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Die Entbindung: Von der Eröffnungsphase bis zur Austreibungsphase

von Redaktion Veröffentlicht am 25. Mai 2009
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Die Entbindung Nach 9 Monaten Schwangerschaft steht die lange erwartete Entbindung nun unmittelbar bevor.

Aber wie läuft die Geburt eigentlich im Detail ab?

Der Geburtsvorgang lässt sich in 3 Phasen unterteilen:

1. Die Eröffnungsphase
Diese erste Phase dauert am längsten. Der Muttermund verkürzt und erweitert sich gleichzeitig. Eine natürliche Entbindung über die Scheide kann erst stattfinden, wenn der Muttermund vollständig, das heißt ca. 10 cm weit, geöffnet ist.

Bei Erstgebärenden kann dies bis zu 8 Stunden in Anspruch nehmen. Bei Mehrgebärenden geht es schneller. Wenn die Eröffnung des Muttermunds abgeschlossen ist und die Austreibungsphase beginnt, verkürzt sich der Abstand zwischen den Wehen und es tritt alle 3-4 Minuten eine Kontraktion auf.

2. Die Austreibungsphase
Wenn das Baby mit dem Köpfchen voran ins knöcherne Becken gerutscht ist, erfolgen die Wehen im 2-Minutentakt. Um gut durch das Becken zu passen, nimmt das Baby eine leicht seitlich gedrehte Körperhaltung ein und hat den Kopf mit dem Kinn auf die Brust geneigt. Das Baby taucht durch das Becken und ändert dann für das letzte Stück auf dem Weg nach draußen seine Kopfhaltung: Es hebt das Kinn und schaut mit dem Gesicht nach unten (Richtung Boden). Genau in diesem Moment müssen Sie pressen.

Das Baby löst selbst den Pressdrang aus, indem es auf den Damm drückt und beschleunigt damit das Austreten aus dem mütterlichen Becken. Warten Sie, bis Sie vom Arzt zum Pressen aufgefordert werden und atmen Sie dann vor dem Pressen erst tief ein: Denn beim Pressen wird die Luft mehrere Sekunden lang angehalten, danach wird ausgeatmet.

Keine Angst, die Hebamme und der Arzt sagen Ihnen ganz klar, wann geatmet und wann gepresst werden muss. Wenn der Arzt das Köpfchen des Babys vorsichtig in Empfang nimmt, müssen Sie noch ein letztes Mal pressen, um seinen gesamten Körper hinauszudrücken.

3. Die Nachgeburt
10-20 Minuten nach der Entbindung setzen wieder Wehen ein, um den Mutterkuchen (Plazenta) auszustoßen. Der Arzt oder die Hebamme können diesen Vorgang unterstützen, indem sie auf den Bauch drücken.

Der Arzt überprüft, ob der Mutterkuchen vollständig ist, um sicher zu gehen, dass in der Gebärmutter keine restlichen Stücke des Mutterkuchens verblieben sind, denn dadurch könnten Infektionen oder Blutungen ausgelöst werden.

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