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Fitbit Charge 4 im Test: Das kann der Fitness-Tracker wirklich

von Carolin Hartmann Erstellt am 16.10.21 um 17:00
Fitbit Charge 4 im Test: Das kann der Fitness-Tracker wirklich © Getty Images

Die Fitbit Charge 4 gehört schon seit langer Zeit zu den Bestsellern unter den Fitness-Trackern. Aber wie gut ist das Model wirklich? Unsere Kollegen von Les Numériques haben sich das Fitbit-Modell mal genauer angesehen. Wir stellen euch die ausführlichen Ergebnisse vor.

Fitbit hat sich als Fitness-Tracker Marke in Deutschland bereits bestens integriert. Schon die Fitbit Inspire sowie die Charge 3 waren in den vergangenen Jahren absolute Bestseller. Doch Fitbit hat aufgerüstet und die Charge 4 auf den Markt gebracht. Doch was kann der Fitness-Tracker besser im Gegensatz zu seinen Vorgängern? Unsere französischen Kollegen vom Test-Portal Les Numériques haben den Tracker auf Herz und Nieren geprüft. Wir zeigen euch, warum die Charge 4 das perfekte Weihnachtsgeschenk ist.

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Produktdetails im Überblick: Diese Features hat die Fitbit Charge 4

Ein Blick auf die Produktdetails lohnt sich, denn die Fitbit Charge 4 hat viel zu bieten. Hier findest du nur einige der coolen Features:

  • Ganztägiges Aktivitätstracking
  • Schlafaufzeichnung
  • Überwachung der Sauerstoffsättigung
  • Messung der Herz-, Ruhe- und Atemfrequenz
  • Zyklustracking
  • Messung des Kalorienverbrauchs
  • Tempo und Strecke in Echtzeit mit integriertem GPS
  • über 20 zielbasierte Trainingsmodi
  • Spotifysteuerung
  • Zahlungsmöglichkeit
  • Smartphonebenachrichtigungen
  • bis zu 7 Tage Akkulaufzeit

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Fitbit Charge 4: Design und Ergonomie

Was schon beim Vorgänger der Charge 3 gut angekommen ist, sollte man nicht ändern. So nämlich das schlichte Aussehen. Das Design des Charge 4 ist dem der Charge 3 sehr ähnlich. Das Modell besteht aus einem Stahlgehäuse, in das das Armband passt. Das Armband ist gut verarbeitet, trägt sich sehr gut und ist absolut wasserdicht. Es ist in verschiedenen Größen erhältlich und passt an jedes Handgelenk.

Die Charge 4 ist bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht. Man kann sie also problemlos beim Schwimmen am Handgelenk tragen. Auf der linken Seite des Gehäuses ist die kleine Taste wiederzufinden, mit der ihr zwischen den Funktionen switcht. Die Charge 4 ist vom Design her eher unauffällig und dezent.

Fitbit Charge 4: Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche der Charge 4 basiert auf einem 1,4 Zoll großen OLED-Touchscreen mit monochromer Darstellung (ohne Farbe). Das ist etwas enttäuschend, da die Konkurrenten von Fitbit inzwischen überwiegend farbige Bildschirme anbieten. Trotz der fehlenden Farbe ist der Bildschirm deutlich lesbar und scharf, da der Kontrast sehr gut ist. Außerdem kann man die Helligkeit manuell den äußeren Gegebenheiten anpassen.

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Die Navigation der Charge 4 lässt sich sehr einfach bedienen. Wenn ihr eure Finger vom oberen zum unteren Bildschirmrand bewegt, könnt ihr auf die zuletzt eingegangenen Benachrichtigungen zugreifen. Mit der umgekehrten Geste werden die Anzahl der Schritte, die aktuelle Herzfrequenz und der Batteriestand angezeigt.

Um im Menü zu navigieren, müsst ihr den Bildschirm von rechts nach links schieben. Die Bildschirme für körperliche Aktivität, Spotify, Kalender, Entspannungsmodus, Stoppuhr, Alarm, Wetter und allgemeine Einstellungen werden nacheinander angezeigt. Mit der Taste auf der linken Seite des Fitness-Trackers gelangt man schließlich wieder zum Startbildschirm.

Allerdings gibt es auch ein paar negative Punkte. Der Aktivitätssensor kann seinen Bildschirm einschalten, wenn der Benutzer sein Handgelenk zum Gesicht hebt. Dies ist zwar eine sehr nützliche Funktion, in der Praxis dauert es aber leider oft ein paar Sekunden, bis der Bildschirm aufleuchtet. Es kommt daher häufig vor, dass ein schwarzes Display angezeigt wird.

Außerdem kann es auf Dauer manchmal sehr nervig sein, wenn Chat-Gruppen Nachrichten schicken und das Handgelenk bei jeder neuen Nachricht vibriert. Man kann aber zum Glück bestimmte Chat-Gruppen auf dem Smartphone stumm schalten, sodass das Handgelenk nicht ständig vibriert.

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Fitbit Charge 4: Anwendung

Die Charge 4 wird mit der Fitbit-App synchronisiert, die für Android und iOS verfügbar ist. Die App ist relativ selbsterklärend und ist in vier Registerkarten unterteilt. Die erste, "Heute" genannt, bietet einen vollständigen Überblick über eure Aktivitäten des Tages: Die Anzahl der Schritte, die gelaufenen Stockwerke, der Kalorienverbrauch, die Schlafzeit, die körperlichen Aktivitäten des Tages, die Ruheherzfrequenz, das Gewicht und noch vieles mehr. All diese Informationen sind direkt zugänglich. Zusatzfunktionen wie die Eingabe der Menge des getrunkenen Wassers und der aufgenommenen Nahrung können später hinzugefügt werden.

Der Überblick gestaltet sich recht gut. Leider sind die Diagramme nicht ganz so gut dargestellt. Es ist zum Beispiel nicht möglich, die Entwicklung der Herzfrequenz während einer Joggingrunde genau zu analysieren. Man muss sich mit einer Kurve der Durchschnitts- und Höchstwerte zufriedengeben.

Auf der gleichen Registerkarte "Heute" gibt es in der oberen linken Ecke des Bildschirms eine Schaltfläche, die euch zu den Konto- und Überwachungseinstellungen leitet. Diese sind sehr ausführlich. Hier ist es möglich, Benachrichtigungen, Ziele, die Verbindung zu Spotify oder den Startbildschirm zu steuern.

Die zweite Registerkarte mit der Bezeichnung "Entdecken" ermöglicht den Abruf aller Funktionen, die von der Uhr, aber auch vom Fitbit Coach angeboten werden. Hier kann man alle Programme finden, die Fitbit seinen Nutzern zur Verfügung stellt. Allerdings ist dies meist kostenpflichtig über ein Fitbit Coach-Abonnement.

Die dritte Registerkarte, "Community" ist ein soziales Netzwerk, in dem man Freunde hinzufügen, ihre Leistungen beobachten und Statusmeldungen mit den Ergebnissen der eigenen sportlichen Aktivitäten posten kann. Die letzte Registerkarte mit der Bezeichnung "COVID-19" bezieht sich auf Sicherheitshinweise im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

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Fitbit Charge 4: Genauigkeit im Test

Um die Leistung der Charge 4 zu messen, haben wir die Ergebnisse mit denen des Polar H10 Brustgurtes verglichen, der als sehr zuverlässig in Bezug auf die Messungen eingeschätzt wird. Die Kollegen von Les Numériques haben während des Joggens gemessen, indem sie mehrere Runden auf einem 1,9 km langen Rundkurs gelaufen sind. Beim Radfahren haben sie eine 3,12 km lange Strecke zurückgelegt.

Die große Neuheit der Charge 4 ist das eingebaute GPS. Trotz einiger seltener Verbindungsfehler bietet diese eine genauere Ortung als ein Smartphone. Der Aktivitätssensor verfügt auch über einen Beschleunigungs- und einen Herzfrequenzmesser.

Der Herzfrequenzmesser der Charge 4 ist im Großen und Ganzen gut. Egal, ob bei einer Ausdauersportart mit langsamer Entwicklung der Herzfrequenz oder bei einem Intervalltraining, der Aktivitätssensor kann ziemlich realistische Kurven nachzeichnen. Seine Messungen sind jedoch nicht ganz genau. Im ersten Fall beträgt die Ungenauigkeit im Vergleich zum Polar H10 Brustgurt etwa 10 %. Im zweiten Fall gelingt es der Charge 4, plötzliche Änderungen der Herzfrequenz zu erkennen. Auch wenn die Fehlerspanne weit über 10 % liegt, hat der Sensor den Vorteil, dass er Ergebnisse liefert, die mit der Realität übereinstimmen.

Wie viele Fitness-Tracker analysiert auch die Charge 4 den Schlaf des Users. Die Ergebnisse sind in Ordnung. Trotz ungenauer Schlaf- und Aufwachzeiten scheint die Analyse der Schlafzyklen realistisch. Interessant ist, dass der Schlaf ausführlicher dargestellt wird als die sportlichen Aktivitäten.

Fitbit Charge 4: Akkulaufzeit

Auch wenn das GPS der große Vorteil und auch die Stärke der Charge 4 ist, wirkt es sich negativ auf die Akkulaufzeit aus. Bei einer intensiven Nutzung der Uhr wie dem Empfang von Benachrichtigungen, einer täglichen körperlichen Aktivität (mit GPS), der Überwachung der Herzfrequenz und des Schlafs, war der Akku leider nach vier Tagen bereits leer. Zur Erinnerung: Die Charge 3, die nicht über GPS verfügt, hatte eine Akkulaufzeit von 7 Tagen. Man muss sich also bewusst sein, dass die Fitbit Charge 4 bei intensiver Nutzung öfters aufgeladen werden muss.

Das Gute daran: Die Charge 4 kann mit dem von Fitbit mitgelieferten Ladekabel in nur 1,5 Stunden vollständig aufgeladen werden. Das ist sehr schnell.

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Fazit

Mit der Charge 4 hat Fitbit einen Schritt nach vorne gemacht. Durch das integrierte GPS kann man es unabhängig vom Smartphone nutzen. Der Fitness-Tracker ist ein gutes Produkt, dem lediglich eine längere Akkulaufzeit sowie eine klarere Benutzeroberfläche fehlen. Wer jedoch damit leben kann, für den ist die Fitbit Charge 4 ein toller Fitness-Tracker mit vielen Funktionen zur Gesundheits- und Aktivitätsüberwachung.

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