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SO machen Millenials Sport und darum ist es effektiver als alles zuvor

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 2. Juni 2018
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Vom Boxing über Yoga bis hin zu Krafttraining - heutzutage gibt es allerlei Sportarten, um sich fit zu halten. Wie die Generation Y Sport macht und was wir uns direkt abschauen sollten, verraten wir euch hier.

Size Zero ist out - die Frauen von heute wollen Muskeln! Kein Wunder, dass ein regelrechter Fitnesswahn ausgebrochen ist. Gerade Plattformen wie Instagram beweisen täglich, dass Sport präsenter ist als jemals zuvor.

Die Sportbranche ist derzeit stark im Wandel. Das hat sie mitunter vor allem der jüngeren Generation zu verdanken. Denn die Millenials, wie sie auch gerne genannt werden, wollen mehr: fitter, gesünder, besser, muskulöser! Faul sein war gestern - jetzt heißt es Sit-ups, Proteinshakes und Functional Training. Doch was ist genau das Geheimnis der Generation Y? Was macht sie zu solchen Sportüberfliegern? Und warum sollten wir uns die Millenials unbedingt als Vorbild nehmen?

Warum auf eine Sportart beschränken, wenn man alle haben kann?

Wer vor einigen Jahren Sport treiben wollte, hat entweder im Fitnesstudio um die Ecke einen Jahresvertrag abgeschlossen oder ist dem heimischen Sportverein beigetreten. Heutzutage legen sich nur noch die wenigsten auf nur ein Angebot fest. Wie das geht? Das Stichwort heißt: Fitnessflatrates! Mehr Auswahl, zu jeder Zeit, an jedem Ort - und das ohne sich langfristig binden zu müssen.

Fitnessflatrates boomen! Die bekanntesten Anbieter auf dem derzeitigen Markt sind der "Urban Sports Club" und "One Fit". Die Bedienung könnte nicht einfacher sein: Man schließt einfach den gewünschten Vertrag bei seinem Wahlanbieter ab und schon kann man die Sportangebote hunderter Partnerstudios nutzen. Wo welche Kurse stattfinden oder welche Studios vertreten sind, lässt sich ganz einfach über die zugehörige App nachschauen. Beim Urban Sports Club sind inzwischen fast alle großen deutschen Städte vertreten.

> Hier findet ihr mehr Infos zum Urban Sports Club

Und genau das ist auch das Geheimnis der Generation Y. Heute Yoga, morgen Bootcamp, nächste Woche Bouldern und dazwischen eine Massage - Millenials legen sich nicht mehr fest, sondern probieren verschiedene Sportarten aus. Das zahlt sich aus. Denn wer immer nur die selben Übungen macht, die selben Muskelgruppen trainiert und keine Abwechslung in sein Trainingsprogramm bringt, wird auf Dauer keine großen Erfolge erzielen. Nach einiger Zeit passt sich der Körper nämlich an die Belastung an - ein Plateau ist erreicht. Das Beste, was man also machen kann, um sich dauerhaft fit zu halten und den Körper zu formen, ist das Training zu verändern.

Wann habt ihr zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Sich auf dem Trampolin zu lauter Musik abstrampeln oder kopfüber in einem Tuch entspannen - Millenials werden vom Unbekannten regelrecht angezogen. Dreimal pro Woche auf dem Stepper abstrampeln ist schließlich mega langweilig. Kein Wunder, dass man sich so nicht immer zum Sport motivieren kann und es dann doch auf kurz oder lang lieber wieder lässt.

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Nicht so bei den heutigen Sportskanonen. Ja, die Generation Y ist bekannt für ihre Entscheidungsblockade. Mag man dies in mancher Hinsicht belächeln, ist diese Offenheit beim Sport genau richtig. Langweile? Kennt die Generation Y nicht. Die sind nämlich viel zu sehr damit beschäftigt, ihren Körper mit den unterschiedlichsten Sportarten zu stählen.

Sport-Dates! Gemeinsam trainiert es sich leichter

Die junge Generation verabredet sich nicht mehr nur zum Kaffee oder um gemeinsam auf ein Konzert zu gehen, die Generation Y hat sogenannte Sport-Dates! Sie verabreden sich mit der besten Freundin zum Laufen oder trainieren gemeinsam mit anderen im Park. Sport ist nicht einfach nur noch Sport, mit Sport kann man gemeinsam Neues entdecken und aktiv werden. Und genau das sollten wir uns unbedingt von ihnen abgucken - gerade dann, wenn es immer wieder schwer fällt, sich zum Sport zu motivieren.

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Denn wer sich mit anderen zum Sport verabredet, geht mit höherer Wahrscheinlichkeit hin. Dies hat eine Umfrage mit 1.000 sportbegeisterten Menschen von InnoFact im Auftrag von Fitness First ergeben.

Also macht es den Sportskanonen nach und sucht euch einen Sport-Buddy. Auch sogenannte Gruppentrainings werden mittlerweile in jeder größeren Stadt angeboten. Ihr werdet schon sehen: Der innere Schweinehund wird keine Chance mehr haben.

Weg mit den Negativ-Gedanken beim Sport!

Warum Sport bei den Millenials derart effektiv ist? Ganz einfach: Sie sehen den Sport nicht als lästiges Übel oder gar als Pflicht an. Sie treiben nicht nur Sport, um abzunehmen oder ihren Körper zu formen, sondern weil ihnen Sport Spaß macht. Mit Sport können sie abschalten und den Stress hinter sich lassen.

Testet also so lange verschiedene Sportarten aus, bis ihr die gefunden habt, die euch wirklich Spaß machen. Es gibt so viele coole Sportarten, ob Bouldern, CrossFit oder Bootcamps - ein solches Sport-Erlebnis werdet ihr bestimmt nicht so schnell vergessen.

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