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Schockierender Drohbrief: Stefanie Giesinger wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 11. Dezember 2020
Schockierender Drohbrief: Stefanie Giesinger wehrt sich gegen Plagiatsvorwürfe© Getty Images

Stefanie Giesinger wehrt sich auf Instagram gegen einen Drohbrief, der sie vor rund zwei Wochen erreichte. Im Visier: ihr vor sechs Monaten gegründetes Label nu-in.

Vor einem halben Jahr gründete Stefanie Giesinger (24) zusammen mit ihrem Freund Marcus Butler (28) und drei weiteren Geschäftspartnern das Modelabel nu-in. Das Ziel des Unternehmens: Einen Wandel in der Modeindustrie schaffen.

Denn anders als der Großteil der Fashion-Brands setzt das junge Start-up bei seinen Kollektionen ganz auf Nachhaltigkeit. Die Kleidung besteht aus umweltfreundlichen, teils recycelten Materialien. Zudem arbeitet das Label nur mit Zulieferern, die faire Arbeitsbedingungen garantieren.

In kürzester Zeit stellte sich Erfolg für nu-in ein, nicht zuletzt, weil viele angesagte Influencer regelmäßig für das Sustainable Label werben. Die clevere Marketingstrategie kombiniert mit dem fairen und nachhaltigen Unternehmensansatz, der vielen jungen Menschen aus der Seele spricht, geht auf.

Und dieser Erfolg scheint anderen Marken nun Angst zu machen. So verkündete Stefanie Giesinger in ihrer Instagram-Story vom 11. Dezember 2020, dass sie bzw. ihr Label nu-in vor zwei Wochen einen Drohbrief erhielt. Der Absender: der Mode-Riese NA-KD.

Im Video: Stefanie Giesingers peinliche Begegnung mit Heidi Klum

Video von Esther Pistorius

NA-KD droht Stefanie Giesingers Label nu-in

Im von Anwälten des schwedischen Fashion-Giganten NA-KD verfassten Schreiben wird dem jungen Start-up vorgeworfen NA-KD zu kopieren. Sowohl das Logo selbst als auch die Website und der Auftritt auf Instagram seien abgekupfert, so die Vorwürfe. Dadurch hätte sich das neue Label nu-in seinen Erfolg auf Kosten von NA-KD erschlichen. Heftige Anschuldigen!

„Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen“

In ihrer Instagram-Story zeigt sich die junge Geschäftsfrau geschockt und kämpferisch zugleich. Dass eine so mächtige Marke wie NA-KD einem jungen Start-up drohe, sei ein Zeichen dafür, dass NA-KD Angst hätte, so Stefanie Giesinger.

„Ich persönlich denke, dass sie uns den Drohbrief geschickt haben, weil sie in uns eine Gefahr sehen. Sie wollen uns loswerden. Aber so sind wir nicht. Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen," so die Gründerin in ihrer Story.

Um diese Aussage zu unterstützen, veröffentlichte die 24-Jährige gemeinsam mit ihrem Team den Original-Drohbrief von NA-KD an nu-in und ihre Antwort darauf auf dem Instagram-Account von nu-in. Darin streiten die Start-up-Gründer die Vorwürfe vehement ab und belegen ihre Aussagen mit Beispielen.

Sympathiewelle für nu-in - Shitstorm gegen NA-KD

Die Reaktionen im Netz lassen nicht lange auf sich warten. Auf Instagram schwappt Stefanie Giesinger und nu-in eine Welle der Sympathie entgegen. Viele Nutzer feiern die Reaktion des Labels und gehen NA-KD scharf an. Die schwedische Marke erntet derzeit einen satten Shitstorm.

Doch nicht nur wegen der Aktion gegen nu-in, auch, weil sich aktuell immer mehr ehemalige Mitarbeiter und Influencer über schlechte Arbeitsbedingungen und Drohgebärden seitens des Unternehmens äußern. Praktikanten würden eingeschüchtert und vorgeführt. Sogar von sexueller Belästigung ist die Rede. Es bleibt abzuwarten, ob NA-KD dadurch einen langfristigen Image-Schaden erleiden wird, was an den Anschuldigungen dran ist und wie es im Streit mit nu-in weitergeht.