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Liebe & Psychologie

Weihnachtsstress adé! So kommt ihr entspannt durch die Adventszeit

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 7. Dezember 2019

Die Vorbereitungen für das Fest der Liebe können einem schnell über den Kopf wachsen. Längst ist die Vorweihnachtszeit zur absoluten Stresszeit geworden, in der ein Termin und ein To do-Punkt den anderen jagt. Macht es dieses Jahr besser – mit diesen einfachen, aber sehr effektiven Tipps!

Es ist jedes Jahr das gleiche: Weihnachten steht vor der Tür und plötzlich sind alle dauergestresst. Sie hetzen durch die Stadt auf der Suche nach Weihnachtsschnäppchen, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten und schieben elendslange To-do-Listen vor sich her. Päckchen verschicken, die Wohnung auf Vordermann bringen, das Weihnachtsmenü planen, Weihnachtsdeko samt -baum organisieren und, und, und... Wo bitte bleibt da die Vorfeude auf Weihnachten?

Dabei könnte alles so schön sein: Entspannt auf dem Weihnachtsmarkt eine Feuerzangenbowle trinken, Schlittschuhlaufen, leckere Plätzchen backen und mit dicken Socken vor dem warmen Ofen verspeisen: Die Weihnachtszeit ist doch eigentlich eine Zeit, die man mit allen Sinnen genießen sollte.

Deshalb haben wir hier für euch ein paar einfache Tipps, wie ihr tiefenentsapnnt durch die Weihnachtszeit kommt. Denn mit ein bisschen Planung ist das sehr wohl möglich:

1. Aufgaben verteilen

Die Weihnachtsvorbereitungen sollten auf keinen Fall an einer Person hängen bleiben! Jeder in der Familie kann mithelfen, auch, wenn es nur kleine Dinge sind. Vielleicht fragt man einfach mal die Großeltern, ob sie das Plätzchenbacken mit den Kleinen übernehmen, der Partner kümmert sich um den Baum und den Großeinkauf für die Weihnachtstage, dann kann man diese Dinge schon einmal von der eigenen Liste streichen.

2. Geschenke online bestellen

Keine Lust sich unter die Menschenmassen in Kaufhäusern und Geschäften zu mischen? Kein Problem! Mach es dir doch einfach mit einer Tasse Glühwein auf dem Sofa bequem und bestelle die Geschenke bequem online. Immer mehr Menschen tun das und zwar aus gutem Grund: Man entgeht den vollgestopften Innenstädten, dem Verkehrschaos und den Warteschlangen.

3. Geschenke reduzieren

Der Klimawandel, die Unmengen an Plastikmüll und der Gedanke daran, wie viel Geld wir Weihnachten ausgeben, während andere kaum das Nötigste haben: Da macht es schon Sinn, das Schenken zu überdenken. Natürlich gibt es Menschen, denen wir auch weiterhin etwas schenken wollen, wie Kindern, Großeltern, dem Partner und anderen lieben Menschen, die eine kleine Aufmerksamkeit verdient haben. Aber es gibt sicherlich auch etliche Menschen, denen man etwas schenkt "weil es schon immer so war". Und da lohnt sich durchaus die Überlegung, ob man sich nicht mit ein paar Leuten abspricht, dass man sich dieses Jahr nichts schenkt.

Es hat sich übrigens gezeigt, dass es uns glücklicher macht zu schenken, als geschenkt zu bekommen. Und besonders happy macht es, wenn man jemandem etwas gibt, der es dringender braucht als man selbst. Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch der Nächstenliebe: Also spendet an Organisationen oder Institutionen, von denen ihr wisst, dass sie Gutes tun, was in eurem Sinn ist.

4. Sich Zeit für sich nehmen

Trotz Alltagsstress und Weihnachtsvorbereitungen sollte man sich immer kleine Pausen gönnen. Bei einem guten Buch oder einem Besuch in der Sauna kann man prima neue Energie tanken und sich danach umso entspannter wieder den Weihnachtsbesorgungen widmen. Macht euch klar: Es muss nicht immer alles perfekt sein. Es ist so viel wichtiger, dass ihr auf euch achtet und euch immer mal wieder etwas Gutes tut, eine Auszeit nehmt, Sport macht oder einfach mal gar nichts. Schenkt euch und eurem Körper diese bewussten Pausen vom Alltag.

5. Resturlaub nehmen

Die restlichen Urlaubstage müssen bis Ende des Jahres sowieso noch aufgebraucht werden? Wunderbar! Dann nimm sie am besten vor Heiligabend, dann hast du genug Zeit, um ganz in Ruhe die letzten Vorbereitungen zu treffen. Mit wenigen Resturlaubstagen kann man schnell zwei Wochen am Stück freinehmen.

6. (Einfaches) Weihnachtsessen vorbereiten

Wer am 24. Dezember nicht den ganzen Tag lang in der Küche stehen will, kann Speisen wie Rouladen oder Gemüsesuppe bereits vorkochen. Alternativ gibt es an Weihnachten sonst einfach Würstchen mit Kartoffelsalat – das ist ein absoluter Klassiker und mehr als schnell zubereitet. Auch Raclette ist Weihnachten so beliebt, weil letztendlich alle gemeinsam das Essen zubereiten. Wer es doch aufwendiger mag, verteit die Aufgaben: Wer bringt die Vorspeise mit, wer zaubert den Hauptgang und wer das Dessert? Eure Gäste haben sicher nichts dageben, sich an der Vorbereitung zu beteiligen.

7. Gutscheine verschenken

Kurz vor Heiligabend geht man die Geschenkeliste noch einmal durch und stellt fest: Mist, man hat doch tatsächlich jemanden vergessen! Jetzt bloß nicht verzweifelt zur Tankstelle oder in den Supermarkt rennen, das bedeutet Stress pur! Wie wäre es stattdessen mit einem selbstgebastelten Gutschein? Das geht viel schneller und der Beschenkte freut sich sicherlich mehr darüber, als über ein unpersönliches Last-Minute-Geschenk. Was auf den Gutschein drauf soll? Nun, eigentlich ist es doch immer am schönsten, gemeinsame Zeit zu verschenken.

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