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Positiver durchs Leben: 7 Worte, die du ab jetzt aus deinem Wortschatz verbannen solltest!

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 3. März 2016
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Es gibt Worte, die machen alles, was du gesagt hast, anders. Negativer. Schwächer. Sie machen dich kleiner, als du bist. Sie geben dir ein blödes Gefühl. Und genau deshalb solltest du sie ab heute aus deinem Wortschatz streichen.

Es sind zwar nur einzelne Worte - warum also groß darüber nachdenken? Wir finden jedoch, dass es einen Gedanken wert ist. Denn diese Worte bewirken mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Die Art, wie wir reden, beeinflusst auch wie wir auf andere wirken und wie wir uns selbst dabei fühlen. Probier es aus - und streich die folgenden sieben Worte aus deinem Wortschatz:

1. Aber

Kennst du den Moment, wenn dir jemand sagt, wie gern er dich hat, dass er dich liebt, dass er froh ist, mit dir zusammen zu sein und dann sagt er dieses eine kleine Wörtchen, nur vier Buchstaben, das alles zunichte macht: "aber". Und schon bricht eine Welt zusammen. Letztlich ist so ein "Aber"-Satz nett gemeint, tut deinem Gegenüber jedoch nur noch mehr weh. Lass das "aber" weg!

2. Vielleicht

Diese "eventuell-vielleicht-maybe-muss-mal-schauen-Art" ist mehr als nervig. So hält man sich zwar alle Möglichkeiten offen, aber das Gegenüber ist damit mehr als schlecht bedient - weil es eigentlich genauso wenig weiß, wie zuvor. Wenn man etwas gefragt wird, sollte man sich zumindest um eine klare Antwort bemühen. Wären alle Menschen ständig unentschlossen und unverbindlich, sähe es echt düster aus. Wie schön, wenn mal jemand offen sagt: "Ja, ich will!"

3. Irgendwann

Dasselbe Spielchen, nur noch etwas unverbindlicher. Denn "irgendwann" ist nicht heute, nicht morgen, sondern in ferner Zukunft. Ein Wort, mit dem Eltern gerne ihre Kinder bei unliebsamen Fragen hinhalten. "Irgendwann" sollte man sich abgewöhnen. Setze dir feste Ziele, ein festes Datum, für alles, was du dir vorgenommen hast. Denn sonst wird aus "irgendwann" ganz schnell "nie".

4. Egal

Eigentlich wissen wir ziemlich genau, was wir wollen und was nicht. Trotzdem sagen wir häufig "egal" obwohl wir "Bloß nicht!" meinen. Denn meist sagen wir dieses Wort aus Rücksicht auf unser Gegenüber. Das ist auch gut und höflich so, aber letztlich wissen beide in dem Moment, dass es anders ist. Manchmal sind Ehrlichkeit und Offenheit höflicher als dieses kleine "egal".

5. Müssen

Damit machst du dir selbst nur Stress."Ich muss noch A, B und C erledigen. Ich muss noch zum Frisör, zum Training, zum Date mit der Freundin." Dabei fühlt sich der ganze Terminstress viel besser an, wenn du auch mal sagst "Ich WILL zum Training. Ich freu mich auf den Frisörtermin und auf die Freundin". Also: "muss" wird bitte ab jetzt gestrichen! Viel zu negativ.

6. Entschuldigung

Gegen eine ehrliche Entschuldigung ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Aber meist sagen wir "Entschuldigung" und "Sorry", wenn wir eigentlich gar keinen Grund haben, uns klein zu machen. Warum sagt man zum Kellner "Entschuldigung, könnten Sie mir noch ein Glas Wasser bringen?" oder in Diskussionsrunden "Sorry, aber ich denke ..."? Was gibt es zu entschuldigen? Geh selbstbewusst und positiv durchs Leben. Das strahlt Zuversicht und Stärke aus und verändert die Art, wie du dich fühlst, grundlegend.

7. Würde (auch hätte, könnte, etc.)

Letzter Punkt sind die vielen "hätte", "könnte", "würde", die wir ständig benutzen. Warum sagen wir in einer großen Runde "Ich würde sagen ...", wenn wir es doch gerade tun? Warum zerbrechen wir uns den Kopf über das, was hätte passieren können, wenn es bereits passiert ist? Hätte, hätte, Fahrradkette. Das macht nur unglücklich und vor lauter Konjuktiv verpasst du dein Leben. Du lebst im hier und jetzt - sprich auch so. "Ich finde ..." und meinetwegen "Ich bereue ..." aber nicht mehr diesen halbgaren eventuellen Maybe-Baby-Konjunktiv bitte. Probier es aus. Du wirst dich viel aktiver und stärker fühlen. Denn du bist die, die dein Leben in der Hand hat.

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