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DIESE fiesen Modeprobleme kennen wir wirklich alle im Sommer

von Christina Cascino Veröffentlicht am 25. Juli 2019
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Ja, wir lieben den Sommer. Aber in Sachen Styling kann er es uns ganz schön schwer machen.

Wetten, dass ihr mindestens eines dieser Styling-Probleme im Sommer schon einmal erlebt habt? Wir zeigen euch, wie ihr jedes Hitze-Debakel löst.

1. Das Warm-Kalt-Problem

Draußen Sahara, drinnen Antarktis. Im Sommer müssen wir mit krassen Temperaturschwankungen klarkommen. Während die Klimaanlage das Büro auf gefühlte zehn Grad runterkühlt, brutzeln wir in der Mittagspause oder auf dem Nachhauseweg bei über 30 Grad. Da kann es schnell mal passieren, dass wir uns morgens zu "kühl" anziehen und vergessen, dass im Büro ja Eiszeit herrscht.

Die Lösung: Nehmt eine Strickjacke fürs Büro mit. Die könnt ihr anziehen, wenn es drinnen frisch ist und nach der Arbeit einfach dort liegen lassen.

2. Im Schweiße des Angesichts

Morgens nach dem Duschen ist die Luft noch rein - doch spätestens in der überfüllten Bahn sind sie da: teuflische Schweißflecken. Das ist besonders ärgerlich, wenn wichtige Meetings anstehen.

Die Lösung: Ihr könnt die Styling-Falle umgehen, indem ihr an besonders heißen Tagen zu Blusen und Kleidern mit luftigen Schnitten wie V-Blusen im Tunika-Stil greift. Achtet außerdem darauf, dass die Kleidungsstücke aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen bestehen.

Unter Kleidern und Oberteilen, die unter den Achseln eng anliegen, könnt ihr spezielle "Anti-Schweiß-Pads" (hier bei Amazon) tragen. Die werden von innen auf die Kleidung geklebt, sind von außen unsichtbar und saugen den Schweiß zuverlässig auf. Außerdem könnt ihr vor dem Schlafengehen ein Antitranspirant auftragen – das dämmt die Schweißproduktion über Nacht ein. Am Morgen dann einfach wie gewohnt ein Deodorant auftragen.

3. Die neuen Schuhe verursachen Blasen

Diese Styling-Falle ist echt schmerzhaft. Trotzdem tappen immer noch viele hinein. Die Rede ist davon, frisch geshoppte Schuhe (besonders Ballerinas oder Sandalen) zum allerersten Mal an einem heißen Tag zu tragen.

Klar will man die neueste Errungenschaft am liebsten direkt präsentieren. Doch das solltet ihr euren Füßen zuliebe nicht an einem brütend heißen Sommertag tun. Durch die Wärme schwellen die Füße nicht nur an, sie schwitzen auch. Dadurch weicht die Haut auf und ist besonders anfällig für Blasen. Autsch!

Die Lösung: Zieht ein dickes Paar Socken an und schlüpft damit in eure neuen Schuhe. Nun die Schuhe an den drückenden Stellen trocken föhnen und den Fuß im Schuh dabei etwas bewegen. Durch die Wärme dehnt sich der Schuh aus. Den Effekt könnt ihr noch ein wenig verstärken, wenn ihr die Socken länger anlasst und damit die Schuhe zuhause einlauft.

4. Das Off-Shoulder-Shirt rutscht ständig nach oben

Off-Shoulder-Tops sind im Sommer einfach genial. Wäre da nicht das Problem, dass sich die Shirts ständig verselbstständigen und über die Schultern hochrutschen. Dann sind wir nämlich mehr mit Zurechtzupfen beschäftigt, als dass wir uns in den Tops wirklich wohl fühlen.

Die Lösung: Für diesen Fashion-Hack benötigt ihr zwei Haargummis und vier Sicherheitsnadeln. Befestigt die Sicherheitsnadeln an dem Haargummi, genau gegenüber voneinander. Nehmt jetzt das Shirt und steckt die Sicherheitsnadeln an den Armen fest, sodass sich die Haargummis unter euren Achseln befinden. Fertig!

Wie das Ganze aussehen soll, erfahrt ihr im Video:

5. Das Slip-Desaster

Hach, wir lieben den Sommer für seine weißen Kleidchen und dünnen Röcke! Leider vergessen wir manchmal, wie wichtig das Darunter dabei ist. Ohne groß nachzudenken wird morgens der schwarze Schlüppi drunter gezogen und erst im hellen Mittagslicht merken wir, dass ihn JEDER sehen kann. Ups!

Die Lösung: Damit ihr diesen Styling-Fehler nie wieder macht, solltet ihr in eurer Wäscheschublade ein Abteil für "Sommer-Höschen" reservieren. Das sind hautfarbene Pantys und Strings (bei Amazon shoppen) - am besten seamless, also nahtlos verarbeitet. Die sind sogar unter weißen Kleidern unsichtbar. Noch besser: Rote Unterwäsche. Die wird unter Weiß nahezu unsichtbar. Wie ihr durchsichtige Kleidung blickdicht macht, könnt ihr hier nachlesen: So macht ihr eure durchsichtige Kleidung blickdicht!

6. Der Rock rutscht hoch

Da will man ganz gemütlich durch die Stadt flanieren und seine gebräunten Beine präsentieren und was passiert? Der beknackte Rock rutscht bei jedem Schritt ein Stückchen weiter nach oben. Was tun wir Frauen also? Wir zuppeln und zuppeln und zuppeln.

Dabei sollten wir den Rock lieber direkt verbannen, denn er passt uns schlichtweg nicht. Röcke rutschen nämlich nur dann hoch, wenn sie an den Hüften und am Po zu eng sind. Statt euch auf Teufel komm raus in einen Rock zu quetschen, solltet ihr besser von vorneherein eine größere Größe kaufen.

Ausnahme: Ihr tragt den Rock über einer Strumpfhose. Dann kann der Unterschied zwischen dem rauen Stoff des Rocks und der glatten Strumpfhose der Grund fürs Rutschen sein. Abhilfe kann ein glatter Futterstoff bringen, den ihr unter den Rock näht. Auch Weichspüler kann das Problem beheben.

7. Das Fahrradfahren mit Rock und Kleid wird zur Herausforderung

Ihr wollt auch im Sommer trotz Röcken und Kleidern weiterhin Fahrrad fahren, doch ihr habt Angst vor ungewollten Höschen-Blitzern oder dass der Stoff sich ständig in den Rädern und Pedalen verfängt? Wir haben die Lösung für euch. Es gibt einen ganz einfachen Trick, der dir das Radeln in diesen Kleidungsstücken ab jetzt sehr viel leichter machen kann.

Die Lösung: Der Penny-In-Your-Pants-Trick! Alles was du für diesen Trick brauchst ist eine Münze und ein Haargummi. Und so geht´s: Drückt die Münze von hinten zwischen die Beine hindurch an den Stoff und führt sie nach vorne, bis ihr die Vorderseite des Stoffes erreicht. Bindet nun das Haargummi von oben um die Münze, sodass ein kleiner Knoten entsteht. Am besten funktioniert der Trick übrigens mit weiten, flattrigen Kleidungsstücken mit hohem Stretchanteil.

Fahrradfahren mit Rock oder Kleid: DIESEN genialen Trick musst du kennen!

8. Die Schuhe müffeln unangenehm

Sneaker oder andere geschlossene Schuhe im Sommer sind meist keine so gute Idee. Das Problem ist nämlich, dass wir bei Hitze darin schnell anfangen zu schwitzen und sich der Schweißgeruch in den Schuhen festsetzt.

Die Lösung: Legt eure Schuhe über Nacht in einer Tüte ins Gefrierfach. Die Kälte tötet alle Bakterien ab, die für die schlechten Gerüche verantwortlich sind. Ihr könnt auch Backpulver in einen Kaffeefilter oder in eine alte Socke füllen und in den Schuh legen.

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