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Geschenke umtauschen: Das sind die 5 größten Irrtümer

von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 27. Dezember 2015

Wie lange kann ich unliebsame Geschenke umtauschen und bekomme ich auch wirklich immer mein Geld zurück? Wir nehmen die größten Umtausch-Mythen unter die Lupe!

Kaum hat man sich durch die überfüllten Kaufhäuser gequetscht, um auch noch das letzte Geschenk zu ergattern, schon steht man wieder an der Kasse. Denn auf die Zeit des Schenkens folgt das große Umtauschen. Doch kann ich jedes Weihnachtsgeschenk so einfach zurückgeben? Hier kommen die Antworten auf alle Umtausch-Fragen!

Irrtum 1: Wenn´s nicht passt, wird’s eben umgetauscht

Der BH zu groß, das Höschen zu klein. Wenn sich der Liebste beim Weihnachtsgeschenk (mal wieder) in der Größe vertan hat, folgt auf den Frust der Umtausch. Doch nicht zu früh freuen: Denn ob ein Geschäft mangelfreie Ware zurücknimmt und gegen eine andere Größe tauscht, ist reine Kulanzsache. Genauso verhält es sich übrigens mit Geschenken, die einfach nur nicht gefallen. Wer höflich fragt, an der Kasse Ruhe bewahrt und den Kassenbon bereithält, erhöht seine Chancen auf einen Umtausch deutlich.

Online-Shopper haben es da leichter: Denn bei Käufen im Internet gibt es ein allgemeines 14-tägiges Rückgaberecht. In den meisten Fällen ist dem Päckchen dafür ein Retourenschein beigelegt. Einfach ausfüllen und zusammen mit dem Artikel innerhalb der zweiwöchigen Frist zurückschicken.

Irrtum 2: Klar bekomm‘ ich mein Geld zurück

Wie schön wäre es, das Bügeleisen zurückzugeben und sich von dem Geld ein paar schicke Schuhe zu kaufen. Hach...
Pustekuchen! Denn ein generelles Recht auf Rückgabe gibt es bei Einkäufen in Läden nicht. Stattdessen kann jeder Einzelhändler selbst entscheiden, wie er eine Rückgabe abgewickelt. In vielen Fällen kann man das Geschenk nur umtauschen. Es gibt also kein Geld zurück, sondern entweder ein anderes Produkt oder einen Gutschein.

Kleiner Tipp für alle, bei denen sich die Gutscheine stapeln: Sie verfallen nach spätestens drei Jahren. Wenn eine Frist drauf steht, sogar früher. Also rechtzeitig einlösen!

Irrtum 3: Mit dem Umtausch kann ich mir zwei Wochen Zeit lassen

Stimmt. Zumindest, wenn die Geschenke online geshoppt wurden. Einige Onlinehändler zeigen sich um Weihnachten sogar besonders kundenfreundlich und nehmen die Waren bis zum 31. Januar zurück. In den Ladengeschäften sieht die Sache anders aus. Hier gilt die Devise: Jeder, wie er will. Meistens ist auf dem Kassenzettel die Umtauschfrist aufgedruckt. Wenn nicht: Vor dem Kauf nachfragen und unbedingt an die Frist halten!

Hat man die Rückgabefrist verpennt, kann es sich trotzdem lohnen, noch einmal nett nach einem Umtausch zu fragen. Manchmal nehmen die Läden die Ware doch noch zurück.

Irrtum 4: Die Verpackung kann weg

Klar, um sich das Geschenk genauer anzusehen, muss die Verpackung weichen. Doch das sollte nicht nach dem Hau-Ruck-Prinzip passieren, sondern schön vorsichtig. Der Grund: Sind Verpackungen stark beschädigt, kann der Händler den Umtausch verweigern.

Vorsicht! Es gibt Produkte, die überhaupt nicht geöffnet werden dürfen. Dazu zählen CDs, DVDs oder Software. Komplett vom Umtausch ausgeschlossen sind verderbliche Lebensmittel und individuell gefertigte Produkte, wie maßgeschneiderte Kleidung.

Irrtum 5: Versandkosten? Bezahlt der Verkäufer!

Es ist doch so viel bequemer, die Geschenke vom heimischen Sofa aus zu bestellen, als sich durch die überfüllte Stadt zu quälen. Doch Augen auf beim Online-Kauf! Denn in einigen Fällen muss der Käufer im Falle eines Umtauschs die Versandkosten selbst tragen. Wer umtauschen möchte, sollte sich deshalb immer vor dem Rückversand informieren, ob die Kosten übernommen werden und welche Versandart oder welcher Versandanbieter vom Shop gewünscht wird.

von Ann-Kathrin Schöll