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Keinen grünen Daumen? Dann brauchst du diese 5 genialen Tools!

von Nicola Pohl Veröffentlicht am 28. September 2018
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Nach nur ein paar Tagen in deiner Obhut hängen die Blätter deiner neuen Zimmerpflanze schon? Dann gehörst du womöglich in die Kategorie "schwarzer Daumen". Wir zeigen dir, wie du es trotzdem schaffst, dass deine Pflanzen nicht eingehen, sondern stattdessen vor Kraft strotzen. Und das ganz ohne Mühe.

Da kauft man eine tolle neue Pflanze und nach nur wenigen Tagen bekommen die Blätter braune Ränder, gelbe Flecken oder rollen sich ein. Die Stängel knicken ab oder die ganze Pflanze riecht plötzlich faulig. Kurz: Die Pflanze zickt mal wieder. Doch es ist in den meisten Fällen noch nicht zu spät, um deine Pflanze zu retten.

Jede Pflanze hat andere Ansprüche über die du dich informieren solltet. Was aber für alle Pflanzen gilt: Sie wollen die richtige Menge an Gießwasser, sie brauchen genug Licht und die allermeisten Pflanzen macht es glücklich, wenn eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Aber besonders, wenn die Heizung während der kalten Jahreszeit auf Hochtouren läuft, ist die Luft meist zu trocken.

Klingt alles ziemlich kompliziert und nach viel Aufwand. Doch es gibt ein paar super praktische Tools, die deinen schwarzen in einen grünen Daumen verwandeln können. Wir zeigen dir, mit welchen Produkten du deine Pflanzen garantiert glücklich machen wirst!

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1. Der Feuchtigkeitsmesser: Nie wieder zu viel oder zu wenig gießen

Du weißt einfach nicht so richtig, wann du deine Pflanze gießen solltest? Denn zu wenig Wasser lässt die Pflanze vertrocknen und zu viel Wasser lässt die Wurzeln verfaulen. Die Folge in beiden Fällen: Die Pflanze stirbt.

Doch ein simples Tool verspricht Hilfe: Der Feuchtigkeitsmesser! Einfach den Messstab in die Erde stecken und etwas warten. Das Gerät zeigt dir zuverlässig an, wie es um deine Pflanze bestellt ist: Blauer Bereich = nasse Erde, auf keinen Fall gießen. Grüner Bereich = feuchte Erde, deiner Pflanze geht es gut. Roter Bereich = trockene Erde, du solltest deine Pflanze wieder gießen. Easy oder? So lernst du schnell, wie viel Wasser deine Pflanze wirklich braucht.

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2. Die Pflanzenlampe: Südsee-Feeling für deine Pflanze

Du hast keine helle Wohnung? Kein Fenster, das nach Süden ausgerichtet ist? Oder es ist schlichtweg Winter und super dunkel? Bei zu wenig Licht verkümmern oder sterben viele Pflanzen. Und wer kann ihnen das verübeln - von der Dunkelheit im Winter werden wir ja auch müde.

Doch du musst nicht zuschauen, wie deine Pflanze sich langsam verabschiedet. Denn es gibt spezielle Pflanzenlampen die mit einer Mischung aus rotem und blauem Licht für Wohlfühl-Atmosphäre bei den Zimmerpflanzen sorgen. Platzier deine Pflanze einfach unter der Lampe und gönn ihr eine Lichtdusche!

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3. Die Sprühflasche: Etwas Sprühnebel kann niemals schaden

Exotische Pflanzen wie Monsteras, Alocasias oder Calatheas sehen toll aus. Leider machen gerade die letzten beiden häufig Probleme durch braune Blattränder, wenn man sie bei sich Zuhause in der Wohnung stehen hat. Das liegt daran, dass sie es aufgrund ihrer tropischen Herkunft gerne warm und feucht mögen - ähnlich wie im Regenwald.

Schau deshalb, dass deine Pflanzen in einem Zimmer stehen, wo immer mindestens 20°C herrschen und sorg für eine hohe Luftfeuchtigkeit - mindestens 60%. Dazu kannst du deine Pflanzen zum Beispiel regelmäßig mit einer Sprühflasche und kalkfreiem Wasser besprühen. Da fühlt sich jede tropische Pflanze direkt viel wohler.

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4. Der Luftbefeuchter: Wenn das Sprühen nicht mehr ausreicht

Es kann auch sein, dass die Luft in deiner Wohnung einfach zu trocken ist. Auch wenn du fleißig deine Pflanzen besprüht, verdunstet das Wasser zu schnell. Zum Beispiel, wenn es im Sommer besonders heiß ist oder im Winter die Heizung läuft.

Da hilft nur noch ein Luftbefeuchter. Dieser sprüht Wasserdampf oder -nebel in die Luft und erhöht dadurch die Luftfeuchtigkeit. Das kommt nicht nur deinen Pflanzen zugute, sondern auch deiner eigenen Gesundheit. Denn zu trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und begünstigt dadurch Erkältungen.

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5. Der Dünger: Nährstoffe für deine Pflanze

Für das gesunde Wachstum einer Pflanze ist die richtige Menge an Nährstoffen wichtig. Gerade innerhalb der Wachstumszeiten im Frühling und Sommer sollten Pflanzen deshalb regelmäßig gedüngt werden. Aber Vorsicht: viel ist hier nicht gleich besser, denn dann kann es zu einer Überdüngung kommen. Informier dich daher vorher, wie oft deine Pflanze gedüngt werden sollte und halte dich an die Mengenangabe auf der Verpackung des Düngers. Für Kakteen und Sukkulenten gibt es beispielsweise anderen Dünger als für Grün- oder Blühpflanzen.

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