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Die ayurvedische Massage

von der Redaktion Veröffentlicht am 3. April 2008
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Die Ayurveda-Massage geht aus einer der ältesten Medizinlehren der Menschheitsgeschichte hervor.
Ihr Ziel besteht darin, das psychische und physische Gleichgewicht wieder herzustellen.
In ihrem Ursprungsland Indien ist die Ayurveda-Massage ein traditionelles, auch heute noch unverzichtbares Ritual: Jeder Inder, egal ob männlich oder weiblich, jung oder alt, krank oder gesund, unterzieht sich mindestens einmal pro Woche dieser Massagetechnik um sich seines allgemeinen Wohlbefindens anzunehmen.

Ursprung
Die Ayurvedische Massage stammt, wie ihr Name bereits anzeigt, von der Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin, ab. Ebenso wie Yoga, Meditation und Heilpflanzenlehre gehört die Ayurveda-Massage zu den traditionellen Methoden, auf denen die über 5.000 Jahre alte, auch heute noch praktizierte und von der Weltgesundheitsorganisation anerkannten Medizin basiert.
Ayurveda gilt als der "Ursprung aller heilenden Wissenschaften". Sie geht, wie
die traditionelle chinesische Medizin, davon aus, dass Körper und Geist eng miteinander verbunden sind und betrachtet den Menschen als einheitliches Ganzes.
Der Ayurveda-Lehre zufolge wird der Körper von einem "Lebensatem" durchströmt, dem sog. Prâna. Wird dieser Energiefluss gestört - z.B. durch Stress oder eine schlechte Legenshygiene - erleidet der Organismus verschiedene Dysfunktionen (Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, allgemeine Schmerzen, Unwohlsein...).
Durch Fingerdruck und andere Bewegungen an bestimmten Körperstellen zielt die Ayurvedamassage darauf ab, den Energiefluss, d.h. den Strom des Lebensatems, wieder herzustellen: Man unterscheidet ein knappes Dutzend Massagetechniken, die je nach Bedarf und Problematik gezielt eingesetzt werden. Die Abhyanga-Massage (Ölmassage) bildet die Grundlade der Ayurveda-Techniken.

Der Ablauf der Sitzung
Die Ayurvedamassage wird auf der nackten Haut oder bei leichter Bekleidung praktiziert. Der Masseur verwendet dabei ein warmes Öl, meist Sesamöl (pur oder mit anderen Ölen kombiniert).
Die Methode besteht darin, durch Fingerdruck, Streicheln und Klopfen die sog. Marmas - die Energiepunkte, durch die das Prâna (der Lebensatem) strömt, zu stimulieren um das Gleichgewicht der organischen Funktionen wieder herzustellen.
Von den Zehen bis zu den Haaren werden alle Körperzonen der Reihe nach massiert um die einzelnen Körperteile wieder zu einem einheitlichen Ganzen zusammenzufügen. Dabei werden die verschiedenen Grundelemente des Körpers, Luft, Wasser und Feuer, beachtet, die in 3 Systeme eingeteilt sind: Vata (Nerven- und Hormonsystem), Pitta (Verdauungs- und Enzymsystem) und Kapha (Flüssigkeit).
Durch abwechselnd energische und relaxende Bewegungen wird dem Körper Entspannung und Energie zugleich verliehen.

Die gesundheitsfördernde Wirkung
Die Ziele der Ayurvedischen Ganzkörpermassage sind vielseitig: Sie soll relaxen, nervöse Spannungen vertreiben, Stress absorbieren, den Schlaf fördern...
Indem es den Blutkreislauf stimuliert trägt Ayurveda auch dazu bei, Giftstoffe auszutreiben, die sich in Folge von schlechter Ernährung und Umweltverschmutzung im Körper angesammelt haben. Ayurveda spendet also nicht nur Energie: Es beugt auch zahlreichen Leiden und Beschwerden vor.
Das bei der Ayurveda-Massage verwendete Sesamöl, das reichlich Linolsäure, Eisen, Phosphor, Magnesium, Kupfer und Kalzium enthält, verspricht der Haut nährende Pflege und wirkt sich gleichzeitig positiv auf die Nervenzellen aus.
Aufgrund ihrer heilenden und präventiven Eigenschaften ist die Ayurveda-Massage der indischen Tradition gemäß fester Bestandteil einer gesunden Lebensführung. Zu dieser gehören eine ausgewogene Ernährung, Yoga- und Atemübungen sowie Meditation.

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