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Sommeroutfits 2014: So gelingt der perfekte Style für heiße Tage!

von Katharina Lindner Veröffentlicht am 23. Juli 2014

Heiß! Je wärmer es ist, desto weniger zieht man am besten an, klar. Shorts, Top, Sandalen - fertig ist der Look. Hört sich doch einfach an ... Aber ist es das wirklich? Schließlich hängen in den Geschäften jede Menge unterschiedliche Kleidungsstücke, die im Sommer um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Deshalb haben wir uns gefragt, welche Kriterien Kleider, Röcke & Co. erfüllen sollten, um tatsächlich als perfekte Sommeroutfits für 2014 zu gelten. Das ist dabei herausgekommen:

Frische Farben machen Sommerlaune

Schwarz geht immer, schon klar. Aber im Sommer darf man auch ruhig mal etwas wagen und die dunklen Klamotten in Grau bis Braun stiefmütterlich behandeln. Her mit strahlendem Weiß, soften Pastelltönen und frischen Knallfarben! Auch Prints haben jetzt ihren großen Auftritt. Besonders umjubelt werden Sommeroutfits 2014 mit Tropenmustern. Aber auch Blumen bekommen Applaus. Noch nicht überzeugt? Dann vielleicht jetzt: Dunkle Textilien ziehen die Sonne an wie das Licht die Motten. Und das kann mitunter ganz schön warm werden. So fühlt man sich schnell wie eine Tiefkühlpizza in einem heißen Backofen. Sehr, sehr unangenehm ...

Am besten schön luftig

Wenn die Temperaturen auf über 25 Grad steigen, sei der geliebten Skinny-Jeans ruhig mal eine Pause gegönnt. Der feste Denimstoff bietet bei Hitze nicht gerade das angenehmste Tragegefühl. Wenn es dennoch unbedingt eine Jeans sein muss, sollte man etwas weiteren Schnitten, hellen Waschungen oder vielleicht sogar Modellen im Destroyed-Look den Vorzug geben. Abgesehen davon sind auch alle anderen Kleidungsstücke, die sehr eng sind, im Sommer eher ein Störfaktor in puncto Bequemlichkeit - zum Beispiel Leggings, figurbetonte Etuikleider oder sehr schmal geschnittene Tops. Wer nöchte schon, dass der Stoff auf der Haut klebt? Luftig, lässig, locker - das ist ideal!

Die Wahl der Materialien spielt eine große Rolle

Stoff ist Stoff? Nein. Gerade im Sommer kann man mit dem richtigen Material für ein viel angenehmeres Tragegefühl sorgen. Ideal sind Naturfasern wie zum Beispiel Leinen. Der Stoff ist glatt, fest und nimmt fast keine Wärme auf. Auch Baumwolle ist eine gute Wahl, da sie eine hohe Saugkraft besitzt, atmungsaktiv und widerstandsfähig gegen Hitze ist. Dasselbe gilt für Jersey. Allerdings sieht man bei hellen Farben schnell Schweißflecken. Zarte Gewebe wie Seide, Satin, Chiffon, Organza oder Seidencrêpe haben ebenfalls einen kühlenden Effekt und nehmen Feuchtigkeit schnell auf. Anders sieht es dagegen bei Kunstfasern aus. Polyester und Viskose sind nicht atmungsaktiv, nehmen keinen Schweiß auf und kleben schnell am Körper. Auch Sommeroutfits aus Leder, Kunstleder, Cord, Samt, Filz und dicker Wolle sind keine gute Wahl.

Sommeroutfits 2014: Diese Mode ist perfekt!

Seidentopn von Golden Hawk / 130 € © jades24.com

Das Outfit sollte der Figur schmeicheln

Puh, was für eine Hitze ... klar, je weniger Stoff man jetzt trägt, desto besser. Aber manchmal haben einige Zentimeter mehr oder weniger einen großen Effekt. Hotpants und Miniröcke sehen leider nur so richtig gut aus, wenn man schöne und gepflegte Beine hat. Was natürlich nicht heißt, dass sie dünn wie Streichhölzer sein müssen. Ein paar Pfunde zu viel am Bauch lassen sich ganz gut mit einer Tunika kaschieren. Dagegen wäre ein hautenges Sommerkleid nicht sehr schmeichelhaft. Dasselbe gilt für die Oberarme: Unter kleinen Ärmelchen lässt sich das berühmt berüchtigte 'Winkefleisch' gut verstecken. Filigrane Spaghetti-Träger verbergen dagegen nichts. Wer die Tricks kennt und passende Kleidung für seine Figur wählt, fühlt sich wohler in seiner Haut und strahlt mehr Selbstbewusstsein aus.

Die Schuhe sollten auf den Look abgestimmt sein

Das Sommeroutfit kann noch so schön sein - wenn die Schuhe nicht zum Look passen, dann ist der ganze Look für die Tonne. Kann gar nicht sein? Doch. Beispiel: Geschlossene Pumps zum Maxikleid. Oder schwarze Peeptoes zu einem geblümten Sommerkleid in Pastellfarben. Ahhhh! Also, bitte Style und Farbe der Schuhe immer auf die Sommeroutfits abstimmen. Tipp: Metallicfarben wie Gold, Silber oder Bronze sind Allrounder und passen zu fast allem. Mit flachen Riemchensandalen in diesen Tönen macht man im Sommer auf keinen Fall etwas verkehrt.

Bitte nicht die Unterwäsche außer Acht lassen

Wer denkt denn beim Wort Sommeroutfit an Unterwäsche? Wir! Denn nichts ist schlimmer, als wenn BH-Träger bei einem Racerback-Top hervorblitzen, das Unterbrustband so eng ist, dass sich fiese Rollen durchs Shirt drücken oder die Farbe der Wäsche nicht zum Oberteil passt. Deshalb: Ein trägerloser BH oder ein Bandeau-Oberteil sind im Sommer oft Gold wert, da man sich keine Gedanken um den Sitz der Träger machen muss. Auch für verschiedenste Ausschnitte, wie zum Beispiel einen besonders tiefen V-Ausschnitt, gibt es mittlerweile passende BH-Modelle.

Die Farbe der Dessous sollte man immer auf die Kleidung des Sommeroutfits abstimmen. Nudefarbene Modelle sind unter Weiß ideal, da fast unsichtbar. Wer mag, setzt bewusst Akzente mit farbigen BHs unter transparenten Oberteilen. Aber das Allerwichtigste: Man sollte immer einen BH tragen, der perfekt passt. (Sitzt der BH perfekt? Finde es heraus!) Dasselbe gilt natürlich auch für Slips. Der String sollte schön dort bleiben, wo er hingehört. Höschen-Ränder, die sich durch den Stoff abzeichnen, will niemand sehen. Und unter einen weißen Rock gehört niemals ein schwarzer Slip.

von Katharina Lindner

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