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Laut Studie: Darum verlieben sich schlaue Menschen schwerer

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Vorab im Video: Diese 5 Faktoren sorgen dafür, dass wir uns verlieben

So sieht Verliebtheit aus wissenschaftlicher Perspektive aus.

Kann man zu intelligent für die Liebe sein? Wir haben einen Blick in die Wissenschaft gewagt und eine interessante Antwort gefunden.

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So, jetzt ist es amtlich: Liebe Singles, ihr macht gar nichts falsch, wenn ihr lange ungewollt solo seid. Ihr seid einfach nur zu klug für die Welt. Das haben Forscher der University of Waterloo in Ontario, Kanada herausgefunden.

Dort heißt es nämlich: Es liegt unter anderem an unserer Intelligenz, ob wir uns leicht verlieben oder nicht. Hat man einen besonders hohen IQ, macht es leider nicht so oft Klick wie bei weniger klugen Zeitgenoss*innen.

Klingt unlogisch? Auf den ersten Blick vielleicht schon. Aber wenn man sich die vier Gründe dafür ansieht, kann man es nachvollziehen. Laut der Studie sind es nämlich vor allem diese Dinge dafür verantwortlich, warum besonders intelligente Menschen sich mit dem Verlieben schwertun.

1. Sie nehmen sich viel Zeit, um alles auch richtig zu verstehen

Besonders intelligente Menschen grübeln einfach extrem viel, anstatt sich einfach Hals über Kopf in eine neue Liebe zu stürzen. Sie wollen ihre eigenen Gefühle und vor allem die ihres Gegenübers genau verstehen.

Hat die Art, wie er*sie das Bierglas gehalten hat, nicht irgendwie gezeigt, dass er*sie noch nicht bereit für eine feste Bindung ist? Und so wird nach einem Date erstmal bilanziert, analysiert und ausgewertet – und die neue Bekanntschaft mitunter eben auch ZU viel hinterfragt.

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2. Sie brauchen Zeit, um sich zu öffnen

Intelligente Menschen brauchen einfach länger, bis sie sich anderen öffnen. Sie behalten gerne das Risiko im Auge. Kann das mit dem letzten Date wirklich gut gehen? Gibt es nicht tausend Gründe, die dagegen sprechen? Risikofreudig sieht jedenfalls anders aus.

Einfach seinen Gefühlen trauen und auf den eigenen Bauch hören? Fehlanzeige! Und so ein (gesundes oder auch nicht gesundes) Misstrauen kann das Gegenüber natürlich extrem verunsichern oder sogar in die Flucht schlagen.

3. Sie vergessen schlechte Erfahrungen nicht

Ein weiterer Grund: Kluge Menschen vergessen leider nichts und sind deshalb eher davor gewappnet, Fehler erneut zu begehen. Haben sie mit einem Menschen schlechte Erfahrungen in einer Beziehung gemacht, dann speichern sie das ab – und sind in Zukunft vorsichtiger.

Das hat natürlich viel Gutes, aber es sorgt natürlich auch dafür, dass sie sich nur selten auf jemanden einlassen. Sobald sie ein unsicheres Gefühl haben und sich an alte Muster erinnert fühlen, gehen sie erstmal auf Sicherheitsabstand.

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4. Sie sind überzeugter Single

Intelligente Menschen denken mitunter aber auch sehr rational. Wenn für sie eine Beziehung nicht wirklich Sinn macht, dann sind sie raus. Statt einer zweifelhaften Beziehung wählen sie lieber bewusst das Singleleben.

Und: Sie wägen mehr als andere ab und durchdenken die ganze Sache, bevor sie einen Menschen in ihr Leben lassen. Auch das sorgt natürlich für mehr einsame Nächte. Aber immerhin: bewusst eingegangene einsame Nächte.

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