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Wie Sie Rückenschmerzen in der Schwangerschaft vorbeugen

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 19. Juni 2009
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Rückenschmerzen vorbeugen Achten Sie auf eine aufrechte Haltung!

  • Im Stehen: Füße parallel, Schultern locker lassen, den Hals strecken und das Becken nach hinten drücken, damit der untere Teil des Rückens so gerade wie möglich ist.
  • Am Boden sitzend ist der Schneidersitz für den Rücken am besten: Die Gesäßhälften sind fest positioniert und der Rücken ist gerade, ohne gestaucht zu werden.
  • Um einen Gegenstand aufzuheben: Stützen Sie sich auf beide Beine und beugen Sie die Knie (und nicht den Rücken)!
  • In Sachen Schuhwerk sollten Sie ebenfalls auf über 4 cm hohe Absätze verzichten: Erstens besteht Sturzgefahr und zweitens verstärken sie die Wölbung des Rückens. Besser sind ausgleichende Gesundheitsschuhe.

Wie kann man die Schmerzen lindern?

  • Tragen Sie einen Schwangerschaftsgürtel. Er entlastet, indem er den Bauch und die Wirbelsäule unterstützt und gleichzeitig die Beckenknochen zusammenhält.
  • Bewegen Sie sich! Praktizieren Sie eine Sportart unter Aufsicht eines ausgebildeten Trainers: Stretching, Yoga, Schwimmen. Diese Sportarten verstärken Ihre Bauch- und Wirbelmuskulatur, die gerade jetzt stark beansprucht wird.
  • Legen Sie sich tagsüber zur Entlastung so oft wie möglich flach auf Ihr Bett oder aufs Sofa.
  • Reisen Sie bevorzugt mit dem Zug statt mit dem Auto, denn Autofahrten sind für den Rücken unbequem. Wenn Sie eine lange Fahrt nicht vermeiden können, dann achten Sie darauf, mindestens alle 2 Stunden eine Pause einzulegen, um Ihren Körper zu entspannen.
  • Im 3. Trimester sollten Sie es vermeiden, Taschen zu tragen, (selbst kleine) Möbel umzustellen (Stichwort Umzug!) und Kartons hochzuheben.
  • Massagen wirken ebenfalls schmerzlindernd. Sicherlich können sie keinen Hexenschuss wegzaubern, doch sie tragen dazu bei, Muskelanspannungen zu lösen und helfen Ihnen dabei, zu relaxen. Ihr Arzt kann Ihnen vielleicht ein paar Stunden Krankengymnastik verschreiben.


Ein ausgebildeter Physiotherapeut könnte dem künftigen Papa außerdem ein paar praktische Gesten beibringen, die Ihnen zu Hause die Schmerzen erleichtern.

von Linda Chevreuil
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