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Liebe & Psychologie

Der ganz normale Wahnsinn: Leben in den 20ern vs. Leben in den 30ern

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 10. Dezember 2015

Ui, tut das weh! Sonntagmorgen und der Kopf dröhnt - von nur drei Cocktails. Das wäre dir früher ganz sicher nicht passiert! Also damals, bevor du dem Club der Ü-30er beigetreten bist ...

Der 30. Geburtstag an sich ist halb so schlimm wie im Vorfeld gedacht. Man fühlt sich genauso wie am Tag zuvor als man noch 29 war. Doch danach schleichen sich nach und nach kleine Veränderungen ein. Wer schon in den 30ern ist, wird das sicherlich kennen. Alle anderen sollten weiterlesen, dann wisst ihr, was euch blüht!

Der Samstagabend

Yeah, endlich Wochenende! Die Möglichkeit mal wieder was mit Freunden zu machen, was trinken und feiern zu gehen.

Der Samstagabend in den 20ern:
PAAARTY! Erst trefft ihr euch zum Vorglühen bei Freunden, gegen Mitternacht geht's ab in den Club und dann wird bis zum Morgengrauen durchgetanzt. So gut wie jeden Samstag. Manchmal auch Freitag UND Samstag.

Der Samstagabend in den 30ern:
Der Plan, endlich mal wieder tanzen zu gehen, steht seit Wochen. Blöd nur, dass es erst so spät losgeht! Von daher geht ihr erstmal was essen, danach einen Cocktail trinken. Mist, erst 11 Uhr. Zu früh für den Club. Alle gähnen. Vielleicht lieber nächsten Samstag?!

Der Sonntag danach

War das eine Nacht. Der Sonntagmorgen nach der Party am Samstag hat es ganz schön in sich ...

Der Sonntag danach in den 20ern:
Ausschlafen bis mittags. Danach fühlst du dich zwar noch müde, aber eigentlich ganz gut, wenn man bedenkt, dass du die Nacht durchgemacht und viel zu viel getrunken hast. Keine Spur von einem Kater. Und falls doch, ist der nach einem deftigen Frühstück wie weggeblasen.

Der Sonntag danach in den 30ern:
Oh Gott, was ist da los in meinem Kopf? Du wirst von einem Kater begrüßt, bist vollkommen übermüdet und fühlst dich den ganzen Tag über neben der Spur. Besonders doof: Richtig fit fühlst du dich erst wieder zwei Tage später. Eine durchtanzte Nacht steckst du nicht mehr so ohne weiteres weg.

Männer

Männer sind in jedem Alter so eine Sache für sich. Auffällig: In den 20ern ist alles unendlich viel lockerer und einfacher.

Männergeschichten in den 20ern:
Egal ob du Single bist oder liiert: Irgendwie ist alles easy. Niemand fragt, wann ihr denn endlich heiratet, zusammenzieht oder wie es mit Kindern aussieht. Du selbst machst dir auch keinen Kopf und fragst dich nicht bei jeder neuen Eroberung, ob das der Mann deines Lebens oder nur ein kurzer Flirt ist.

Männergeschichten in den 30ern:
Plötzlich heiraten alle um einen herum und kriegen Kinder. Das erhöht den Druck auf dich enorm. Bist du Single, wollen dich alle verkuppeln. Lernst du dann einen netten Mann kennen, wollen alle direkt wissen, wann ihr zusammenzieht und nach spätestens zwei Jahren wollen alle die Hochzeitsglocken läuten hören und wissen, wann das erste Baby kommt.

Shopping

Shoppen können wir immer und überall! Doch tatsächlich gibt es auch hier einen kleinen Unterschied.

Shoppen in den 20ern:
Gerade sind Jumpsuits angesagt? Gekauft. Du testest so gut wie jeden Trend aus und setzt eher auf Masse statt Klasse. Du hast halt nicht ewig Geld zum Shoppen und das wenige, was du hast, muss für möglichst viel reichen.

Shoppen in den 30ern:
Jumpsuits? Ganz sicher nicht. Du weißt mittlerweile, was dir steht und musst nicht mehr jedem Trend nacheifern. Den absoluten Billigkram kaufst du auch nicht mehr. Klasse statt Masse steht eher im Fokus. Außer manchmal, aber wer kann beim Schlussverkauf schon widerstehen?

Urlaub

Urlaub muss immer sein - egal wie wenig Geld man hat.

Urlaub in den 20ern:
Sonne, Strand und Party: Kommen diese drei Faktoren zusammen, wird es ein super Urlaub. Hauptsache der Alkohol fließt in Strömen, jeden Abend wird gefeiert und tagsüber kann man am Strand schlafen. Perfekt. Was vom Urlaubsort sehen? Eher nicht so wichtig.

Urlaub in den 30ern:
Sonne, Strand und Party: Immer noch wichtig. Aber du feierst nicht mehr ganz so viel, verschläfst nicht mehr jeden Tag und unternimmst dafür mehr. Ja, manchmal geht es sogar in ein Museum oder zu anderen Sehenswürdigkeiten!

Kennt ihr das noch?

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von Diane Buckstegge