Home / Buzz / Stars & Entertainment / Golden Globes 2015: 'Boyhood' ist Gewinner des Abends

© Getty Images
Buzz

Golden Globes 2015: 'Boyhood' ist Gewinner des Abends

von Redaktion Veröffentlicht am 12. Januar 2015
A-
A+

In der Nacht wurden die begehrten Filmpreise verliehen. George Clooney erinnerte an 'Charlie Hebdo', die Moderatorinnen machten Witze über Bill Cosby und Nordkorea.

​Schon zum 72. Mal wurden letzte Nacht die Golden Globes in Los Angeles verliehen. Durch den Abend führten, wie schon im Vorjahr, Tina Fey und Amy Poehler, die gestern Nacht mit derben Witzen über Nordkorea und Bill Cosby polarisierten.

Die deutschsprachigen Hoffnungen Christoph Waltz und Komponist Hans Zimmer gingen in diesem Jahr leer aus. Die Preise für 'Bester Hauptdarsteller' und 'Beste Hauptdarstellerin' gingen an Eddie Redmayne und Julianne Moore. Als Gewinner des Abends ging der Film 'Boyhood' von Richard Linklater hervor, der die Preise für 'Bestes Drama' und 'Beste Regie' abräumte. ​Der Film handelt von einem Jungen und dessen Entwicklung in der Pubertät, der Regisseur filmte ganze zwölf Jahre daran. Die Globes gelten als eine Art Oscar-Orakel, womit 'Boyhood' heißer Anwärter auf den Ende Februar stattfindenden Academy Award sein dürfte.

Billy Bob Thornton


Filmschauspieler, Sänger
geboren 04.08.55

Aufgelockert wurde die lange Preisverleihung immer wieder durch die beiden Moderatorinnen. Die ließen es sich nicht nehmen, aktuelle Ereignisse aus dem Leben der Stars zu kommentieren. So wurde Bill Cosby, der von mehreren Frauen beschuldigt wird, sie unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben, zu einem ihrer Scherze. So hieß es bei der Vorstellung des Märchenfilms 'Into the Woods': "Aschenputtel ist vor ihrem Prinzen weggelaufen, Rapunzel wurde vom Turm geschmissen und Dornröschen dachte, sie würde mit Bill Cosby Kaffee trinken."

Neben den Preisen und der lockeren Stimmung gedachte man auch an diesem Abend den Toten des Terroranschlags auf das französische Satiremagazin 'Charlie Hebdo'. George Clooney und weitere Stars trugen die 'Je suis Charlie'-Solidaritäts-Anstecker. Der Schauspieler wurde mit dem 'Cecil-B.-DeMille-Preis' für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

George Clooney © Getty Images

Die Gewinner der Film-Kategorien

Bester Film Drama: "Boyhood"

Bester Film Musical/Komödie: "The Grand Budapest Hotel"

Bester Hauptdarsteller Drama: Eddie Redmayne in "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Beste Hauptdarstellerin Drama: Julianne Moore in "Still Alice"

Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie: Michael Keaton in "Birdman"

Beste Hauptdarstellerin Musical/Komödie: Amy Adams in "Big Eyes"

Bester Nebendarsteller: J.K. Simmons in "Whiplash"

Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette in "Boyhood"

Beste Regie: Richard Linklater für "Boyhood"

Bestes Drehbuch: Alejandro Gonzalez Inarritu, Nicolas Giacobone, Alexander Dinelaris, Armando Bo für "Birdman"

Bester fremdsprachiger Film: "Leviathan" (Russland)

Bester Animationsfilm: "Drachenzähmen leicht gemacht 2"

Bester Song: John Legend und Common für "Glory" in "Selma"

Beste Musik: Johann Johannsson für "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Die Gewinner der Fernseh-Kategorien

​Beste Dramaserie: "The Affair"

Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Kevin Spacey in "House of Cards"

Beste Schauspielerin in einer Dramaserie: Ruth Wilson in "The Affair"

Beste Comedyserie: "Transparent"

Bester Schauspieler in einer Comedyserie: Jeffrey Tambor in "Transparent"

Beste Schauspielerin in einer Comedyserie: Gina Rodriguez in "Jane the Virgin"

Beste Miniserie oder Fernsehfilm: "Fargo"

Bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Billy Bob Thornton in "Fargo"

Beste Schauspielerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm: Maggie Gyllenhall in "The Honorable Woman"

Bester Schauspieler in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Matt Bomer in "The Normal Heart"

Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle in einer TV-Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Joanne Froggatt in "Downton Abbey"

von Redaktion