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Von Aloe Vera bis zum Vulkan: Die 3 besten Ausflugsziele auf Teneriffa!

Nicole Molitor
von Nicole Molitor Veröffentlicht am 15. Juni 2018
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Silbrige Lavastrände, blühende Sukkulenten und eine Gebirgslandschaft, die nicht von dieser Welt scheint – all das und noch viel mehr könnt ihr auf Teneriffa erleben! Welche Ausflüge sich am meisten lohnen, zeigen wir euch hier.

Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und bietet damit natürlich auch mehr Abwechslung als ihre kleinen Schwestern Lanzarote, Fuerte Ventura, Gran Canaria und Co. Durch die Nähe zu Afrika und der Sahara kann es hier schon mal 40 Grad warm werden, aber durch den leichten Passatwind lässt es sich selbst im Sommer wunderbar an der Atlantikküste aushalten. Wenn es euch vor lauter Sonnenbaden zu langweilig wird, könnt ihr auf Teneriffa wunderbar Ausflüge unternehmen und die Insel erkunden. Wir zeigen euch super schöne Orte und Unternehmungen, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet:

1. Natur pur: Auf der Spur der Aloe Vera

Aloe Vera, die berühmte Heilpflanze aus der ayurvedischen Medizin, mag es gerne warm und trocken. Kein Wunder also, dass sie sich auf den Kanaren richtig wohl fühlt. Wenn ihr wissen wollt, wo und wie die Wüstenlilie mit der Lizenz für ein jugendlich frisches Hautbild gezüchtet wird, solltet ihr auf Teneriffa unbedingt einen Ausflug in den Aloe Park machen.

Auf einer Fläche von rund 40.000 qm² könnt ihr neben riesigen Aloe Vera Feldern auch viele weitere dickblättrige Sukkulenten und Kakteen in voller Pracht bestaunen. Agaven und andere Arten, die wir von zuhause nur als winzige Miniatur-Ausgabe für den Blumentopf kennen, wuchern hier einfach mehrere Meter in die Höhe – immer der Sonne entgegen.

Dazwischen gibt es allerlei Fruchtbäume mit Mangos, Feigen, Zitronen und Papayas zu bestaunen. Aus den süßen Früchten werden nicht nur leckere Säfte und Schnaps, sondern auch diabetikerfreundliche Marmeladen gewonnen, die ihr direkt vor Ort als Mitbringsel kaufen könnt.

Papaya-Kerne helfen übrigens super bei Magen- und Leberproblemen, dienen als Pfeffer-Ersatz und machen sogar Rindfleisch zarter und weicher. Kleiner Tipp: Mit Zitronensaft beträufelt, schmeckt das Obst noch besser.

Auch eine Bananen-Plantage gibt es hier zu entdecken. Die kanarischen Bananen sind etwas kleiner und süßer als die Sorten hierzulande und werden bei uns meist nur in Bio- oder Delikatessen-Märkten angeboten. Ein besonderer Genuss, den ihr hier auch als landestypischen Bananen-Likör probieren könnt!

2. Den Atlantik erleben: Auf Tuchfühlung mit Walen und Delfinen

Vom Grünen oder besser Gelben geht’s dann ab ins Blaue. Die Wal-Beobachtungen gehören zu den beliebtesten Ausflüge auf Teneriffa. Dafür segelt ihr mit einem Katamaran weit nach draußen auf den Atlantik, wo ihr nicht nur eine herrliche Aussicht auf die endlosen Weiten des Ozeans habt, sondern mit ziemlicher Sicherheit auch einige Wale und vielleicht sogar Delfine zu Gesicht bekommt. Die indischen Grindwale mit den kurzen Flossen sind übrigens nirgends sonst in Europa zu finden, was die Expedition zu einer guten Gelegenheit für Wal-Fans macht.

Es heißt zwar, dass ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten würde, um die Tiere nicht zu stören, aber für unseren Geschmack fahren viele Schiffe dann doch etwas zu dicht auf. Wer sich also Sorgen um das Wohl der Meeressäuger macht, sollte eine alternative Tour wählen, wo das Baden im Atlantik an erster Stelle steht.

Wer vom Schiffssteg aus den Sprung ins kalte Nass wagt, hat so die Chance, mal mitten im Atlantik zu planschen. Keine Angst, das Boot steht dafür still und wartet auch auf euch, bis ihr wieder an Bord seid. Nur an ein Handtuch, Badekleidung oder Sachen zum Wechseln solltet ihr denken. Und es schadet nicht, vorher eine Reisetablette gegen den schaukelnden Seegang einzunehmen.

3. Der Teide ruft: Ausflug zum höchsten Berg Spaniens

Genug vom Wasser? Ein ganz besonderes Ausflugsziel auf Teneriffa ist der Teide, ein Stratusvulkan, der aus mehreren kleinen Vulkanen besteht und mit einer Höhe von 3.700 m nicht nur der höchste Berg der Kanaren, sondern von ganz Spanien ist. Klimatisch trennt er Teneriffa in zwei Zonen, den trockenen Süden und den grünen Norden, weil die Passatwolken am Berg hängenbleiben und sich dort ausregnen, bevor sie den Süden erreichen.

Mit einer Seilbahn könnt ihr den Teide bequem bis 200 m unter die Spitze hinauffahren – um ganz bis auf den Gipfel zu steigen, braucht ihr allerdings eine besondere Genehmigung, die ihr zwei Wochen vorher beantragen solltet. Aber auch von der Seilbahnstation aus habt ihr einen Wahnsinnsblick auf die vulkanische Mondlandschaft mit hohen Felsen und tiefen Kratern.

Achtung, hier oben bläst der Wind ganz schön ordentlich und es ist deutlich kühler als an der Küste. Packt euch deshalb unbedingt einen Pulli oder eine Jacke ein, die ihr euch im Fall der Fälle überziehen könnt. Feste Schuhe sind sowieso Pflicht. Die dünne Luft macht außerdem schnell müde – stärkt euch vorher also am besten noch mit einem guten heißen Kaffee an der Talstation.

Wer es nicht so mit der Höhe hat, kann die Bergbesteigung einfach ausklammern und sich den Nationalpark El Teide mit seiner tollen Tier- und Pflanzenwelt ansehen. Unter anderem gibt es hier eine, wenn nicht sogar die größte Kiefer der Welt zu bestaunen. Rund um die Vulkananlage könnt ihr außerdem vortrefflich wandern und klettern und eurer Fantasie beim Deuten der bizarren Felsformationen freien Lauf lassen.

Nur mitnehmen solltet ihr besser keinen der kleinen oder großen Steine, denn als Teil des Weltnaturerbes steht jeder Kiesel unter Denkmalschutz und kann als eingepacktes Souvenir mit einer Geldbuße von 600 Euro geahndet werden.

Das Große im Kleinen: Teneriffa als Hotelurlaub de Luxe

Ein Bisschen von allen Ausflugszielen könnt ihr auch in einer der vielen luxuriösen Hotelanlagen an der Costa Adeje erleben. Das 5-Sterne-Hotel Iberostar Sábila grenzt hier direkt an den Torviscas-Strand im Süden Teneriffas, wo der Sand fast so schwarz ist wie das Lavagestein auf dem Teide und eine traumhafte Kulisse für die tollsten Sonnenuntergänge am Atlantik abgibt.

Das im März 2018 frisch renovierte Hotel steht ganz im Zeichen der Aloe Vera und verdankt ihr sogar seinen Namen. Die Liebe zu der Heilpflanze bekommt ihr hier nicht nur in sanften Wellnessmassagen und Kosmetikprogrammen zu spüren, ihr könnt sie euch sogar buchstäblich durch den Magen gehen lassen.

So gibt es im Sábila-Hotel neben Aloe Tees, Gins und Cocktails sogar Frühstückskonfitüren mit Aloe, die eine köstliche, aber leicht bittere Note hat und euch schon gesund in den Tag starten lässt. Eine super Grundlage für die vielen tollen Ausflüge auf Teneriffa!

Neugierig geworden? Macht euch ein genaueres Bild vom Iberostar Sábila:

Hotel Iberostar Sabila Pool © gofeminin

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