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Erotische Tantra-Massage: Damit heizt ihr euer Liebesleben ein

von der Redaktion Veröffentlicht am 30. September 2018
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In den Genuss einer klassischen Massage sind sicherlich schon viele von uns gekommen - um abzuschalten und zu neuer Energie zu kommen. Aber was ist mit Tantra? Denn bei der sinnlichen Massage geht es um weit mehr.

Wem der Sinn nach einer etwas anderen Art Massage steht, weniger entspannend und medizinisch, sondern eher sinnlich und esoterisch, der sollte eine Tantra-Massage ausprobieren. Wer sich selbst bei einer professionellen Tantra-Massage verwöhnen lassen möchte, der sollte sich jedoch nicht davor scheuen, auch an intimen Stellen von fremden Händen angefasst zu werden. Wem das too much ist, der kann die Technik der Tantra-Massage natürlich auch selbst erlernen und für sein privates Liebesleben nutzen.

Aber eines vorweg: Es geht beim Tantra auch nicht nur um eine Intim-Massage. Auch wenn die meisten sich unter Tantra eine erotische Massage mit Happy Ending vorstellen und direkt das Wort "Yoni" im Kopf haben. Das ist aber gar nicht unbedingt so. Denn beim Tantra ist die sexuelle Stimulation ein Teil, sie ist aber nicht der eigentliche Zweck. Es geht nicht primär um einen unsäglich tollen Orgasmus, sondern darum, dass der Massierte spürt, was in ihm vorgeht und mehr über seinen Körper erfährt. Denn letztlich hat Tantra einen sehr esoterischen Hintergrund.

Die Philosophie hinter Tantra und Neotantra

Die Philosophie des Tantra stammt aus Indien und ist ca. 2000 Jahre alt. Hierbei wird der Mensch als Teil eines großen Ganzen, als Teil des Universums und seiner Kräfte gesehen. Die Tantra-Massage, wie wir sie heute kennen, kam erst sehr viel später im 20. Jhd. auf, und wird Neotantra genannt. Diese Form des Tantra geht auf den indischen Philosoph Bhagwan Shree Rajneesh (besser bekannt als Osho) zurück. Er propagierte eine Verbindung von Spiritualität und Körperlichkeit. Mittels Meditation soll die sexuelle Energie des Beckenbereiches geweckt und genutzt werden.

Von den Griffen, die während dieser speziellen Massage durchgeführt werden, versprechen sich die Anhänger also nicht primär Lust, sondern eine Erweiterung der eigenen Sinneswelt und auch heilende Kräfte. Diese therapeutische Wirkung kann nicht nur für einen selbst, sondern zum Beispiel auch bei Problemen in der Partnerschaft mithilfe von speziellen Tantra-Seminaren genutzt werden.

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Was genau ist eine Tantra-Massage?

Bei der klassischen Massage werden in der Regel Verspannungen und Blockaden gelöst. Das ist bei der Tantra Massage nicht anders, aber hier geht es um mehr. Es geht um neue Sinneswahrnehmungen, um die Einheit von Körper und Geist, und ja, auch um Ekstase und Orgasmen. Der Körper wird sozusagen zelebriert, ihm wird eine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Was passiert vor der Tantra-Massage?

Bei einer professionellen Tantra-Massage gibt es immer ein einleitendes Gespräch. Dabei kann der Empfänger vorher bestimmen, was er bei der Massage nicht möchte und welche Bereiche ausgespart werden sollen. Kurze Erläuterung hierzu: Wenn es für den Empfänger ok ist, werden bei der Tantra-Massage in der Regel auch die Geschlechtsorgane und der Analbereich mit eingebunden, beim Mann auch die Prostata.

Nach diesem Vorgespräch wird übrigens erstmal geduscht – für beide ein besseres Gefühl. Danach soll der Empfänger der Massage versuchen, sich zu entspannen, anzukommen und Vertrauen zum Masseur aufzubauen. Es geht darum, dass beide sich wohlfühlen und sich auf einander einlassen können.

Wie muss man sich eine Tantra-Massage vorstellen?

Massiert wird mit warmem Öl. Auch das sorgt dafür, dass der Massierte zur Ruhe kommt. Massiert wird dann (je nach Absprache ohne Ausnahmen oder mit Ausnahmen) von Kopf bis Fuß. Kein Wunder also, dass die Tantra-Massage mindestens 1,5 Stunden dauert.

Die Genitalien sind ein wichtiger Teil der Massage. Das weibliche Geschlechtsorgan wird beim Tantra Yoni genannt, das männliche Geschlechtsteil Lingam. Es gibt bestimmte Griffe und Techniken, die man für die Yoni und den Lingam beim Tantra erlernt. Aber selbst bei dieser extrem intimen Massage geht es nicht zwingend darum, dass der Massierte zum Höhepunkt kommt. Wenn es passiert, ist das gut so, wenn nicht, ist das auch kein Thema. Kommt es jedoch zum Orgasmus, wird dieser oft als sehr berauschend empfunden.

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Was macht den Orgasmus beim Tantra so berauschend anders?

Zum einen, weil sich beide sehr viel Zeit nehmen. Beiden, Masseur und Massiertem, ist dabei vor allem die Ruhe und das in sich Hineinspüren wichtig. Beide konzentrieren sich nur auf die nächste Berührung und Bewegung. Durch die langsamen, stimulierenden Massagetechniken steigt die Lust langsam und wellenartig an. Zudem wird der Körper in seiner Ganzheit, also von Kopf bis Fuß, ausgiebig verwöhnt und stimuliert. Angestrebt wird ein Zustand höchster Energie, ein ganzkörperliches Lustempfinden, das eben als Ekstase wahrgenommen wird.

Tantra verbessert den Sex

Gerade für Paare, deren Sexleben schon etwas eingefahren ist, weil sie routiniert sind und sich seltener neuen Erfahrungen öffnen, ist Tantra eine sinnvolle Entdeckung. Denn durch die Tantra-Massage erfahrt man eine ganz neue Art der Erregung. Eben nicht schnell und zielgerichtet und auf einen kleinen Teil des Körpers beschränkt, was die Stimulation angeht. Sondern ganzkörperlich, langsam und stetig wird die Lust aufgebaut. Eine Lust, die aber auch viel mit Energie und geistigen Empfindungen zusammenhängt.

Wer jetzt neugierig geworden ist:

Wer es selbst erlernen möchte: Man kann Tantra-Seminare besuchen, das geht auch mit dem eigenen Partner. Sind einem die anderen Paare im Seminar zu viel, gibt es auch die Möglichkeit, ein Mini-Seminar zu buchen. Wer sich selbst verwöhnen lassen möchte: Eine gute professionelle Tantra-Massage erkennt man daran, dass sie nicht kurz ist, also ab 1,5 Stunden aufwärts und dass eben nicht der erotische Charakter im Vordergrund steht. Zudem gibt es auch den Tantramassage Verband, über den man geeignete Tantra-Zentren in seiner Nähe finden kann.

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