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Fashion & Beauty

Hauteng & super sexy! Wir verraten, was man jetzt über Bodycon-Kleider wissen muss

von Katharina Lindner Erstellt am 17. August 2014
© ASOS / H&M

Oh Gott! Wer kann bitte so ein hautenges Kleid tragen, ohne wie eine Wurst in der Pelle auszusehen? Berechtigte Frage. Und nun kommt die - vielleicht ein bisschen überraschende - Antwort: Man muss nicht Kleidergröße 34 haben, um ein Bodycon-Kleid zu tragen. Ob man es glaubt oder nicht: Die ultra-engen Kleider können tatsächlich Figurschmeichler sein ...

Das kann doch gar nicht sein ... Doch! Bodycon-Kleider schmiegen sich wie eine zweite Haut an den Körper und formen auf ganz geschickte Weise die Figur. Klar, zaubern können die Modelle natürlich nicht. Aus einer 44 wird keine 36. Aber die Bodycons können doch etwas für die Silhouette tun. Das Allerwichtigste ist aber: Wer ein hautenges Kleid trägt, muss sich wohlfühlen und es auf jeden Fall selbstbewusst tragen. Wir haben alles Wissenswerte rund um die trendigen Bodycon-Kleider zusammengestellt und geben wichtige Styling-Tipps.

1. Wieso heißen die Kleider 'Bodycon'?
Bodycon ist eine Abkürzung für 'body conscious'. Übersetzen lassen sich die beiden englischen Wörter mit dem Begriff 'körperbewusst'. Passender Ausdruck! Schließlich sitzen die Kleider hauteng und betonen die Figur.

2. Aus welchem Material sind die Kleider?
Bodycon-Kleider können aus ganz unterschiedlichen Materialen bestehen, zum Beispiel Jersey, Viskose oder Baumwolle. Wichtig ist nur, dass die Kleider einen Elasthan-Anteil besitzen. Nur so sind sie dehnbar und können sich wie eine zweite Haut um den Körper schmiegen. Tipp: Je dicker der Stoff, desto besser und figurschmeichelnder sind die Kleider.

3. Ich bin recht kurvig. Kann ich so ein hautenges Kleid eigentlich tragen?
Ja, ja, ja! Kurvige Frauen können in Bodycon-Kleidern sehr sexy aussehen. Man sollte allerdings darauf achten, dass man ein Modell aus sehr festem Stoff wählt. Das Material kann es schaffen, dass ein paar überflüssige Pfunde an den Hüften und am Bauch einfach 'weggedrückt' werden und das Kleid ein echter Kurvenschmeichler wird! Auch super für kurvige Frauen: 'Optical Illusion Dresses' (siehe Punkt 8). Dennoch gibt es natürlich auch den Fall, dass ein Bodycon-Dress nichts mehr für die Figur tun kann. Dann sollte man lieber auf andere schöne Kleidertypen, die einem mehr schmeicheln, zurückgreifen.

4. Zu welchen Gelegenheiten kann ich so ein Kleid anziehen?
Party! Klar. Ein Bodycon-Dress ist eine gute Wahl, wenn man am Wochenende um die Häuser zieht oder auf einer Veranstaltung eingeladen ist, bei der der Dresscode nicht gerade Jeans und T-Shirt vorgibt. Hohe Schuhe sind hier natürlich Pflicht! Bei den Accessoires ist dagegen Zurückhaltung angesagt - das Kleid an sich ist schon auffällig und sexy genug. Kann ich in dem Kleid also nur ausgehen? Nein. Bodycons kann man eigentlich auch ganz gut alltags tragen - vorausgesetzt man fühlt sich in einem hautengen Kleid wirklich wohl. Hier gilt aber: Unbedingt etwas überziehen, zum Beispiel einen Blazer oder einen Cardigan. Zudem lässt sich der Look zum Beispiel auch mit Boots downdressen.

5. Was trage ich am besten unter einem Bodycon-Kleid?
Ganz, ganz wichtig: Da die Kleider knalleng sitzen, darf sich auf keinen Fall Unterwäsche abzeichnen. Keine Höschenränder, kein BH, kein gar nichts! Das kann nämlich alles ganz schnell unschön gequetscht und gepresst aussehen. Das Beste ist, man trägt 'seamless' - also Wäsche ohne Nähte. Eine weitere Möglichkeit, ist es, auf Shapewear zu setzen. Mit der figurformenden Wäsche lässt sich zusätzlich ein bisschen an der Silhouette tricksen.

Diese Bodycon-Kleider hängen jetzt aktuell in den Geschäften:

Kleid von French Connection / 84 € © French Connection

6. Welche Farben sind vorteilhaft?
Schwarz macht schlank. Das gilt auch bei Bodycon-Kleidern. Wer das erste Mal in solch ein hautenges Modell schlüpft, wird sich in einem dunklen Ton mit Sicherheit wohler fühlen als in einer hellen Farbe wie Creme oder Pastellrosa. Gute Alternativen zu Schwarz sind zum Beispiel Dunkelblau, Braun, Grau, Brombeere oder Bordeaux.

7. Was sind eigentlich 'Optical Illusion Dresses'?
Ein Bodycon-Kleid kann man als 'Optical Illusion Dress' bezeichnen, wenn es mindestens zweifarbig ist und einige Farbflächen so geschickt eingesetzt wurden, dass sie einen optisch schlanker aussehen lassen. Wie jetzt? Also: Am besten man stellt sich ein cremefarbenes Bodycon-Kleid vor, das an Seiten, von den Achseln bis zum Saum, einen schwarzen Streifen hat (siehe Foto von Kate Winslet). Der farbige Einsatz zaubert nicht nur eine weibliche Sanduhr-Silhouette, sondern lässt die Figur, ganz besonders die Taille, optisch schmaler erscheinen. Ganz schön clever! Viele Stars lieben übrigens die Optical Illusion Dresses von Designerin Stella McCartney.

8. Was hat es mit dem Label Hervé Léger auf sich, das viele Stars tragen?
Markenzeichen des französischen Labels Hervé Léger sind die so genannten 'Bandage-Kleider'. Die lassen sich wiederum den Bodycon-Kleidern zuordnen. Die knallengen Entwürfe bestehen aus elastischen Bändern, die von Hand zusammengenäht werden - und zwar horizontal. Diese 'Streifen-Optik' sorgt dafür, dass die Kleider ihre charakteristische Optik erhalten. Was man auf vielen Bilder nicht sieht, aber immer der Fall ist: Die Modelle bestehen aus einem sehr festen Stretchstoff.