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Fit & Gesund

Fahrrad fahren: Kalorien verbrennen, Pomuskeln stärken - so werdet ihr fit!

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 13. Mai 2018
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Der Sommer steht vor der Tür - höchste Zeit das Fahrrad rauszuholen! Bereits zehn Minuten Radfahren stärken die Muskeln und regen das Herz-Kreislauf-System und die Durchblutung aus. Und ganz nebenbei verbrennen wir auch noch einiges an Kalorien.

Wer öfter aufs Rad steigt und das Auto einfach mal stehen lässt, schont nicht nur die Umwelt, sondern bleibt auch super fit. Abgesehen davon lässt sich die Umgebung mit dem Fahrrad sowieso viel besser erkunden - und das ganz ohne lästige Staus und nervige Parkplatzsuche.

Als Ausdauersportart kräftigt das Radfahren Herz und Kreislauf. Überflüssige Fettpölsterchen schmelzen mit jedem Kilometer, den man bei einer Fahrradtour zurücklegt dahin. Noch dazu ist Radfahren eine der gelenkschonensten Sportarten überhaupt. Kurzum: Radfahren rockt. Also, auf die Pedale, fertig los!

Darum ist Radfahren so gesund

Zuallererst: Radfahren entspannt! Mit dem Fahrrad vermeidet ihr den tagtäglichen Stau, ihr seid an der frischen Luft und gewinnt Zeit und Geld. Ganz nebenbei wird man in ein wahres Stimmungshoch versetzt, denn der Körper belohnt die Anstrengung mit der Ausschüttung von Endorphinen, den berühmten Glückshormonen. Wer also einfach mal abschalten will, sollte sich eine Runde aufs Rad schwingen.

Doch damit noch nicht genug. Fahrrad fahren schützt nämlich vor allem unser Herz. Beim Radeln pumpt das Herz pro Minute bis zu 1,2 Liter mehr Blut in den Körper. Dadurch sinkt der Puls während und auch noch nach der Belastung. Wie eine Studie zeigt, senkt das regelmäßige In-die-Pedale-treten das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen um bis zu 64 Prozent.

Der sanfte Ausdauersport belüftet auch unsere Lungen und fördert die Sauerstoffversorgung der Muskeln. Denn beim Radfahren nimmt die Lunge doppelt so viel Sauerstoff auf wie in Ruhephasen.

Fahrrad fahren schont die Gelenke

Wusstet ihr, dass Fahrrad fahren einer der gelenkschonensten Sportarten überhaupt ist? Damit der Knorpel in den Gelenken gesund bleibt, braucht er Nährstoffe und Mineralien und die erhält er, indem er durch Bewegung Gelenkflüssigkeit in ihn geleitet wird. (Bei der Entlastung fließen unerwünschte Abbauprodukte in den Gelenkspalt - diese Vorgänge beugen Arthrose vor).

Beim Fahrrad fahren geschieht dies ganz ohne große Belastung, da rund 80 Prozent des Körpergewichts auf dem Sattel ruhen und der Körper das eigene Gewicht nicht tragen muss. Somit eignet sich der Sport besonders für Personen mit Übergewicht, Gelenkproblemen und jene, die sich von einer Verletzung erholen und nur bedingt Sport treiben können.

Fatburner Radfahren: So viel Kalorien verbrennt Fahrrad fahren wirklich

Ja, Fahrrad fahren ist Sport. Und Sport verbrennt so einiges an Kalorien. Wer in die Pedale tritt, stärkt nicht nur die Waden-, Schenkel- und Pomuskulatur, sondern trainiert gleichzeitig auch Rumpf, Arme, den unteren Rückenbereich und die Bauchmuskulatur. Selbst das Abstützen auf dem Lenker wirkt sich positiv auf die Figur aus, indem es dazu beiträgt, die Rippenmuskulatur zu kräftigen. Kurzum: Wer sich regelmäßig auf den Sattel schwingt, formt seinen ganzen Körper und verbrennt eine Menge Kalorien.

Um genau zu sein etwa 450 kcal pro Stunde bei einer Geschwindigkeit von ca. 15-18 km/h. Das ist in etwa genauso viel wie eine Stunde Joggen. Und Joggen ist definitiv anstrengender. Wer schneller mit 24-28 km/h unterwegs ist verbrennt sogar mehr als 800 Kalorien. Zusätzlich verbessert ihr mit dem Fahrrad fahren natürlich auch noch eure Ausdauer.

Kalorienverbrauch: Welche Sportart verbrennt wie viele Kalorien?

Übrigens: Die besten Ergebnisse erzielt ihr, wenn ihr langsam radelt und das länger als 45 Minuten. Heißt: Niedriger Gang, hohe Trittfrequenz. Dann wird der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt, Knorpel, Knochen und Gelenke stimuliert und der Fettstoffwechsel angekurbelt.

Die Regelmäßigkeit macht´s!

Perfekt ist, wenn ihr mindestens dreimal die Woche für etwa 30 Minuten an der frischen Luft radelt. Fangt langsam an und steigert euch nach und nach. Der Körper braucht Zeit, um sich an die Belastung zu gewöhnen. Steile Streckenabschnitte sollten anfangs daher besser geschoben werden. Zusätzlich solltet ihr euch nach dem Radfahren ausreichend dehnen und am besten zusätzlich den hinteren Oberschenkel, den Po und die Rückemuskulatur trainieren, um Zerrungen und Verspannungen zu vermeiden.

Wer noch fitter werden möchte, kann das Fahrrad fahren zum Intervalltraining umgestalten. Heißt: 20 Minuten normales radeln zum Aufwärmen, dann etwa 30 bis 60 Sekunden mit 85-100% Herzfrequenz Vollgas geben, danach einige Minuten bei ca. 60% radeln, bevor die Vollgasphase wiederholt wird. Am Ende etwa 20 Minuten ausradeln.

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