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Liebe & Psychologie

Nichts für ungut: Was Frauen beim Fußballgucken besser lassen sollten

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 8. Juli 2014

Wir wollen wirklich keine Klischees bedienen, aber man darf wohl feststellen, dass der gemeine Fußballfan eher männlich ist. Und egal wie fußballvernarrt eine Frau auch ist, in der Welt des runden Leders hat sie es nicht gerade leicht. Denn als Frau wird man leider immer noch von dem ein oder anderen hinterwäldlerischen Hardcore-Fan skeptisch beäugt.

Eins vorweg: Männer finden es gut, wenn Frauen Fußball mögen und mit ihnen mitfiebern, egal ob WM oder Bundesliga. Laut einer Studie von ElitePartner gucken 86 Prozent der Männer Fußball am liebsten in weiblicher Begleitung. Lediglich 14 Prozent ziehen eine reine Männerrunde vor. Dennoch traut einem nicht jeder Mann zu, dass man wirklich Ahnung von der Materie hat ...

Damit wir beim nächsten Spiel auch den skeptischsten Mann von unserer Fußballtauglichkeit überzeugen, haben wir ein paar Tipps, wie man alle bösen Fettnäpfe sicher umschifft. Das sind die Angewohnheiten, die Männer laut Studie beim Rudelgucken auf die Palme bringen:

1) Ständig quasseln

Man muss jetzt nicht in tiefes Schweigen verfallen oder sich eine Maulsperre erteilen lassen, aber ständig wie ein Wasserfall plappern sollte man auch nicht. Das irritiert den männlichen Fußballfan. Oder sagen wir es offen: Es nervt.

2) Nicht wissen, wer hier gegen wen spielt

"Also wer sind jetzt noch mal wir? Die Blauen oder die Roten?"

3) In voller Fan-Montur erscheinen und am lautesten brüllen

Bis Anschlag in Schwarz-Rot-Gold gewandet, im Nationaltrikot und dazu mit Tröte, Rassel und Vuvuzela? Besser nicht. Hier hätte auch die Hälfte gereicht ...

4) Ständig das Aussehen der Spieler kommentieren

"Man sieht der hot aus!" "Also so wie der aussieht, ist das ja kein Wunder, dass der das Tor versemmelt." Merke: Hier laufen zwar jede Menge stramme Waden über das Spielfeld, aber beim Damenfußball fände man solche Bemerkungen von Männern doch auch scheiße, oder?

5) Beim falschen Team "Tor" brüllen.

Bitte, die Damen: ein bisschen Konzentration. Das hier ist echt NICHT LUSTIG! Kleiner Tipp: Damit sowas erst gar nicht passiert, immer erst bis zwei zählen, bevor man "Tor" oder "Schwalbe" brüllt. Dann läuft's wie geschmiert.

6) Sich das Abseits erklären lassen

Ein spannendes Spiel der eigenen Mannschaft ist einfach nicht der geeignete Zeitpunkt für das Schließen der letzten Wissenslücken. Sorry.

7) Beim Tor der eigenen Mannschaft nur müde lächeln

Ein bisschen Emotion darf es schon sein. Sonst wäre Fußball doch nur halb so schön, oder?

8) Steffen Simon gut finden.

Es gibt Kommentatoren, die man gut finden darf. Den hier nicht. Sorry, Steffen.

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von Fiona Rohde

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