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Jetzt trägt ihn wieder jeder ... Ist der grüne Parka uncool oder weiterhin trendy?

von Katharina Lindner Erstellt am 11. September 2014
© VILA / ZARA

Wirklich jeder hat ihn. Das sagt uns jedenfalls unser Gefühl. Wenn wir uns darauf konzentrieren, sehen wir tatsächlich nur noch Menschen in grünen Parkas an uns vorbeilaufen. Offenbar macht es den meisten nichts aus, einen Look zu tragen, mit dem sie sich nicht großartig von der Masse absetzen. Was macht den grünen Parka bloß so beliebt?

Um herauszufinden, ob der grüne Parka noch Trend ist oder langsam aber sicher seinen Platz räumen muss, haben wir mit Carolina Schlüter, Redakteurin beim Online-Shop Edited.de, und Regina Müller, Zentraleinkäuferin bei Peek und Cloppenburg Düsseldorf, gesprochen. Beide sind sich einig: "Der Parka ist und bleibt angesagt." Aber wieso?

"Der Parka sieht nicht nur stylisch aus, sondern ist auch praktisch und funktional. Er lässt sich zu jedem Look perfekt kombinieren", sagt Schlüter. Dass man ihn zu vielen Outfits tragen kann, sieht auch Müller als großen Pluspunkt der Jacke. Aber auch zu eleganteren Styles? Schließlich ist der Parka ja doch recht sportlich ... Funktioniert! Sogar sehr gut. Vorausgesetzt, man mag Stilbrüche und möchte seinen Look ein bisschen 'downdressen'. "Das Thema ist Stilbruch ist derzeit besonders angesagt", so Müller.

Diese grünen Parkas hängen aktuell in den Shops

Parka von Tommy Hilfiger / 239,95 € © Zalando

Gibt es Modelle, die jetzt besonders trendy sind?

Grün. Parka. Alles klar. Typische Merkmale eines klassischen Parkas sind übrigens die Kapuze, der gerade Schnitt sowie die zwei Taschen im Beckenbereich. Dennoch: Ein grüner Parka ist nicht gleich ein grüner Parka. Von weitem sehen vielleicht alle Modelle gleich aus, beim genaueren Hinsehen gibt es aber Unterschiede - ganz besonders im Hinblick auf Farbton und Schnitt. Angenommen, ich habe noch keinen grünen Parka und möchte mir unbedingt einen zulegen. Welche Modelle sind jetzt besonders angesagt?

"In dieser Saison dominieren Details. Das können zum Beispiel markante Steppnähte sein, aber auch Aufnäher oder Ledereinsätze", sagt Schlüter. "Auch schön sind Tunnelzüge an der Taille, mit denen man eine feminine Silhouette beibehalten kann." Wer ein Modell für den Winter sucht, entscheidet sich am besten für eine Variante mit Innenfutter. "Bei einem Parka in Nylon mit Plaid- oder Teddyfutter kann man in der Regel nichts verkehrt machen. Toll sind auch Kapuzen mit Kunstpelz-Besatz", sagt Müller. "Zeitlose Begleiter sind zudem Modelle aus gewaschener Baumwolle." Kein Modell mit Innenfutter im Schrank? Auch nicht schlimm. "Da viele Parkas ja recht groß geschnitten sind, kleidet man sich einfach nach dem Zwiebellook-Prinzip und zieht mehrere Schichten übereinander an", rät Schlüter.

Welche trendigen Alternativen gibt es im Herbst und Winter?

Wie gesagt: Der grüne Parka ist und bleibt weiterhin angesagt - was jetzt aber nicht bedeutet, dass alle anderen Jacken und Mäntel unbeachtet auf den Kleiderständern hängen bleiben müssen. Ganz im Gegenteil. Es gibt Alternativen. "Der Mantel-Trend für Herbst und Winter sind auf jeden Fall Flauschmäntel", sagt Schlüter. "Und zwar sind das diese ganz weichen Modelle, in die man sich am liebsten sofort reinkuscheln möchte."

Wird es noch etwas kälter, sind Daunenjacken eine gute Wahl. "Dieses Jahr sind die Modelle wieder etwas kürzer geschnitten. Angesagt ist vor allem der Bomberjacken-Style." Für Müller sind in diesem Herbst und Winter vor allem Capes ein wichtiges Trendthema. "Außerdem spielen Dufflecoats und leichte Wollmäntel in langhaarigen Optiken eine wichtige Rolle in dieser Saison."