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So cool reagiert diese Schauspielerin auf die Anti-Still-Kommentare

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 11. Januar 2016

"Du hast Glück, dass mein Baby nicht hier ist. Ich würde sie auspacken und gleich hier in der Sendung stillen."

Schauspielerin Alyssa Milano ist nicht nur ein Hollywood-Star, sondern auch die Mutter zweier Kinder. Und als solche macht sie sich seit Jahren dafür stark, dass Stillen in der Öffentlichkeit als normal angesehen wird. Alles fängt im Oktober 2014 an, als sie erstmals ein Selfie von sich bei Instagram veröffentlicht, auf dem sie ihre jüngste Tochter stillt.

Die Aufnahme sorgte für eine Menge Trubel und etliche negative Kommentare, doch Milano blieb stark und inspirierte auch andere Mütter dazu, ihre Still-Bilder unter dem Hashtag #brelfie online zu veröffentlichen. Die Schauspielerin selbst postet seitdem regelmäßig Still-Selfies.

© Instagram / milano_alyssa

Kürzlich war die 43-Jährige zu Gast in der amerikanischen Talkshow von Moderatorin Wendy Williams.​ Erst sprechen die beiden darüber, wie die Schauspielerin nach der Geburt ihres zweiten Kindes die Schwangerschaftspfunde losgeworden ist. Doch dann kommt die Moderatorin auf den großen "Skandal" rund um ihre Still-Bilder zu sprechen. Und unglaublicher Weise spricht sich Williams, die selbst Mutter ist, stark gegen die Aufnahmen aus. "Ich muss das nicht sehen", so die Moderatorin.

Im Gegenzug stellt Milano in Frage, warum denn dann halbnackte Bilder von Miley Cyrus und Co. in Ordnung wären. Williams erklärt, dass Brüste schließlich zum "Spaß" und sexuelle Objekte seien, die man als Mutter nicht mit der Öffentlichkeit teilen solle. "Du musst realisieren, dass du überall auf der Welt damit in der Minderheit bist", erwidert Milano. "Du hast Glück, dass mein Baby nicht hier ist. Ich würde sie auspacken und gleich hier in der Sendung stillen."

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Zum Schluss gesteht Moderatorin Williams zumindest ein, dass es ihr eigenes "Problem" sei, und wechselt daraufhin das Thema.

Also, wenn wir nicht schon zuvor von Alyssa Milano begeistert waren, dann sind wir es spätestens jetzt! Wir finden, dass keine Mutter sich verstecken muss, wenn sie ihr Kind ernährt. Und wenn Mütter wie Alyssa diese völlig natürliche Nebensache auch in Bildern festhalten wollen - warum nicht? Wer's nicht mag, kann ja weggucken.

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