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Das Recht auf Selbstverteidigung: DIESE Tipps können dich im Ernstfall retten

von Redaktion Veröffentlicht am 29. Oktober 2018
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Spätabends auf dem Heimweg von einer Party oder beim Joggen im Park: Das mulmige Gefühl das uns in solchen Situationen begleitet, kennen wahrscheinlich die meisten Frauen. Doch was tun, wenn aus der bloßen Angst Realität wird und wir tatsächlich bedroht werden? Hier erfährst du wie du im Ernstfall richtig reagierst und so einen Angreifer abwehren kannst.

Fakt ist: Übergriffe und sexuelle Belästigungen gegenüber Frauen sind leider alltäglich. Oft genug sind sie das Resultat nicht vorhandener Verteidigungsmittel, oder nicht ausreichendem Wissen über das Recht der Selbstverteidigung. Denn Polizeistatistiken beweisen, dass die Chance einen Angreifer in die Flucht zu schlagen bei 90 Prozent liegen, wenn sich die Frau körperlich wehrt.

Wann darf ich mich verteidigen? Das sagt die Rechtslage

​Jeder hat das Recht sich bei einem gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff mit allen Mitteln der Kunst zu verteidigen. Wenn du also bedrängt, bedroht oder angegriffen wirst, dann darfst du dich verteidigen. Doch statt sich für solche, leider viel zu oft vorkommenden Übergriffe zu wappnen, verzichten viele von uns auf Hilfsmittel zur Selbstverteidigung und stehen im Falle des Falles mit leeren Händen da. Wir geben dir Tipps, wie du gefährliche Situationen vorbeugst und zeigen dir Hilfsmittel, die dich im Ernstfall retten können.

Tipp #1: Vertraue deinem Bauchgefühl

Wir Frauen haben meist ein gutes Bauchgefühl und darauf sollten wir hören. Oftmals kannst du schon an den Verhaltensweisen des Gegenübers erkennen, ob derjenige dir gefährlich werden kann oder nicht. Wenn eine Person oder eine Gruppe auf dich bedrohlich wirkt, dann solltest du zu allererst einmal die Straßenseite wechseln und beobachten, ob sie dir folgen.

Trotz aller Vorsicht kann es zu einer Situation kommen, aus denen du nicht mehr fliehen kannst. Wenn du dich in die Enge getrieben und bedroht fühlst oder ein Angriff unmittelbar bevorsteht, hilft nur auf sich aufmerksam zu machen. Und dazu ist ein Hand-Alarmgerät ideal.

Dieses laute Alarmgerät erregt sofort die Aufmerksamkeit anderer, auch in größerer Entfernung. Angreifer suchen sich meist „leichte Opfer“ und wollen so wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie möglich. Mit dem Lärm, den das kleine Hilfsmittel macht, kannst du dich als Opfer disqualifizieren und dich so aus der Situation retten.

Wichtig: Das mitunter lebensrettende Gerät solltest du griffbereit in deiner Jacken- oder Hosentasche haben oder in bedrohlichen Situationen, etwa beim Heimweg von einer Party, direkt in der Hand halten. Denn im Ernstfall wirst du keine Zeit haben in deiner Handtasche danach zu suchen.

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Tipp #2: Sei nicht passiv, sondern steuere die Situation

Oftmals lassen wir unseren Gegenüber die Situation aktiv gestalten. Um gar nicht erst in unangenehme oder gefährliche Situation zu gelangen, solltest du souverän und selbstbewusst mit der Situation umgehen. Heißt konkret: Wenn du bedroht wirst, solltest du vorbeikommende Passanten gezielt ansprechen.

Sag Sätze wie: „Du da, mit der blauen Jacke, bitte ruf sofort die Polizei. Ich werde bedroht“. So steigerst du die Chance, dass dir diese Person tatsächlich hilft.

Auch den Angreifer solltest du direkt ansprechen bzw. anschreien und so deutlich machen, dass du kein leichtes Opfer bist. Spitzt sich die Situation zu und wirst du körperlich weiter bedroht oder angegriffen, darfst du dich im Notfall auch mit Waffengewalt zur Wehr setzen.

Ein effektives und legales Hilfsmittel zur Selbstverteidigungen kann CS-Gas oder Pfefferspray sein. Pfeffersprays verursachen Reizungen im Gesicht des Gegenübers und setzten diesen außer Gefecht.

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Tipp #3: Lerne Selbstverteidigung!

Du brauchst weder besondere sportliche Vorkenntnisse, noch das Idealgewicht. Jeder kann lernen sich effektiv zu verteidigen. Schöner Nebeneffekt: Du wirst nicht nur selbstbewusster und lernst dich effektiv zu verteidigen - bei regelmäßigem Training verbesserst du auch deine Fitness und bringst deinen Körper in Form.

Melde dich doch einfach mit deinen Freundinnen zu einem Grundkurs an, indem dem ihr einfache und effektive Techniken erlernen könnt. Ergänzend zum Kurs, gibt es genügend Literatur, die euch auf einfache und anschauliche Weise, die einzelnen Schritte der Selbstverteidigung nahebringen. Unser Tipp: Das Buch "Wehr dich!" von Christoph Delp. Das Buch vermittelt 50 praktische Techniken, mit denen du dich aus gefährlichen Situationen befreien kannst.

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