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Pflegetipps für Dessous: So bleibt Ihre Wäsche spitze

von Helene Kalinowsky Veröffentlicht am 12. Februar 2008

Sie hatten sich Ihre Traum-Dessous gekauft und mussten sich bereits nach dem ersten Waschgang wieder von ihnen trennen? Damit das nie wieder passiert, versorgen wir Sie hier mit ausführlichen Pflegetipps zum Thema Unterwäsche!

BHs
... werden im Idealfall von Hand gewaschen. In der Waschmaschine auf keinen Fall wärmer als 30° bis 40°C (das gilt auch für Slips). Ein Wäschebeutel schont den Inhalt und verhindert gleichzeitig, dass Bügel beim Schleudervorgang die Maschine beschädigen.

Weiße Dessous
... werden bei 30° bis 40°C mit speziellem Waschmittel für Weißwäsche gewaschen (Produkte mit blauen Körnchen beugen einem Vergilben der Wäsche vor). Die Dessous, wann immer es die Zeit zulässt, auf dem Wäscheständer trocknen lassen. Niemals auf der Heizung, im Tumbler oder in der direkten Sonne trocknen: Extreme Wärme beschleunigt den Verschleiß von Stoffen und Spitze.

Gut zu wissen:
Naturfarben sowie helle Gelb-Töne gehören in die Buntwäsche und nicht in die Weißwäsche. Waschmittel für Weißwäsche enthalten Bleichmittel und hellen die Wäsche auf.

Farbige Dessous
Waschen Sie Ihre farbigen Dessous niemals mit Waschpulver, das blaue Körnchen enthält. Diese Körnchen greifen die Farben an und lassen sie verblassen.

Geheimtipp: Fixieren Sie die Farbe Ihrer Wäsche vorher mit Essig! Das geht ganz einfach: Sie müssen die Dessous nur in ein Bad mit einem Spritzer Essig legen, anschließend gründlich ausspülen und im kalten Wasser mit etwas Waschpulver einweichen. Jetzt sollte sich das Wasser nicht mehr verfärben!

Allgemeine Pflegehinweise
Wenn Sie sich exakt an die Pflegehinweise und -symbole auf den Etiketten halten, werden Sie in der Regel lange Freude an Ihren Dessous haben.

Tragedauer
Wechseln Sie öfter einmal Ihren BH. Auch die Gummibänder des hochwertigsten BHs müssen sich "ausruhen", nachdem sie einen ganzen Tag lang in Anspruch genommen wurden.

Fleckenentfernung
Es kann passieren, dass Ihre Dessous z.B. durch Schwitzen Farbe an die Oberbekleidung abgeben. Umgekehrt können auch Ihre Dessous durch ein anderes Kleidungsstück verfärbt werden. Dann empfiehlt sich ein Bad mit kaltem Wasser und etwas Fleckenentferner.

Reise
Legen Sie Ihre gesamte Wäsche zusammen in einen Beutel, so dass sie im Koffer nicht mit anderen Kleidungsstücken zusammengedrückt wird. Nehmen Sie eine kleine Tube Feinwaschmittel mit auf Reisen, im Notfall geht auch Haarshampoo.


Material-Lexikon

Baumwolle
Das Naturprodukt Baumwolle besitzt gute Pflege- und Trageeigenschaften.

Elastan
Diese hochelastischen Chemiefasern sorgen in Verbindung mit Polyamid, Polyester und/oder Baumwolle nicht nur für Elastizität, sondern auch für die nötige Form-gebung der Modelle am Körper. Bitte bei der Pflege beachten: Die Fäden sind empfindlich gegen Hautfette, Kosmetika, Sonnenöle, Schweiß und Chlor.

Lycra
Lycra ist das eingetragene Warenzeichen für die hochwertige Elasthanfaser der Firma DuPont. Sie verleiht Kleidungsstücken dauerhaft Elastizität, optimale Passform und perfekten Sitz.

Meryl
Weiches, sehr feines Polyamid-Filamentgarn von Nylstar mit seidigem Glanz, formstabil und optimal wasserdampfdurchlässig. Besonders praktisch im Winter: Meryl lädt sich nicht statisch auf! Für Bademoden, Bodywear und Strümpfe geeignet.

Mikrofasern
Microfasern können auf Polyamid-, Polyester- und Viskosebasis gesponnen werden. Sie zeichnen sich durch einen weichen, geschmeidigen Griff und Fall aus. Durch ihre große Oberfläche nehmen sie schnell Farbstoff auf. Deshalb sollten Sie - speziell bei Modellen aus weißen Mikrofasern - auf die Trennung von Weiß- und Buntwäsche achten.

Nylon
Gattungsbegriff (kein geschützter Markenname) für Polyamid 6,6. Ursprünglich handelt es sich um den Markennamen der ersten Polyamidfaser von DuPont.

Polyamid
Diese Synthetikfasern machen das Material dehnfähig und bieten trotzdem einen guten Halt. Bitte achten Sie speziell bei weißen Polyamidartikeln auf die Trennung von Weiß- und Buntwäsche. Polyamid ist besonders reiß- und scheuerfest.

Polyester
Chemiefasern, die eine geringe Dehnfähigkeit besitzen. Sie werden für Form gebende und stützende Zwecke eingesetzt.

Seide
Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz dürfen nur "Fasern, die ausschließlich aus Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen werden" (Alfons Hofer, Textil- & Modelexikon) als Seide bezeichnet werden. Seide verfügt über ein extrem angenehmes Tragegefühl und einen weichen Griff.

Tüll

Netzartiges Gewebe mit sechseckigen, wabenartigen Öffnungen, bei dem die Kettfäden diagonal zu den Schussfäden verlaufen.

Viskose, Modal
Diese Chemiefasern zeichnen sich im Material durch seidenen Glanz, weichen Griff und gute Wasseraufnahme aus. Bedingt durch die geringe Elastizität besteht allerdings die Gefahr der Faltenbildung. Viskose ist vielseitig einsetzbar - auch in Verbindung mit anderen Fasern (Natur- und Chemiefasern).



Bild: Mey

von Helene Kalinowsky

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