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Super schnell sauber: 10 geniale Hacks für deinen Frühjahrsputz!

Esther Tomberg
von Esther Tomberg Veröffentlicht am 13. April 2017
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Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm der alljährliche Frühjahrsputz. Wir verraten euch irre Geheimtipps, mit denen ihr eure Wohnung im Handumdrehen blitzblank zaubert.

Für viele von uns ist der Frühjahrputz eine echte Mammutaufgabe, die uns schon beim Gedanken daran die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Aber kneifen ist nicht. Schließlich wollen wir, dass unsere vier Wände im neuen, frühlingshaften Glanz erstrahlen.

Also greifen wir beherzt zu Putzhandschuhen und Reinigern. Gewienert, gesaugt und aufgeräumt wird dann aber oft ohne richtigen Plan. So dauert der Frühjahrputz am Ende viel länger als gedacht.

Das muss nicht sein! Denn wir haben echte Putzexperten (u.a. Reinigungsexpertin Roxanna Pelka vom Putzportal Helpling, Mamas und Omas) nach ihren geheimen Tipps und Tricks gefragt. Hier kommen 10 geniale Frühjahrsputz-Hacks, mit denen ihr jede Menge Zeit, Geld und Nerven spart!

1. Nehmt euch für den Frühjahrsputz mehrere Tage vor

Meist picken wir uns einen freien Tag am Wochenende raus, an dem wir möglichst alles schnell schaffen wollen. Doch beim Frühjahrsputz ist Großputz angesagt. Alle Ecken sollen erwischt werden, die das ganze Jahr über keinen Staubwedel gesehen haben.

Statt zu versuchen, alle Baustellen an einem Tag zu beheben, solltet ihr euch lieber einen genauen Plan erstellen. Geht dabei Tag für Tag und Raum für Raum vor. Startet mit dem Bad, dann geht's Richtung Küche und an zwei anderen Tagen macht ihr euch ans Wohnzimmer und Schlafzimmer.

2. Putzt eure Fenster nicht bei Sonnenschein

Ein weit verbreiteter Irrglaube besagt, dass wir Fenster am besten nur bei Sonnenschein putzen sollten. Doch so sehr wir uns auch über die ersten Sonnenstrahlen freuen - beim Fensterputzen sind sie eher hinderlich. Obwohl bei hellem Licht der Schmutz besser sichtbar ist, lässt die Wärme des direkten Sonnenscheins das Putzwasser auf der Glasscheibe schneller verdunsten und hinterlässt so hässliche Schlieren. Nutzt den sonnigen Tag also besser für Dinge, die Spaß machen.

3. Wischt Staub immer mit einem trockenen Tuch ab

Auch ums Staubwischen ranken sich einige Mythen. Sicher ist aber, ihr solltet Staub am besten immer mit einem trockenen, antistatischem Tuch abwischen. Mit einem feuchten Tuch wird der Staub nur verwischt und bleibt haften.

Nachdem der Staub entfernt ist, könnt ihr eure Möbel noch mit einer Mischung aus Wasser und einem Tropfen Weichspüler polieren. Diese wirkt antistatisch und imprägnierend, sodass der graue Schleier sich gar nicht erst auf den Möbeln ablegen kann!

4. Bekämpft Kalk mit Zitrone

Spart euch teure Putzmittel und benutzt stattdessen Zitronen. Die sind Kalklöser und Raumduft in einem.

Zitronen enthalten natürliche Säure, die den Kalk auflöst. Der Saft von einer Zitrone mit Wasser verdünnt entfernt zum Beispiel Kalk im Wasserkocher. Bei Ablagerungen im Bad könnt ihr das Zitronenwasser mit etwas flüssiger Handseife mischen. Sie sorgt dafür, dass die Säure in die Kalkablagerung vordringen kann. Sehr hartnäckigen Kalk am besten mit einer halben Zitrone einreiben und einwirken lassen.

5. Wechselt den Staubsaugerbeutel, bevor er voll ist

Wir warten gerne solange, bis der Staubsaugerbeutel bis oben hin gefüllt ist. Dabei sollten wir den Beutel einfach viel öfter wechseln. Denn bereits kleine Mengen an Sand und Staub reduzieren die Saugkraft und zusätzlich zersetzen sich Essensreste wesentlich schneller in der warmen Umgebung des Beutels.

Dies führt zu einem bitteren Geruch im Staubsauger. Beugt dem vor und wechselt den Beutel bei täglichem Saug-Gebrauch nach sechs bis acht Wochen.

6. Reinigt ab sofort eure Toilette mit Cola

Cola kann beim Putzen wahre Wunder bewirken. Der Drink ist ein sehr gutes Mittel gegen hartnäckigen Schmutz in der Toilette. Dafür Cola entlang der Innenseite verteilen, kurz einwirken lassen und spülen - schon ist die Toilette sauber. Bei ganz hartnäckigen Urinablagerungen hilft es am besten, wenn ihr die Cola über Nacht einwirken lasst.

7. Säubert eure Tastatur mit Wattestäbchen

In unserer Tastatur sammelt sich gerne Staub, Essensreste und vieles mehr. Da nützt es nur wenig, die Tasten mit einem feuchten Lappen abzuwischen. Hier kommen Wattestäbchen ins Spiel. Fahrt einfach zwischen den Tasten mit den Wattestäbchen und säubert so alle Zwischenräume.

8. Nutzt beim Putzen nicht zu viel Reiniger

Mehr ist bei Putzmitteln nicht unbedingt mehr. Denn hier gilt nicht, je mehr es schäumt, desto größer ist der Reinigungseffekt. Denn zu viel Schaum verhindert, dass sich die Textilfasern des Lappens bewegen. Dadurch kann sich der Schmutz nicht effektiv loslösen. Ob beim Wischen oder Waschen gilt deshalb: Achtet auf die empfohlene Dosis - und die Umwelt dankt es euch auch.

9. Auch eure Waschmaschine freut sich über eine Reinigung

Oftmals glauben wir, dass sich unsere Waschmaschine beim Durchlauf selbst reinigt. Das ist jedoch nicht der Fall. In der Maschine bleibt stets Wasser zurück, das nur schwer verdunstet und den perfekten Brutort für Bakterien bildet.

Für einen frischen Start in den Frühling: 50 Gramm Natron direkt in die Trommel geben und 50 Milliliter Essigessenz in das Pulverfach füllen. Ein leerer Waschgang bei 60 Grad und die Trommel ist wieder kalk- und keimfrei.

10. Nutzt bei jedem Putzen Gummihandschuhe mit Mehl

Ob Geschirr spülen oder Toilette putzen - nicht ohne unsere Gummihandschuhe! Aber Vorsicht: Hier lauern oft Keime. Schwitzen wir beim Saubermachen oder gelangt Wasser in die Handschuhe, entsteht in ihnen eine feuchtwarme Umgebung, in der sich Keime und Bakterien schlagartig vermehren.

Ihr vermeidet dies, indem ihr vor jeder Benutzung Mehl oder Babypuder hineinstreut. Das absorbiert die Feuchtigkeit. Nach dem Putzen die Handschuhe sorgfältig ausspülen und umgedreht an der Luft trocknen lassen.

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