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Filterkaffee zubereiten: Welche dieser 5 Arten ist die richtige für dich?

von Tanja Koch Veröffentlicht am 4. Oktober 2018
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Wer an Filterkaffee denkt, hat meist das Getränk im Kopf, das in der klassischen Filtermaschine entsteht, wenn heißes Wasser langsam durch ein Papiersieb in die Kanne läuft. Dabei gibt es noch weitere Möglichkeiten, Filterkaffee zuzubereiten - und einige machen sogar richtig Spaß

Immer mehr Cafés haben den Filterkaffee namentlich auf der Karte, bei Instagram kursieren Fotos von Filtermaschinen in hübschen Küchen und Baristaschulen bieten entsprechende Kurse an. Der gute alte Filterkaffee hat sich zu einem richtigen Retro-Trend etabliert.

​Doch wem die klassische Filtermaschine zu langweilig ist oder zu viel Kaffee auf einmal produziert: Es gibt noch andere Arten und Möglichkeiten, Filterkaffee zuzubereiten. Wir sagen dir, welche am besten zu deinem Geschmack und deinen Bedürfnissen passt.

1. Die klassische Filtermaschine für cleanen Geschmack

Der Moccamaster ist eine zwar sehr teure aber auch sehr beliebte Filterkaffeemaschine. Besonders an der Maschine ist - neben dem Design - dass aufgrund der Brühtemperatur nur wenig Bitterkeit und Säure im Kaffee landet. Zudem schaltet sich die Maschine von allein ab.

Kaffee aus derartigen Maschinen ist mild und klar im Geschmack, denn ein Goßteil der Öle und Aromen bleibt im Papierfilter hängen. Kaffeekenner behaupten aber, den Papiergeschmack im Kaffee zu erkennen.

Wenn du alleine wohnst, kannst du bei Amazon auch eine Single-Filtermaschine mit To-go-Becher kaufen.

2. Der Pour-over-Kaffeebereiter für Minimalisten

Der Pour-over-Kaffeebereiter funktioniert prinzipiell wie eine Filtermaschine. Das Wasser muss allerdings per Hand in den Filter gegossen werden. Dieser besteht zudem nicht aus Papier, sondern ist wiederverwendbar.

Die Pour-over-Maschine ist also eine umweltfreundliche Alternative zur Filtermaschine. Auch Papier-Geschmack im Kaffee ist kein Thema.

Wenn du knapp bei Kasse bist, ist Pour-over-Kaffee eine gute Lösung: Die Kanne kostet nur 16,99 Euro.

3. Die French Press für volles Aroma

Die French Press eignet sich für alle, die auf volles Aroma im Kaffee stehen. Denn die Zubereitungsart ermöglicht, dass das Wasser mehrere Minuten in Kontakt mit dem Kaffeepulver ist.

Nach einer kurzen Ziehzeit musst du den Filter mit dem Griff am Deckel durch die Kanne zum Boden pressen. Den Kaffee solltest du sofort in eine Tasse gießen, der Kaffeesatz verbleibt in der Kanne. Am besten geeignet für diesen Kaffeebereiter ist grobes Kaffeepulver. Feines Pulver würde womöglich durch den Filter durchrutschen würde und den nach der Ziehzeit ohnehin starken Kaffee ungenießbar machen.

4. Der AeroPress für Experimentierfreudige

Der AeroPress ist eine relativ neue Technik. Die Zubereitungsart kannst du je nach Geschmack variieren.

Das Grundrezept funktioniert so: Du gibst wie bei der French Press Wasser und Kaffeepulver ins Gefäß und lässt es ziehen. Dann gibst du ein Filterpapier in den Brühkopf, schraubst ihn vorsichtig auf den Brühzylinder mit dem heißen Wasser und drehst den AeroPress langsam um. Die Kaffeetasse muss schon bereitstehen, denn der Kaffee läuft sofort aus dem Behälter heraus. Als letztes presst du vorsichtig den Stempel in den Brühzylinder und damit den Kaffee in die Tasse. Je nach Mahlgrad ist mehr oder weniger Druck erforderlich.

Der Geschmack des Kaffees lässt sich auf viele verschiedene Arten verändern: zum Beispiel, wenn du den Stempel besonders langsam herunterdrückst, weniger Wasser einfüllst, oder die Wassertemperatur veränderst.

5. Der Espressokocher für Kaffee nach italienischer Art

Ob der Espressokocher zu den Filterkaffeebereitern gehört, ist unklar. Der Name jedenfalls ist irreführend: Die kleine Maschine kocht keinen Espresso, sondern Kaffee. Espresso ist das Getränk, das man bei einem Druck von 9 bis 12 Bar mit einer Siebträgermaschine herstellt. Der Espressokocher hingegen kommt auf nur 1,5 Bar.

So funktioniert die Zubereitung: In den unteren Teil der Kanne kommt das Wasser. Anschließend schraubst du dort einen Trichtereinsatz drauf, in den du das Kaffeepulver geben musst. Auf den Trichtereinsatz wiederum schraubst du den oberen Kannenteil. Stellst du den Espressokocher nun auf die Herdplatte, wird das erhitzte Wasser durch das Kaffeepulver in den oberen Teil der Kanne gepresst. Macht die Kanne plötzlich komische, röchelnde Geräusche, ist der Kaffee fertig.

Wer Kaffee oder Espresso (denn du kannst bei dieser Kaffeemaschine auch Espressopulver nutzen) nach original italienischer Art trinken möchte, ist mit dem Espressokocher gut bedient - in italienischen Haushalten ist er nämlich stark verbreitet.

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