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Felipe Massa bei Michael Schumacher: "Er zeigte Reaktionen mit dem Mund!"

von Julia Windhövel Veröffentlicht am 21. Februar 2014

Felipe Massa besuchte seinen ehemaligen Ferrari-Kollegen in der Universitätsklinik in Grenoble ...

Massa und Schumacher waren 2006 Fahrer im Ferrari-Rennstall. Der ehemalige Teamkollege besuchte seinen im Koma liegenden Freund nun im Krankenhaus. ''Crash.net" erzählt er von seinem durchaus positiven Eindruck: "Ich sah ihn, ich redete mit ihm und ich habe ihm alles über mein neues Team und mein Auto erzählt. Er schlief, doch er sah ganz normal aus. Er zeigte sogar mehrmals Reaktionen mit dem Mund."

Der 32-jährige 'Williams'-Pilot hatte selbst 2009 einen schweren Unfall. Zu seinem Heilungsverlauf sagt er 'RTL': "Ich habe mich damals auch viel schneller erholt, als alle Ärzte gedacht haben, weil ich in einer so guten körperlichen Verfassung war." Nun hofft er, dass auch Schumacher vollständig genesen wird.

Der brasilianische 'Formel 1'-Pilot ist seit Schumachers Ski-Unfall in Gedanken bei ihm. Direkt nach dem Unglück postete er via Twitter: ''Ich bete für dich, mein Bruder!" Auf der Ferrari-Webseite schreibt er: ''Lieber Michael, mein guter Freund, du hast mir mit meiner Karrieren so sehr geholfen und ich bete jeden Tag für dich. Als ich noch Kart fuhr, war dein Name auf meinem Helm und nun will ich dich mehr als je zuvor sehen - wie immer. Ich umarme dich!"

Schumacher ist der erfolgreichste 'Formel 1'-Rennfahrer aller Zeiten. Der Ski-Unfall ist nicht sein erster schwerer Sportunfall. 1999 verunglückte er beim 'Großen Preis von Großbritannien' in Silverstone, sein Rennwagen ging in Flammen auf. Schumacher brach sich damals das rechte Schienbein und gab später bekannt, dass er einen kurzen Herzstillstand erlitten habe. Zehn Jahre später, 2009, folgt der nächste schwere Unfall, diesmal mit dem Motorrad. Dort zog er sich eine erste Schädigung des Gehirns zu, wie sein Arzt Dr. Johannes Peil der 'BILD' berichtet: "Die linke Arterie Vertebralis wurde damals zerschlagen. Davon hat man nur zwei. Die Arterien versorgen u.a. das Kleinhirn".

Seit Ende Januar warten die Ärzte darauf, dass der Rennsportler aus dem Koma aufwacht.

von Julia Windhövel

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