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5-Schritte-Plan: So wird 2020 das beste Jahr deines Lebens

von Inga Back Veröffentlicht am 9. Dezember 2019
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© unsplash.com/amy-shamblen

Vergesst die guten Vorsätze, die sowieso nicht eingehalten werden. Wir zeigen euch einen besseren Weg, mit dem das neue Jahr das beste eures Lebens werden könnte.

Damit 2020 deutlich besser wird als 2019 braucht es keine guten Vorsätze. Wenn wir ehrlich sind, funktionieren die sowieso nie. Was ihr stattdessen braucht: ein klares Ziel und einen Plan. Es heißt schließlich nicht umsonst, dass ein Ziel ohne Plan nur ein Wunsch ist.

Ihr müsst also genau wissen, was ihr wollt. Abnehmen ist kein konkretes Ziel, euer exaktes Wunschgewicht an Tag X erreicht zu haben aber schon.

Damit ihr 2020 endlich zu dem Jahr machen könnt, an dem ihr eure Ziele umsetzt und eure Träume erfüllt, braucht ihr also eigentlich nur ein paar Denkanstöße und einen Planer. Wie genau das funktionieren soll, erklären wir euch in fünf einfachen Schritten.

Schritt 1: Bring Struktur in deine Planung

Du bist vielleicht der chaotischste Freigeist, den die Welt je gesehen hat, aber auch du brauchst einen Plan, wenn du deine Träume in die Tat umsetzen möchtest. Du musst wissen, was du im Januar erreichen möchtest, im Februar, im März usw.

Welches Hilfsmittel du dafür benutzt, ist aber egal. Das kann eine App sein, in die du all deine Ziele, Listen und To-dos einträgst, das kann aber auch ganz klassisch ein Termin-Planer oder sogar ein leerer Notizblock sein.

Hauptsache, es sind keine losen Zettel, die irgendwo herumfliegen. Die würden nahezu garantiert verloren gehen. Noch schlimmer wäre nur, wenn du versuchen würdest alles im Kopf zu behalten. Du brauchst etwas, in das du alles gesammelt eintragen kannst und das du immer bei dir hast.

Besonders hilfreich kann dabei ein Bullet Journal sein. Was das ist und wie du es benutzt, findest du hier.

Wichtig ist natürlich auch, dass du deinen Planer oder deine App nicht nur dabei hast, sondern auch jeden Tag nutzt. Du musst deine To-do-Liste und deine Termine also fortlaufend aktualisieren.

Das heißt: Du notierst, was du im Januar erreichen möchtest und konkrete Einzelschritte, die dich dahin bringen. Mache diese einzelnen To-dos so spezifisch, dass du jeden Tag eins abhaken kannst.

Es reicht also nicht, den Planer zu Beginn des Jahres aufzusetzen und danach wieder zu vergessen. Du musst dieses Buch oder diese App als deinen neuen, täglichen Begleiter für 2020 betrachten.

Schritt 2: Wirf einen Blick zurück

Bevor es vorwärts gehen kann, müssen wir eine kleine Analyse vom Vergangenen machen. Wie lief das letzte Jahr für dich? Was war gut? Was war verbesserungswürdig? Was genau könnte dein Leben im nächsten Jahr noch etwas schöner machen? Was wolltest du die ganze Zeit umsetzen, hast es aber vor dir hergeschoben?

Bei der Liste geht es übrigens nicht darum, den Dingen nachzuweinen, die nicht optimal funktioniert haben, oder die du gar nicht erst versucht hast. Es geht darum, deine Ziele fürs nächste Jahr festzulegen. Du musst schließlich wissen, was du ändern möchtest, um es ändern zu können.

Schritt 3: Schreibe deine Ziele fürs nächste Jahr auf

Jetzt wird es Zeit, deine Ziele für 2020 festzulegen. Schau dir noch einmal die Liste an, mit den Dingen, die nicht optimal waren, und überlege dir, wie du das nächstes Jahr besser machen kannst. Wandle diese Punkte dann in konkrete To-dos um. Mache dasselbe mit deinen persönlichen Wünschen und Karrierezielen.

Am Ende solltest du eine To-do-Liste haben. Jetzt musst du die einzelnen To-dos nur noch auf das Jahr verteilen und schon hat jeder Einzelpunkt eine Deadline und du hast aus einem Wunsch ein konkretes Ziel gemacht.

Achtung: "Ende des Jahres" reicht als Deadline nicht. Mache deine Deadlines konkret, wie zum Beispiel den 01.07.2020. Ohne Deadline wirst du deine Ziele immer wieder auf "Morgen" verschieben und es wird genauso laufen wie in den letzten Jahren auch. Wir erinnern uns: Ein Ziel ohne Plan ist ein Wunsch.

Wenn du merkst, dass deine einzelnen Ziele zu groß für eine Deadline sind, dann teile sie auf in kleinere Etappenziele, und setze für jede Etappe einen eigenen Zeitrahmen.

Schritt 4: Lerne zu schätzen, was du bereits hast

Zahlreiche Studien und Selbsthilfe-Gurus predigen es seit langem: Nichts macht uns schneller glücklich als Dankbarkeit. Während du also Pläne für die Zukunft schmiedest und überlegst, was du aus vergangenen Fehlern lernen kannst, solltest du unbedingt zu schätzen lernen, was du schon hast.

​Mach eine Top 10 der schönsten Momente vom letzten Jahr. Das wird dir auch dabei helfen zu entscheiden, wovon du im nächsten Jahr mehr möchtest. Auch hier gilt: Trage deine Liste in deinen Planer ein. So kannst du sie immer wieder lesen, wenn du gerade das Gefühl hast, du hättest noch nichts erreicht. Da ist ein Motivationsschub garantiert und dieser wird dir helfen, am Ball zu bleiben.

Wer wirklich möchte, dass 2020 zum besten Jahr seines Lebens wird, sollte Dankbarkeit aber zu einer täglichen Aufgabe machen. Lasst einfach in eurem Planer jeden Tag etwas Platz für die Dinge, die euch an dem Tag glücklich gemacht haben. So lernst du auch schnell, wovon du mehr willst und was du aus deinem Leben streichen kannst.

Schritt 5: Mach dich selbst zur Priorität

Auch wenn es inzwischen eigentlich jedem klar ist, dass es nichts mit Egoismus zu tun hat, wenn man auf sich selbst achtet, scheuen wir uns mysteriöserweise trotzdem noch davor. Wir gönnen uns vielleicht ab und zu mal ein Bad und eine Gesichtsmaske, aber das wird definitiv nicht reichen, um 2020 zum besten Jahr deines Lebens zu machen. Nächstes Jahr sollte ganz im Zeichen der Positivität stehen.

Um das zu erreichen, wirst du negative Einflüsse in deinem Leben streichen müssen. Du wirst lernen müssen, die Wünsche anderer nicht mehr über deine Bedürfnisse zu stellen und du wirst auch lernen müssen, deine Zeit für dich nicht immer mit Netflix zu vergeuden.

Führe am besten ein oder zwei Wochen Inventar darüber, wie du deine Zeit verbringst – und dann fange rigoros an zu handeln. Wenn Social Media zu viel Zeit frisst, dann lösche die Apps, oder erlaube dir nur am Wochenende online zu gehen. Wenn du eigentlich mittwochs Sport machen möchtest, aber immer wieder etwas dazwischen kommt, sag das andere ab.

Es ist wichtig, dass du Termine für dich selbst genauso ernst nimmst wie die mit anderen Menschen. Am Anfang wird das gewöhnungsbedürftig sein, aber mit der Zeit wirst du wahnsinnige Veränderungen in deinem Leben bemerken.

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