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Feueralarm beim Interview: Benedict Cumberbatch war wohl zu heiß für Berlin

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 28. Oktober 2016

Mitten im Gespräch mit Schauspieler Benedict Cumberbatch zu seinem neuen Film 'Doctor Strange' ertönt plötzlich der Feueralarm.

Gerade noch erzählt mir Schauspieler Benedict Cumberbatch auf seine gewohnt charismatische Art eine Anekdote darüber, wie er in voller Superhelden-Montur in ein Café spaziert, da heißt es plötzlich: "Es brennt!" Im Soho Hotel in Berlin, wo sich etliche Journalisten für das Pressejunket eingefunden haben, ertönt der Feueralarm. Alle werden in Windeseile evakuiert.

So wird aus einem gewöhnlichen Interview plötzlich ein wahres Spektakel. Zum Glück konnte ich dem Briten vorher noch ein paar Infos zu seiner Rolle als 'Doctor Strange' im neuen Marvel-Film entlocken.

Der Trailer zu 'Doctor Strange':

Im Streifen spielt Cumberbatch den begnadeten Chirurgen Stephen Strange, dem bei einem Autounfall die Hände so zertrümmert werden, dass es für seine Zukunft am OP-Tisch düster aussieht. Als die "westliche Medizin" ihm nicht mehr helfen kann, reist der arrogante New Yorker in den Himalaja auf der Suche nach Heilung.

​Dort wird er von der Einsiedlerin 'The Ancient One' in die Geheimnisse einer verborgenen mystischen Welt eingeführt. Strange wird fortan zum mächtigsten Magier der Welt und muss schon bald die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension schützen.

© Disney / Marvel

Von Sherlock zum magischen Helden

Cumberbatch, der vielen aus der Serie 'Sherlock' bekannt ist, erklärt im Gespräch mit gofeminin, er habe alles gegeben, um sich auf seine Rolle als magischer Superheld vorzubereiten. "Ich habe viel Sport gemacht", so der 40-Jährige. "Aber nicht nur für die obligatorische Oben-ohne-Szene, sondern auch weil ich stark, fit und gesund sein musste."

Doch bei all dem taffen Superhelden-Gehabe wird der Schauspieler ganz handzahm, sobald die Rede von seinem Sohn Christopher und seiner schwangeren Frau Sophie ist. Dabei wollte ich von ihm eigentlich nur wissen, wofür er Doctor Stranges magische Kräfte nutzen würde, wenn er sie hätte.

"Was ich liebend gern machen würde, wäre so ein Portal zu schaffen wie Doctor Strange und dadurch ganz schnell nach Hause springen zu können", erzählt Cumberbatch. "Einfach sofort ins Bett hüpfen zu können. Na gut, das Bett wäre fantastisch, aber auch um gleich bei meinem Sohn und meiner Frau sein zu können."

"Ich würde vermutlich verprügelt werden!"

Halloween naht und drum will ich von Cumberbatch wissen, ob er sein Superhelden-Outfit behalten hat, um damit am 31. Oktober um die Häuser zu ziehen. "Das Kostüm ist viel zu schön und wertvoll", verneint der Brite. "Mal abgesehen davon würde ich vermutlich verprügelt werden."

Dafür habe er aber während der Dreharbeiten in voller Montur ein Café und einen nahe gelegenen Comicbuch-Laden besucht. Doch just während dieser witzigen Anekdote, bei der mein Interview-Partner auf witzige Art die New Yorker Café-Besucher imitiert, müssen wir abbrechen. Es brennt. "Echt?", will Mr. Cumberbatch wissen. Ja, echt!

Doch trotz der fehlenden letzten Minuten des Interviews ist Benedict Cumberbatch ein super sympatischer und entspannter Kerl, mit dem man sich super unterhalten kann. Als 'Doctor Strange' glänzt er als genialer Magier und macht den Film zu einem absolut sehenswerten Streifen. Ihr könnt ihn ab dem 4. November in den Kinos sehen!

Finde doch gleich mal heraus, welcher Superheld zu dir passt!

von Maike Schwinum