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Test: Sportskanone oder Sportmuffel - wie sportlich bist du wirklich?

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 23. April 2018
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Sport hält den Körper fit! Das ist gut für die Gesundheit und die Figur. Bist du schon topfit oder solltest du mal wieder etwas mehr Gas geben? Mach den Test und finde heraus, wie sportlich du wirklich bist.

Ein regelmäßiges Workout macht viel von unserer Lebensqualität aus - und doch siegt nicht selten der innere Schweinehund und schubst uns mit großer Beharrlichkeit zurück aufs Sofa.

Und du so? Wie sieht es bei dir aus? Bist du eine echte Sportskanone und könntest auf dein Workout niemals verzichten oder kann man man dich mit Sport nicht hinter dem Ofen hervorlocken? Mach den Test und finde es heraus:

Eine Fitness-Studie des Bundesverbands Gesundheitsstudios Deutschland, dem Deutschen Fitness und Aerobic Verband, dem Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit, der FIBO sowie der Inline Unternehmensberatung hat ergeben, dass sich die Deutschen zu wenig bewegen: Über 50 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren hat zu wenig Bewegung in Arbeit und Freizeit, knapp 33 Prozent treibt lediglich ein bis vier Mal Sport pro Monat.

Bewegung muss sein!

Ideal wäre es, wenn ihr euch zwei bis drei Mal die Woche mindestens 30 Minuten bewegt. Das kann ein intensives Krafttraining im Fitnessstudio sein, eine Joggingrunde mit der besten Freundin oder ein entspannender Yogakurs. Bereits ein langer Spaziergang oder Treppensteigen statt Aufzugfahren tut eurer Gesundheit gut, denn es ist nicht wichtig was, sondern dass ihr etwas tut.

Dicke Muskeln reichen nicht!

Sportlich ist übrigens nicht, wer dicke Muckies hat. Laut sportwissenschaftlicher Disziplin gehört zu einer umfassenden Fitness Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer. Klar, nicht jeder ist in allen Komponenten gleich gut und das ist auch gar nicht schlimm. Wer lieber 5 Kilometer joggt als mit Gewichten zu trainieren, Kniebeugen und andere Übungen zu machen, darf das gerne weiterhin tun. Dennoch solltet ihr euer Sportprogramm auch ab und an immer ein wenig verändern, denn zu einer Rundum-Fitness gehört eben etwas mehr.

Mit diesem kleinen Fitnesstest findest du heraus, wo deine persönlichen Stärken und Schwächen liegen:

Wie viel Kraft hast du?

Versuche, so viele Liegestütze wie möglich innerhalb von 30 Minuten zu schaffen. Männer absolvieren sie klassisch, Frauen auf den Knien. Der Körper ist gestreckt, Rumpf und Beine bilden eine Linie. Nun den Körper langsam bis kurz über den Boden absenken.

Männer schaffen im Durchschnitt: 18 bis 24 Liegestütze, Frauen dagegen 16 bis 20 Stück.

Wie beweglich bist du?

Setz dich mit gestreckten Beinen auf den Boden und ziehe die Fußspitzen hoch. Bewege dich beim Ausatmen so weit wie möglich nach vorne, ohne dass es schmerzt. Miss die Position, die du problemlos mindestens drei Sekunden lang halten kannst.

Bei Männern ist der Abstand zu den Zehenspitzen durchschnittlich fingerlang oder kürzer, Frauen erreichen die Zehenspitzen oder ragen sogar darüber hinaus.

Wie gut ist deine Koordination?

Stell dich mit einem Bein fest auf den Boden, stütze dabei die Hände in die Hüften. Das Spielbein sollte das Standbein nicht berühren.

Durchschnittlich können sowohl Männer als auch Frauen den Einbeinstand rund 10 Sekunden lang ausbalanciert halten.

Wie stehts um deine Ausdauer?

Los geht´s mit Treppensteigen. Bevor du startest, musst du deinen Ausgangspuls (Schläge pro Minute) messen. Stell dich nun vor eine Treppe und steige jeweils eine Doppelstufe 90 Sekunden lang mit einem Bein hoch und runter. Danach das Ganze mit dem anderen Bein wiederholen. Das Steigtempo richtet sich nach dem Körpergewicht: Bis 60 kg - 45mal/90 Sekunden, ab 60 kg - 37mal/90 Sekunden, ab 80 kg - 30mal/90 Sekunden. Miss direkt im Anschluss deinen Puls und multipliziere das Ergebnis mit 4. Von diesem Wert ziehst du nun deinen Ausgangspuls ab.

Durchschnittlicher Wert bei Männern: 50 bis 59 und bei Frauen 60 bis 69.

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