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Reality-Check: Urlaub MIT Kindern vs. Urlaub OHNE Kinder

von Nadine Jungbluth Veröffentlicht am 9. Juni 2014

Wir sagen nur: Mama ich hab Sand im Auge!

Die Urlaubssaison steht bereits in den Startlöchern, das Reiseziel ist seit Monaten ausgewählt und eigentlich zählen wir nur noch die Tage, bis wir endlich in den Flieger steigen können. Endlich Urlaub! Doch die schönsten Wochen im Jahr sehen nicht bei allen gleich aus. Denn was ändert sich eigentlich im Urlaub, wenn auf einmal Kinder dabei sind? So einiges ...

Urlaubsplanung:

Leute OHNE Kinder wählen das Hotel nach drei Kriterien aus: Strandnähe, Langschläfer-Frühstück und All Inclusive Alkohol.

Für Leute MIT Kindern kommen nur Hotels in Frage, die folgende Kriterien aufweisen: Kinderpool, Kinderanimation, Kindermenü, deutsches Fernsehprogramm, flach abfallender Strand, Spielplatz, Minigolfplatz und ein hoteleigener Hausarzt. Am Ende wählen dann sowieso die Kinder das Hotel aus - vermutlich das, mit den meisten Wasserrutschen auf dem Katalogbild.

Packen:

Leute OHNE Kinder brauchen 30 Minuten und haben am Ende einen Koffer.

Leute MIT Kindern brauchen drei Tage und haben am Ende drei Koffer, einen Reisekinderwagen, einen Reiseautositz und viel zu schweres Handgepäck. Trotzdem stellt sich am Urlaubsort heraus, dass der Lieblingsteddy zu Hause vergessen wurde.

Auf zum Strand:

Leute OHNE Kinder haben ein Strandtuch, Sonnencreme und eine Zeitschrift dabei.

Leute MIT Kindern haben zehn Handtücher, drei Bademäntel, drei verschiedene Sorten Sonnencreme, eine Kühlbox mit Getränken, eine Tasche mit Snacks, eine Tasche mit Spielzeug, Wickeltasche, komplette Fotoausrüstung, einen Sonnenschirm, ein Windschutz-Zelt, Sandförmchen und Eimer, Luftmatratze, Schwimmflügel, Pflaster und eine halbe Wassermelone dabei.

Aktivitäten am Strand:

Leute OHNE Kinder sonnen sich, gehen eine Runde baden und lesen ein Buch. Manchmal machen sie sogar die Augen zu!

Leute MIT Kindern cremen, cremen und cremen. Danach packen sie die Snacks aus, nur um kurz danach wieder alles einzupacken, weil Sohnemann doch keinen Hunger mehr hat, sondern schwimmen gehen will. Schwimmflügel werden aufgepustet. Baden gehen, Wasserschlacht artet in Sandschlacht aus, Kind bekommt Sand ins Auge, muss getröstet werden. Wieder Cremen. Danach werden Sandburgen gebaut. Fotos machen. Kind wird quengelig, wird in den Schatten gelegt zum Schlafen. Man versucht zu lesen, aber zu müde. Als man gerade die Augen schließt, wacht das Kind wieder auf. Alles noch einmal von vorne.

Am Abend:

Leute OHNE Kinder gehen Abendessen, danach an die Bar und anschließend in die Freiluft-Disko, um bis morgens um vier zu feiern.

Leute MIT Kindern gehen zum Abendessen und versuchen irgendwie die Kinder dazu zu bekommen, etwas anderes als Pommes zu essen. Danach geht's zur Minidisko. Während des abendlichen Animationsprogramms werden die Kinder müde, so dass man zurück aufs Zimmer gehen muss. Noch ein halbes Stündchen fernsehen und dann ... gähn ... wieso ist Urlaub eigentlich so anstrengend?

Heimreise:

Leute OHNE Kinder fahren mit Sonnenbrand, verkatert, aber superglücklich nach Hause.

Leute MIT Kindern fahren mit Sonnenbrand, 50 kg Sand im Gepäck, aber superglücklich nach Hause.

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von Nadine Jungbluth