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20 gute Taten für die Umwelt: So lebst du umweltbewusst

von Inga Back Veröffentlicht am 22. Februar 2008

Energiesparen, clevere Produkte, kleine Opfer oder Einfallsreichtum: Oft genügt es, das Verhalten im Alltag nur geringfügig zu ändern um dazu beizutragen, den Planeten zu bewahren.

Deshalb: Denk nicht, du selbst könntest nichts bewirken, in Sachen Umweltschutz. Jede kleine Geste zählt und du kannst im Kleinen sehr viel bewirken. Also raff dich auf und setz möglichst viele der folgenden 20 Punkte in deinem Alltag um:

Wasser sparen - Marsch!

1. Beim Zähneputzen immer den Wasserhahn zudrehen. Das spart 10.000 Liter Wasser pro Jahr!

2. Verzichte auf ein Bad in der Wanne (150-200 Liter Wasser) und nimm eine erfrischende Dusche (30-70 Liter Wasser). Das ist besser für den Kreislauf und für die Umwelt.

3. Verzichte darauf, Weichspüler zu benutzen. Die Chemie aus dem Weichspüler belastet unsere Gewässer. Wer seine Wäsche gern weich hat, kann einen neutralen Enthärter benutzen (gegen Kalk).

4. Tausch dein Flüssigwaschmittel gegen ein phosphatfreies Waschpulver ein. Noch besser sind Waschnüsse, also biologische Waschmittel, die die Textilien sanft reinigen und mehrfach wiederverwertet werden können.

Energiesparen für Einsteiger

5. Achte darauf, die Räume nicht zu überheizen. Installiere einen Thermostat, der die Temperatur konstant hält. Ideal sind 16°C für ein Schlafzimmer und 19°C für die anderen Räume. Wenn du die Temperatur nur um 1°C senken reduzierst du deinen Energieverbrauch um sieben Prozent.

6. Ersetze die üblichen Glühbirnen durch Energiesparlampen (ESL) oder auch LEDs. Auch wenn die Anschaffung etwas teurer ist als bei konventionellen Produkten: Die Investition lohnt sich, denn die ESL-Lampe verbraucht fünf Mal weniger Energie und hat eine deutlich längere Lebensdauer.

7. Denke daran das Licht auszumachen, wenn du einen Raum verlässt. Dasselbe gilt für elektrische Geräte (Fernseher, Videorekorder, CD- oder DVD-Player, Computer...), die auch im Standby-Modus zehn Prozent Strom verbrauchen.

8.Taue deinen Tiefkühlschrank regelmäßig ab. Eine 4 mm dicke Eisschicht genügt, um die Stromrechnung zu verdoppeln.

Kaufe und nutze nachhaltiger

9. Es hilft kein Jammern und kein Schimpfen! Mülltrennung muss sein. Also: Gib dir einen kleinen Ruck und trenn deinen Müll gleich in der Küche. Für den Zweifelsfall kannst du hier nachlesen, was in welche Tonne gehört.

10. Benutze zum Einkaufen faltbare und wiederverwertbare Leinenbeutel. Boykottiere Plastiktüten, denn die schnelllebige Tasche braucht 400 Jahre um sich auf natürliche Weise zu zersetzen. Glücklicherweise, werden Plastiktüten und auch Plastikstrohhalme immer seltener zu finden sein.

11. Bewahre die Originalbehälter auf und kaufe praktische Nachfüllpacks (zum Beispiel für Spülmittel, Waschmittel oder Flüssigseife).

12. Du hast ein Baby? Verwende waschbare Stoffwindeln! Eine Einwegwindel zersetzt sich erst nach 300 Jahren, und ein Baby verbraucht mindestens 5.000 konventionelle Windeln bevor es "sauber" wird.

13. Decke dich mit Marken ein, die für ihr umweltfreundliches Image bekannt sind: Der blaue Engel, Euro-Blume, Ökosiegel, CMA (Bestes vom Bauern), demeter, biologischer Anbau.

Umweltschutz im Büro

14. Drucke so wenig wie möglich aus. Wenn es denn sein muss: Drucke beidseitig aus oder verwende die Rückseite von einem gebrauchten Blatt (einer internen Mitteilung...) als Notizzettel....

15. Setze dich in deinem Unternehmen für umweltbewusstes Verhalten ein: Klimaanlage und Heizung mit Maß; Papier recyceln; Zulieferbetriebe bevorzugen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren; aussortierte Computer an eine gemeinnützige Organisation spenden; wieder auffüllbares Büromaterial kaufen...

16. Schlage deinen Kollegen vor, eine eigene Kaffeetasse mitzubringen und sich von den Plastikbechern für immer zu verabschieden.

17. Wenn du deine Wohnung lüften willst, dann reiß für ein paar Minuten alle Fenster auf. Das ist für die Umwelt viel besser, als ständig das Fenster auf Kipp zu haben!

18. Denke auch beim Kochen an die Umwelt: Mach einen Deckel auf den Topf. So kocht das Wasser schneller und verschwendet nicht so viel Energie. Auch gut: Das Nudelwasser erst salzen, wenn es kocht - so kocht es nämlich schneller.

Mitfahrer gesucht!

19. Wähle immer das ökologischste aller Verkehrsmittel um kurze Strecken zurückzulegen: Deine Füße, das Fahrrad... Bewegung ist gut für die Gesundheit und den Planeten!

  • Bei langen Strecken wenn möglich immer Zug fahren. Die CO2-Emmission pro Person von Hamburg nach München im Vergleich:
  • Auto: 178 kg (wenn der Fahrer allein unterwegs ist, 89 kg pro Person mit einem Beifahrer)
  • Flugzeug: 97 kg (wenn das Flugzeug voll besetzt ist)
  • ICE: 3 kg (Quelle: Nicolas Hulot Stiftung)

20. Bilde eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen oder Freunden. Sprich dich mit den anderen Eltern ab um dein Kind in die Schule zu bringen. Jeder ist einmal an der Reihe. In einem Auto befinden sich im Morgen-Rush durchschnittlich nur 1,2 Personen. Es gibt also noch reichlich ungenutztes Potenzial!

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