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Schluss mit Perfektion: Was glückliche Menschen anders machen

von gofeminin Erstellt am 09.05.22 um 12:50
Schluss mit Perfektion: Was glückliche Menschen anders machen© Getty Images

Ihr möchtet euren Perfektionismus ablegen und entspannter durchs Leben gehen? Kein Problem! Wir zeigen euch, was glückliche Menschen anders machen und wie ihr ab sofort viel gelassener werdet.

Inhalt
  1. · Tipp 1: Dankbarkeitstagebuch
  2. · Tipp 2: Perfektion ist unrealistisch
  3. · Tipp 3: Verständnis für euch selbst
  4. · Tipp 4: Am Mindset arbeiten

Perfektionismus – was ist das überhaupt? Bei dieser Charaktereigenschaft setzen sich Menschen selbst besonders hohe Standards. Das Ziel: Absolute Fehlervermeidung, beispielsweise im Job oder privat. Sicherlich kennt ihr auch den Wunsch, in allen Dingen immer besonders gut zu sein. Denn wer alles perfekt macht, erhält Liebe und Anerkennung, so glauben wir.

Dabei hindern uns genau diese Gedanken daran, unbeschwert durchs Leben zu gehen. Denn Fehler passieren und machen das Leben doch erst spannend. Falls ihr also von nun an gelassener und zufriedener sein möchtet, solltet ihr euch von dem Drang zur Perfektion verabschieden. Folgende Tipps und Methoden könnt ihr euch ganz easy von glücklichen Menschen abschauen.

Tipp 1: Dankbarkeitstagebuch

Glückliche Menschen richten den Blick nicht auf das, was schlecht ist, sondern auf die guten Dinge. Doch wie macht man das? Hierbei hilft euch ein Dankbarkeitstagebuch. Als Notizbuch oder App auf dem Handy tragt ihr täglich ein, wofür ihr im Alltag dankbar seid. Das kann beispielsweise etwas Großes, wie eine Beförderung sein. Vernachlässigt aber auch nicht die vielen kleinen Dinge, wie beispielsweise einen schönen Sonnenuntergang oder ein lustiges Gespräch mit Freund*innen.

Falls ihr euch diesen Tipp zunutze macht, passiert langfristig Folgendes: Nach und nach lernt ihr, Situationen aus einer optimistischeren Perspektive aus betrachten zu können. Selbst schwierige Dinge könnt ihr so künftig viel gelassener hinnehmen. Übrigens: Angeblich soll das Schreiben eines solchen Tagebuchs nicht nur glücklicher machen, sondern sich sogar positiv auf die eigene Gesundheit auswirken.

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Tipp 2: Perfektion ist unrealistisch

Kennt ihr das auch: Egal, wie lange man das Zuhause putzt, irgendwo findet sich immer noch ein Staubkorn. Was soll euch diese Situation sagen? Genau, Perfektion zu erreichen, ist unrealistisch. Denn auch wenn wir noch so sehr nach dem perfekten Ist-Zustand streben, wir werden ihn sehr wahrscheinlich nicht erreichen können. Die gute Nachricht: Allein der Gedanke daran kann ungemein beruhigend wirken.

Hier hilft es, den eigenen Wunsch zur Perfektion gedanklich zu unterbrechen. Sollte euch das nicht auf Anhieb gelingen, nehmt es einfach gelassen hin. Denn die Welt geht nicht unter, wenn die Wohnung mal ein paar Tage dreckig ist oder ihr einen Bad Hair Day habt. Denkt also immer daran: Glückliche Menschen verschwenden ihre Zeit nicht damit, das Zuhause blitzeblank zu schrubben, sondern nehmen sich Zeit für die wichtigen Dinge.

Tipp: Um im Alltag mehr Zeit zu haben, gibt es so viele Tricks und Ideen. Stichwort: Zeiträuber entdecken und vermeiden. Ein Beispiel: Verwendet Trockenshampoo (z.B. Trockenshampoo von Batiste), anstatt die Haare jeden Morgen frisch zu waschen. Das spart Zeit und ihr seht trotzdem top aus.

Und so gibt es viele kleine Dinge, die wir im Alltag tun, die Zeit rauben, und die wir mal hinterfragen sollten, ob sie denn sinnvoll sind. Macht euch einen genauen Plan, wie viel Zeit ihr für Haushalt und Co. einplanen möchtet, damit eure Freizeit nicht zu kurz kommt. Denn oftmals sind es genau die kleinen Dinge, die uns das Leben erleichtern und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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Tipp 3: Verständnis für euch selbst

Spuken in eurem Kopf auch negative Glaubenssätze herum, die euch davon abhalten, glücklich zu sein? Vielleicht habt ihr schlicht und einfach auch viel zu hohe Ansprüche an euch selbst. Versucht bei Fehlern mal ein klein wenig mehr Verständnis für euch zu haben. Hierbei hilft folgender Trick: Redet in Gedanken mit euch, wie ihr auch mit einer guten Freundin oder einem guten Freund reden würdet.

Anstatt sich selbst niederzumachen, warum man dies oder jenes nicht geschafft hat, verwendet ihr gedanklich einfach aufmunternde Worte. Eben genauso wie ihr bei euren Lieben Trost spenden würdet, wenn mal etwas nicht klappt. Wichtig ist dabei: Die negativen Gefühle nicht einfach zu unterdrücken, sondern sie stattdessen anzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen. Also: Habt Verständnis und seid gnädig mit euch selbst.

Tipp 4: Am Mindset arbeiten

Wer denkt, zufriedene Menschen sind von Natur aus immer happy, liegt falsch. Oftmals haben genau die Personen, die von außen betrachtet glücklich erscheinen, in ihrem Leben viele Tiefschläge einstecken müssen. Doch was diese Menschen anders machen, ist, dass sie sich von äußeren Umständen nicht unterkriegen lassen. Und dass sie einen guten Weg gefunden haben, mit Problemen umzugehen.

Wie das im Einzelfall für euch aussieht, ist ganz individuell. Daher haben wir sicher keine Standardlösung für euch parat. Doch eins ist klar: Da sich die Zufriedenheit im Kopf abspielt, solltet ihr genau dort ansetzen und am eigenen Mindset arbeiten. Beispielsweise könntet ihr mit dem Meditieren anfangen, hilfreiche Bücher lesen oder euch einen Coach suchen, der euch dabei begleitet, zufriedener zu werden. Denn es ist völlig ok, dem eigenen Lebensglück auf die Sprünge zu helfen.

Noch etwas Wichtiges zum Schluss: Dieser Artikel dient lediglich der Information. Solltet ihr massive Probleme und Sorgen haben, scheut euch nicht, euch professionelle Hilfe zu holen. Niemand muss alle schwierigen Phasen im Leben alleine durchstehen können. In diesem Sinn: Alles Gute und passt auf euch auf!