oder baumelten lediglich an unserem Eastpak-Rucksack. Aber mal ganz ehrlich: Furby ist einfach zu süß ...

3. Schlag das mal nach!

Unglaublich, aber wahr: Früher hat man einen Ort gefunden - und zwar ohne Straße und Hausnummer in die App einzutippen - sondern mittels eines Stadtplans, der so unförmig und groß war, dass man ihn nie wieder richtig zusammengeklappt bekam. Und wenn man etwas nicht wusste und die Eltern gefragt hat, hieß es nicht "google doch mal schnell", sondern "schlag das mal schön im Lexikon nach".

4. Das liebe Festnetz

Privatsphäre ade: Wer seinen Schwarm anrufen wollte, musste sich mit dem Festnetzt-Telefon in den elterlichen Hausflur stellen, soweit das Kabel eben reichte. Und musste noch dazu fürchten, dass seine Eltern drangehen und man erstmal erklären muss, wer man ist. Wollte man ins Internet, gab es Ärger mit den Eltern, weil ja jemand währenddessen versuchen könnte anzurufen. Und dann erst der Zoff, wenn die hohe Telefonrechnung im Briefkasten lag, weil man zu lange gesurft oder telefoniert hatte. Aber kein Wunder, wenn es eine Stunde dauert, bis man einen Song (illegal!) im Netz runtergeladen hat ...

5. Handy?!

Gehörte man zu den wenigen, die ein schickes, riesengroßes Knochen-Handy wie das Alcatel One Touch Easy besaßen, musste man die SMS seitwärts lesen, weil im Display nur zwei Zeilen anzeigt werden konnten. Als kleiner Schüler besaß man jedoch meist noch kein Handy und war auf Telefonzellen angewiesen, auf Kleingeld und Telefonkarten. Wenn man verabredet war und der andere spontan absagen musste oder eine halbe Stunde zu spät kam, dann erreichte einen keine kurze SMS oder ein Anruf, sondern man wartete und wartete und wartete ...

6. Fotografieren anno dazumal

"Zeig mal kurz, wie ich aussehe" und "Lösch das bitte!" gab es nicht. Schließlich erfuhr man erst am Ende des Films (36 Bilder!), plus der anschließenden Entwicklung, wie furchtbar man aussah - und wie verwackelt und mit welch roten Blitzaugen. Mal schnell photoshoppen oder einen Instagramfilter drüberlegen? War nicht.

7. Soaps, Talkshows & Videokassetten

Mit 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' stürmten die Soaps die Sender, das Bezahlfernsehen kam auf, Viva startete und in Beverly Hills litten wir mit den Kids der Reichen. Wir schwärmten so für Patrick Swayze, dass wir alle für ihn eine Melone getragen hätten und mit Hans Meiser begann die Zeit der grausigen Talkshows. Dazu wackelten die Damen bei 'Tutti Frutti' mit ihren Brüsten - aber das durfte natürlich nur der Papa gucken. Und wenn man sich eine Sendung auf eine Videokassette (!) aufnehmen wollte, hatte man plötzlich Papas Lieblingsdoku überspielt oder verpasste den Anfang der Sendung, weil die Videokassette nicht zurückgespult war.

8. Euro-Trash erobert die Welt

Tic Tac Toe brachten den Assi-Style in die Musikvideos, aus den Lautsprechern dröhnte der 90er Euro-Trash, es gab unzählige Kuschelrock CDs, Bravo Hits und mittendrin einen großartigen Lichtblick: Grunge, mit Kurt Cobain und Nirvana.

9. Darüber hat man gesprochen

Es war schon einiges los in den 90ern. Sei es das Klonschaf Dolly oder die Sex-Affäre von Bill Clinton mit seiner Praktikantin, die Wiedervereinigung von Deutschland, die Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen, der Gameboy mit Zelda, der Discman, der den Walkman ablöste, die coolen Turnschuhe, die beim Gehen seitlich blinkten und Marushas bunte Augenbrauen bei der Love Parade. Hach ja ... das waren noch Zeiten!

Typisch 90er Jahre: Kennt ihr das auch noch?

Juhu: bauchfrei mit Mörder-Mustern. © we heart it / hemmoholics
von Fiona Rohde