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Entspannung in der Schwangerschaft

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 19. Juni 2009
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Strategien gegen Müdigkeit und Stress Eine Schwangerschaft bewirkt eine radikale Veränderung des Hormonhaushalts, was zu Angst und Stress führen kann. Deshalb ist es wichtig, Ihren Gemütszustand ernst zu nehmen und für Entspannung in der Schwangerschaft zu sorgen.

Dauerhafter Stress hat direkte Auswirkungen auf die Gebärmutter und erhöht zum Beispiel das Risiko einer Frühgeburt.

Trotzdem gibt es keinen Anlass zur Sorge. Sie müssen einfach nur versuchen, Ihre innere Ruhe zu finden.

Damit Sie sich während der Schwangerschaft nicht müde und schlapp fühlen, genügt es, sich ein paar positive Verhaltensweisen anzugewöhnen:

  • Machen Sie alles, was Ihnen Freude bereitet (Abendessen mit Freundinnen, Fitness-Stunde, Shoppingtour, ...).
  • Sprechen Sie mit anderen werdenden Müttern über Ihre Gefühle, zum Beispiel bei einem Geburtsvorbereitungskurs (oder im goFeminin-Schwangerschaftsforum).
  • Die Schwangerschaft ist ein sehr affektiver und emotionsgeladener Zustand. Dadurch werden auch alte unliebsame Erinnerungen wach. Wenn Sie darunter leiden, sollten Sie sich einer dritten Person oder einem Psychologen anvertrauen, der Ihnen helfen kann.
  • Nehmen Sie gezielt Lebensmittel mit Anti-Stress-Wirkung zu sich (B-Vitamine, komplexe Kohlenhydrate, ...)
  • Schonen Sie sich, besonders wenn es nicht Ihre erste Schwangerschaft ist.

Sie müssen sich noch um das ältere Kind kümmern, sein zunehmendes Schmusebedürfnis stillen und immer zur Verfügung stehen? Ihr Partner hat nicht genügend Zeit, um Sie zu umsorgen und zu verwöhnen?

  • Überfordern Sie sich nicht und akzeptieren Sie Ihre eigenen Grenzen.
  • Bitten Sie Ihre Freunde und/oder Verwandte um Unterstützung.
  • Nehmen Sie sich die Zeit, in Ruhe zu essen und ausreichend zu schlafen.
  • Schränken Sie die Aufgaben im Haushalt ein und verbringen Sie Zeit mit Ihrem älteren Kind, bevor die große Umstellung eintritt.

Gute-Nacht-Regeln
Gerade gegen Ende der Schwangerschaft treten häufig kleine Schlafstörungen auf.
Das Baby nimmt in Ihrem Bauch immer mehr Platz ein und ist besonders zu Ihren Ruhezeiten aktiv. Der wachsende Bauch drückt auf den Rücken und den Magen und kann Rückenschmerzen und Sodbrennen auslösen.

Sie finden nur schwer Entspannung, leiden vielleicht unter Krämpfen und denken mit Grauen an die Geburt?

Was kann man tun, um trotzdem gut zu schlafen?
Essen Sie leicht zu Abend und vermeiden Sie generell Aufputschmittel (Kaffee, Tee, Alkohol, ...). Atmen Sie tief durch und praktizieren Sie jetzt schon fleißig die Atemtechniken, die Sie im Geburtsvorbereitungskurs gelernt haben.

Trinken Sie vor dem zu Bett gehen eine Tasse Lindenblütentee oder heiße Milch, aber nehmen Sie kein Schlafmittel ein!

Wenn die Schlafstörungen chronisch werden, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Er kann ihnen leichte Schlafmittel verschreiben, möglicherweise auch auf homöopathischer Basis, und er kann untersuchen, ob andere Ursachen den Schlafproblemen zugrunde liegen.

Vielleicht werden Sie auch wach, weil Sie Hunger haben oder Ihnen plötzlich übel ist. Diese Symptome treten zum Beispiel auch auf, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist (Hypoglykämie). Legen Sie sich eine Kleinigkeit zu essen auf den Nachttisch und essen Sie etwas, wenn Ihnen danach ist.

von Linda Chevreuil

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